Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp
Sauvage Formes

Im gleichen Maße, wie ihr Name aussprechlich ist, ist ihre Musik unbeschreiblich. Die MusikerInnen des Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp kreieren “dadaistisch-avantgardistische Improvisationen”, wie manche es mit einer Beschreibung versuchen. Die Band selber gibt Afropunkpopexperimenataljazz als Stilbezeichnung an. Andere Versuche lauten Tropical-Postpunk oder Afro-Avantgarde-Pop.

Der Name des Ensembles lässt sich in etwa mit “Das allmächtige Orchester Marcel Duchamps” übersetzen. Wer in westafrikanischer Musik bewandert ist, wird angesichts des Namens an Bands wie Orchestre Tout Puissant Konono n°1 oder Orchestre Tout Puissant Polyrythmo denken. Das war auch so beabsichtigt, denn das Ensemble will seine Musik auch als Hommage an diese Bands verstanden wissen.

Kein Geringerer als John Parish wurde als Produzent für das neue Album “Sauvage Formes” engagiert. Ein Name, der ansonsten mit PJ Harvey , Eels und Giant Sand in Verbindung gebracht wird. Als Studio wurde das legendäre Real World Studio von Peter Gabriel gewählt. Beides bedeutet, dass man das Ganze also äußerst ernst genommen hat, was allerdings im Gegensatz zum Eindruck des lockeren, nach Improvisation klingenden Musizierens steht.

Ernst klingt die Musik auf dem vierten gerade erschienen Album denn wirklich nicht. Vielmehr scheint der Spaß am gemeinsamen Spiel, am Ausprobieren und Durchbrechen von Hörgewohnheiten, im Vordergrund gestanden zu haben. Dennoch merkt man schnell, dass die acht Titel des Albums auf keinen Fall improvisiert sein können. Sie sind sehr wohl durchdacht und strukturiert. Es ist große Kunst, sie dennoch so klingen zu lassen, als wären sie imporvisiert.

Auf alle Fälle bereitet das Album dieser muskalischen Freigeister großen Spaß. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass man “Sauvage Formes” merhmals anhören muss, ansonsten gehen viele Details verloren. Die Rhythmik aus Marimba, Schlagzeug, Bass und Perkussion ist vielschichtig, leicht funky und hypnotisch. Darüber werden Bläsersätze, mehrstimmiger Gesang oder Gitarrenriffs gestapelt.

Unbedingt hörenswert!





Orientierungshilfe

Sauvage Formes

Im gleichen Maße, wie ihr Name aussprechlich ist, ist ihre Musik unbeschreiblich. Die MusikerInnen des Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp kreieren “dadaistisch-avantgardistische Improvisationen”, wie manche es mit einer Beschreibung versuchen. Die Band selber gibt Afropunkpopexperimenataljazz als Stilbezeichnung an. Andere Versuche lauten Tropical-Postpunk oder Afro-Avantgarde-Pop.

Der Name des Ensembles lässt sich in etwa mit “Das allmächtige Orchester Marcel Duchamps” übersetzen. Wer in westafrikanischer Musik bewandert ist, wird angesichts des Namens an Bands wie Orchestre Tout Puissant Konono n°1 oder Orchestre Tout Puissant Polyrythmo denken. Das war auch so beabsichtigt, denn das Ensemble will seine Musik auch als Hommage an diese Bands verstanden wissen.

Kein Geringerer als John Parish wurde als Produzent für das neue Album “Sauvage Formes” engagiert. Ein Name, der ansonsten mit PJ Harvey , Eels und Giant Sand in Verbindung gebracht wird. Als Studio wurde das legendäre Real World Studio von Peter Gabriel gewählt. Beides bedeutet, dass man das Ganze also äußerst ernst genommen hat, was allerdings im Gegensatz zum Eindruck des lockeren, nach Improvisation klingenden Musizierens steht.

Ernst klingt die Musik auf dem vierten gerade erschienen Album denn wirklich nicht. Vielmehr scheint der Spaß am gemeinsamen Spiel, am Ausprobieren und Durchbrechen von Hörgewohnheiten, im Vordergrund gestanden zu haben. Dennoch merkt man schnell, dass die acht Titel des Albums auf keinen Fall improvisiert sein können. Sie sind sehr wohl durchdacht und strukturiert. Es ist große Kunst, sie dennoch so klingen zu lassen, als wären sie imporvisiert.

Auf alle Fälle bereitet das Album dieser muskalischen Freigeister großen Spaß. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass man “Sauvage Formes” merhmals anhören muss, ansonsten gehen viele Details verloren. Die Rhythmik aus Marimba, Schlagzeug, Bass und Perkussion ist vielschichtig, leicht funky und hypnotisch. Darüber werden Bläsersätze, mehrstimmiger Gesang oder Gitarrenriffs gestapelt.

Unbedingt hörenswert!





Text date: 2018-05-08  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Bongo Joe
Label: Bongo Joe
Producer: John Parish
Barcode: 7640159732273
Duration: 42:21
Tracks: 8
Ident-Code: 13502/826/1


Orientierungshilfe

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.