Ray Cooper
Between The Golden Age & The Promised Land

Die Stimme gehört und sofort auf England als Herkunftsland getippt. Wenige Augenblicke später dann an die Oysterband gedacht. Tja, so kann es einem Künstler ergehen, wenn er viele Jahre in dieser legendären Band seinen Dienst versehen hat.

Ray Cooper war von 1989 bis 2013 Bassist, Cellist und Sänger der britischen Folk-Rock-Band Oysterband , wo er allerdings meist als “Chopper” im Line-Up auftauchte. In dieser Zeit entstanden z.B. solche Spitzenalben, wie “Rise Above”, “Here I Stand”, “Ride” oder “Freedom and Rain” (mit June Tabor ).

Cooper war allerdings bereits im Jahr 2000 nach Schweden “in ein kleines rotes Haus nahe dem Wald und wilden Tieren” (wie er es beschreibt) gezogen. Es waren die Liebe zum Winter, zur Volksmusik Schwedens und, wie sollte es anders sein, die Liebe zu einer Frau, die ihn dorthin zogen.

In seiner neuen Heimat richtete er sich in einem kleinen Blockhaus sein eigenes Studio ein und spielte dort sein erstes eigenes Album ein. Der erste Schritt auf dem Weg zu einer Solokarriere, die nun zu “Between The Golden Age & The Promised Land” geführt hat, seinem neuen, heute über Westpark Music erschienenen Album.

Auf “Between The Golden Age & The Promised Land” klingt Ray Cooper so, als würde er eine musikalische Brücke zwischen seiner Vergangenheit bei der Oysterband und seiner Solokarriere schlagen wollen. Wie schon eingangs erwähnt, hört man in seinen neuen Liedern sofort englischen Folk heraus, auch wenn sie streng betrachtet, gar kein Folk sind. Es ist der Grundton der Musik, ein unbestimmbarer Ausdruck, der darauf verweist.

Das unspektakulär produzierte Album (schon mal ein dickes Lob hierfür), zeigt Cooper als ausdrucksstarken Sänger. Daneben spielt er Cello, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika und neuerdings Piano.

Bis auf das abschließende “Wayfaring Stranger” stammen alle Stücke des neuen Albums aus der Feder von Ray Cooper. In den Texten behandelt er sowohl ernste Themen (Menschen auf der Flucht), wie auch Alltägliches oder besondere Glücksmomente (Vaterglück). So hat das Album emotional eine entsprechende Vielfalt zu bieten.

Ray Cooper hat als Produzent dem Album einen rustikalen, ungeschönten, leicht rauhen Charakter verliehen, was uns sehr gefällt. Hier lenkt nichts von der Musik und den Texten ab. Vermutlich ist es genau dieser Punkt, der seiner Musik diese Ehrlichkeit im Ausdruck verleiht.

Das Beiheft enthält alle Texte im Original und, teils sehr ausführliche, Erläuterungen zu den einzelnen Liedern auch in deutscher Sprache. Obendrein ist es mit schönen Fotos versehen, die von Kerstin Maier stammen.



Orientierungshilfe

Between The Golden Age & The Promised Land

Die Stimme gehört und sofort auf England als Herkunftsland getippt. Wenige Augenblicke später dann an die Oysterband gedacht. Tja, so kann es einem Künstler ergehen, wenn er viele Jahre in dieser legendären Band seinen Dienst versehen hat.

Ray Cooper war von 1989 bis 2013 Bassist, Cellist und Sänger der britischen Folk-Rock-Band Oysterband , wo er allerdings meist als “Chopper” im Line-Up auftauchte. In dieser Zeit entstanden z.B. solche Spitzenalben, wie “Rise Above”, “Here I Stand”, “Ride” oder “Freedom and Rain” (mit June Tabor ).

Cooper war allerdings bereits im Jahr 2000 nach Schweden “in ein kleines rotes Haus nahe dem Wald und wilden Tieren” (wie er es beschreibt) gezogen. Es waren die Liebe zum Winter, zur Volksmusik Schwedens und, wie sollte es anders sein, die Liebe zu einer Frau, die ihn dorthin zogen.

In seiner neuen Heimat richtete er sich in einem kleinen Blockhaus sein eigenes Studio ein und spielte dort sein erstes eigenes Album ein. Der erste Schritt auf dem Weg zu einer Solokarriere, die nun zu “Between The Golden Age & The Promised Land” geführt hat, seinem neuen, heute über Westpark Music erschienenen Album.

Auf “Between The Golden Age & The Promised Land” klingt Ray Cooper so, als würde er eine musikalische Brücke zwischen seiner Vergangenheit bei der Oysterband und seiner Solokarriere schlagen wollen. Wie schon eingangs erwähnt, hört man in seinen neuen Liedern sofort englischen Folk heraus, auch wenn sie streng betrachtet, gar kein Folk sind. Es ist der Grundton der Musik, ein unbestimmbarer Ausdruck, der darauf verweist.

Das unspektakulär produzierte Album (schon mal ein dickes Lob hierfür), zeigt Cooper als ausdrucksstarken Sänger. Daneben spielt er Cello, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika und neuerdings Piano.

Bis auf das abschließende “Wayfaring Stranger” stammen alle Stücke des neuen Albums aus der Feder von Ray Cooper. In den Texten behandelt er sowohl ernste Themen (Menschen auf der Flucht), wie auch Alltägliches oder besondere Glücksmomente (Vaterglück). So hat das Album emotional eine entsprechende Vielfalt zu bieten.

Ray Cooper hat als Produzent dem Album einen rustikalen, ungeschönten, leicht rauhen Charakter verliehen, was uns sehr gefällt. Hier lenkt nichts von der Musik und den Texten ab. Vermutlich ist es genau dieser Punkt, der seiner Musik diese Ehrlichkeit im Ausdruck verleiht.

Das Beiheft enthält alle Texte im Original und, teils sehr ausführliche, Erläuterungen zu den einzelnen Liedern auch in deutscher Sprache. Obendrein ist es mit schönen Fotos versehen, die von Kerstin Maier stammen.



Text date: 2018-04-13  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Westpark Music, Kerstin Maier
Label: Westpark Music
Label code: LC 07535
Producer: Ray Cooper
Barcode: 4015698014167
Duration: 00:47:03
Tracks: 10
Catalogue No: CD 87367
Ident-Code: 13380/528/1



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