Übertøs
Shake Off

Da Übertøs u.a. Steve Earle und Lucinda Williams als Inspiritationsquelle während des Entstehungsprozesses ihres zweiten Albums “Shake Off” angeben, sind wir hellhörig geworden. Doch was die aus dem norwegischen Bergen stammenden GaragenrockerInnen aus dieser Inspirationsquelle machen, klingt unerwartet.

Sie fetzen mit “Night Riders” los wie wild geworden. Mit den restlichen Stücken wird klar, dass sie Steve Earle und Lucinda Williams tatsächlich verinnerlicht haben. Williams’ Düsternis und Earles Rauhbeinigkeit haben Übertøs noch ein gutes Stück gesteigert und Outlaw-Country-Garagenrock daraus gemacht.

Das Album wurde von Yngve Sæthre und Martin Smoge produziert und dabei haben sie sehr gut gearbeitet. Die durchwegs poppigen Melodien werden in einen rauhen und extrem dreckigen Sound eingebettet. Wenn neben der Standardbesetzung (Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug) gelegentlich ein Piano zu hören ist, dann wird auch dieses klanglich verfremdet. Die Stimme von Charlotte, die auch an der Gitarre werkelt, erkennt man sofort als das Aushängeschild der Combo, obwohl sie keine wirklich “schöne” Stimme hat, aber sie hat das ideale Organ für den Sound.

Der Funke ist bei uns auf Anhieb übergesprungen. Wenn man “Shake Off” mit dem Debüt “We do Eat Lions” von 2014 vergleicht, erkennt man sofort, dass Übertøs, die ursprünglich eine reine Frauenband waren, auf dem richtigen Weg sind zu einer richtig starken Combo. Nein – das ist falsch ausgedrückt – Übertøs sind mit “Shake Off” bereits am Ziel angekommen.

Wie so oft, ist auch bei Übertøs nicht unbedingt der beste Titel des Albums für das Video verwendet worden.




Orientierungshilfe

Shake Off

Da Übertøs u.a. Steve Earle und Lucinda Williams als Inspiritationsquelle während des Entstehungsprozesses ihres zweiten Albums “Shake Off” angeben, sind wir hellhörig geworden. Doch was die aus dem norwegischen Bergen stammenden GaragenrockerInnen aus dieser Inspirationsquelle machen, klingt unerwartet.

Sie fetzen mit “Night Riders” los wie wild geworden. Mit den restlichen Stücken wird klar, dass sie Steve Earle und Lucinda Williams tatsächlich verinnerlicht haben. Williams’ Düsternis und Earles Rauhbeinigkeit haben Übertøs noch ein gutes Stück gesteigert und Outlaw-Country-Garagenrock daraus gemacht.

Das Album wurde von Yngve Sæthre und Martin Smoge produziert und dabei haben sie sehr gut gearbeitet. Die durchwegs poppigen Melodien werden in einen rauhen und extrem dreckigen Sound eingebettet. Wenn neben der Standardbesetzung (Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug) gelegentlich ein Piano zu hören ist, dann wird auch dieses klanglich verfremdet. Die Stimme von Charlotte, die auch an der Gitarre werkelt, erkennt man sofort als das Aushängeschild der Combo, obwohl sie keine wirklich “schöne” Stimme hat, aber sie hat das ideale Organ für den Sound.

Der Funke ist bei uns auf Anhieb übergesprungen. Wenn man “Shake Off” mit dem Debüt “We do Eat Lions” von 2014 vergleicht, erkennt man sofort, dass Übertøs, die ursprünglich eine reine Frauenband waren, auf dem richtigen Weg sind zu einer richtig starken Combo. Nein – das ist falsch ausgedrückt – Übertøs sind mit “Shake Off” bereits am Ziel angekommen.

Wie so oft, ist auch bei Übertøs nicht unbedingt der beste Titel des Albums für das Video verwendet worden.




Text date: 2018-03-23  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Mild Nervous Collapse Records, Übertøs
Label: Mild Nervous Collapse Records
Distributor: Diger Distro
Producer: Yngve Sæthre, Martin Smoge
Barcode: 7041889505975
Duration: 00:30:07
Tracks: 8
Ident-Code: 13157/834/1


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