Sara Ajnnak
Rahtjat

Die Musik der Schwedin Sara Ajnnak auf “Rahtjat”, ihrem neuen zweiten Album, ist durchaus mit der Mari Boines vergleichbar. Doch während die Norwegerin eine extrovertierte Musikerpersönlichkeit ist, ist Sara Ajnnak nach innen gekehrt. Lauscht man ihrer Musik, ist man sehr viel näher dran am Menschen. Hier ist keine routinierte Professionalität oder ein großer Produktionsaufwand im Weg, Nein, man gelangt direkt zu der Person, die diese Musik erschaffen hat.

Die musikalische Sprache von Sara Ajnnak basiert auf dem traditionellen Erbe der Samen. Daraus entwickelt sie eine ausdrucksstarke Gesangstechnik, die ebenfalls auf dem Joiken beruht. Der Untergrund dafür wird geschaffen aus vielschichtigen Rhythmusfiguren, zu der viele verschiedene Instrumente beitragen. Ein paar akustische Gitarren und ein Bass kommen noch dazu und schon entsteht ein dichter Klangteppich.

Sara Ajnnak erzählt gerne von ihrer Kindheit, die sie bei einem nordschwedischen Rentierzüchter verbrachte und von ihrer Liebe zur Natur, der sie sich so stark verbunden fühlt. Was sie aber dennoch nie unterschlägt, ist die unromantische Realität, der man als Angehöriger einer Minderheit begegnet.

Die Musik ist sehr gut eingefangen. Aufgenommen wurde sie im Studio-Nord in Mosjoen, Norwegen, von Fred Endresen. “Rahtjat” ist ein ungemein inniges Werk einer Musikerin, die viel zu erzählen hat. Äußerst beeindruckend!

Orientierungshilfe

Rahtjat

Die Musik der Schwedin Sara Ajnnak auf “Rahtjat”, ihrem neuen zweiten Album, ist durchaus mit der Mari Boines vergleichbar. Doch während die Norwegerin eine extrovertierte Musikerpersönlichkeit ist, ist Sara Ajnnak nach innen gekehrt. Lauscht man ihrer Musik, ist man sehr viel näher dran am Menschen. Hier ist keine routinierte Professionalität oder ein großer Produktionsaufwand im Weg, Nein, man gelangt direkt zu der Person, die diese Musik erschaffen hat.

Die musikalische Sprache von Sara Ajnnak basiert auf dem traditionellen Erbe der Samen. Daraus entwickelt sie eine ausdrucksstarke Gesangstechnik, die ebenfalls auf dem Joiken beruht. Der Untergrund dafür wird geschaffen aus vielschichtigen Rhythmusfiguren, zu der viele verschiedene Instrumente beitragen. Ein paar akustische Gitarren und ein Bass kommen noch dazu und schon entsteht ein dichter Klangteppich.

Sara Ajnnak erzählt gerne von ihrer Kindheit, die sie bei einem nordschwedischen Rentierzüchter verbrachte und von ihrer Liebe zur Natur, der sie sich so stark verbunden fühlt. Was sie aber dennoch nie unterschlägt, ist die unromantische Realität, der man als Angehöriger einer Minderheit begegnet.

Die Musik ist sehr gut eingefangen. Aufgenommen wurde sie im Studio-Nord in Mosjoen, Norwegen, von Fred Endresen. “Rahtjat” ist ein ungemein inniges Werk einer Musikerin, die viel zu erzählen hat. Äußerst beeindruckend!

Text date: 2016-03-12  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 9652/1826/1


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