Willem Gator
Locked-In Syndrome

Von einem kräftigen Rhythmus-Fundament getragen und von verwegenen Sounds durchdrungen, so lässt sich das neue Album des Italieners Giuseppe Musmeci, der als Urheber allerdings das Projekt Willem Gator angibt, beschreiben.

Sein Werk hat er “Locked-In Syndrome” getauft. Wahrscheinlich deshalb, weil seine Musik so klingt, als wäre es ein Ausbrechen aus dem Korsett des musikalischen Mainstreams. Ganz offensichtlich sträubt sich Willem Gator dagegen, mitzuschwimmen, zu kopieren, und danach zu suchen, was am besten ankommt. Gelegentlich klingen seine Beats und Synthie-Sounds so, als wolle er unbedingt beweisen, dass auch Nonkomformismus zu eingängiger Musik führen kann.

Mit eingängiger Musik meinen wir nicht Popmusik, also nichts, was sofort und auf Anhieb gefällt. Alles, nur nicht anpassen, ist eher die Devise des Italieners. Dabei bewegt er sich mit seinen pulsierenden Drumloops, den fiebrigen Sequenzerlinien gar nicht so sehr im Abseits. So weit entfernt davon, dass sie schnell ins Ohr geht, ist seine Musik nämlich gar nicht. Vielmehr fehlt nur eine Kleinigkeit. Dieses reizvolle Spiel, so als wolle er sagen, ich könnte, wenn ich wollte, beherrscht Giuseppe Musmeci perfekt.

So treibt er knappe 40 Minuten lang seinen Spaß. Als Hörer ist man am Ende ob der gnadenlosen Wucht dieser Musik schweißgebadet. Wenn Spielekonsolen zu Dampframmen tanzen, muss das wie “Locked-In Syndrome” klingen. Wow!

“Locked-In Syndrome” erscheint heute beim australischen Independant Label Hidden Shoal.



Orientierungshilfe

Locked-In Syndrome

Von einem kräftigen Rhythmus-Fundament getragen und von verwegenen Sounds durchdrungen, so lässt sich das neue Album des Italieners Giuseppe Musmeci, der als Urheber allerdings das Projekt Willem Gator angibt, beschreiben.

Sein Werk hat er “Locked-In Syndrome” getauft. Wahrscheinlich deshalb, weil seine Musik so klingt, als wäre es ein Ausbrechen aus dem Korsett des musikalischen Mainstreams. Ganz offensichtlich sträubt sich Willem Gator dagegen, mitzuschwimmen, zu kopieren, und danach zu suchen, was am besten ankommt. Gelegentlich klingen seine Beats und Synthie-Sounds so, als wolle er unbedingt beweisen, dass auch Nonkomformismus zu eingängiger Musik führen kann.

Mit eingängiger Musik meinen wir nicht Popmusik, also nichts, was sofort und auf Anhieb gefällt. Alles, nur nicht anpassen, ist eher die Devise des Italieners. Dabei bewegt er sich mit seinen pulsierenden Drumloops, den fiebrigen Sequenzerlinien gar nicht so sehr im Abseits. So weit entfernt davon, dass sie schnell ins Ohr geht, ist seine Musik nämlich gar nicht. Vielmehr fehlt nur eine Kleinigkeit. Dieses reizvolle Spiel, so als wolle er sagen, ich könnte, wenn ich wollte, beherrscht Giuseppe Musmeci perfekt.

So treibt er knappe 40 Minuten lang seinen Spaß. Als Hörer ist man am Ende ob der gnadenlosen Wucht dieser Musik schweißgebadet. Wenn Spielekonsolen zu Dampframmen tanzen, muss das wie “Locked-In Syndrome” klingen. Wow!

“Locked-In Syndrome” erscheint heute beim australischen Independant Label Hidden Shoal.



Text date: 2017-11-30  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Hidden Shoal, Willem Gator
Label: Hidden Shoal
Duration: 00:37:37
Tracks: 7
Ident-Code: 12411/760/1


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