Malte Vief & HeavyClassic Ensemble
Kammer

Die KünstlerInnen, die nicht den vermeintlich leichten Weg des Mainstreams gehen, sind das Salz in der Suppe. Malte Vief ist so ein Künstler, der nach neuen Wegen sucht und dabei zu erstaunlichen und zudem sehr erfreulichen Ergebnissen kommt, wie er mit seinem neuen Album “Kammer” beweist.

Malte Vief studierte in Bremen, Hamburg und Dresden. Bereits zu Studienzeiten erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Dresden – dort war er von 2007 bis 2011 tätig. Mittlerweile hat der Musiker drei Alben veröffentlicht. Vom Fachmagazin “Gitarre und Bass” wurde Vief bereits zweimal als Newcomer des Monats ausgezeichnet.

Malte Vief ist Preisträger und Finalist internationaler Wettbewerbe, etwa des European Guitar Awards sowie des Open Strings Wettbewerbs. Erfolge verzeichnete er auch als Komponist – etwa beim Indie International Songwriting Contest 2014 in der Kategorie “Instrumental”: Nachdem er dort bereits 2011 mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden war, gewann er diesen auch diesmal – und darüber hinaus noch den 2. und 4. Preis. Im Januar 2015 gewann Malte Vief den 1. Preis beim Wettbewerb Songdoor International Songwriting Competition 2014 mit seiner Komposition “Bambule”.

Hört man Malte Viefs neues Album, wird schnell klar, dass hier ein klassisch ausgebilder Gitarrist am Werke ist. Doch “Kammer” ist keineswegs ein Album mit klassischer Gitarrenmusik, auch wenn die Musik meist ernst gehalten ist. Was Vief selbst als “HeavyClassic” bezeichnet und damit auf seine Nähe zu härteren Musikstilen anspielt, zeigt sich hier allerdings als sehr überraschend.

Mit akustischer Gitarre, Cello und Mandoline entwickeln Malte Vief, Jochen Roß und Matthias Hübner eine Musik, die irgendwo zwischen Folk und Klassik liegt. Grundsätzlich ist dieser Ansatz ja nichts Neues, allerdings sind Viefs Kompositionen so sehr von einer persönlichen Note geprägt, dass hier tatsächlich etwas Neues entsteht. Ausdrucksstarke Stücke und Passagen, wie “Eis” oder das Intro von “Trauer”, wechseln sich mit lebhaften und verspielten ab. Mit Ausnahme des nicht unbedingt fesselnden “Der Mond ist aufgegangen”, sind alle Titel des Albums kleine und oftmals zarte Kunstwerke.




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Die KünstlerInnen, die nicht den vermeintlich leichten Weg des Mainstreams gehen, sind das Salz in der Suppe. Malte Vief ist so ein Künstler, der nach neuen Wegen sucht und dabei zu erstaunlichen und zudem sehr erfreulichen Ergebnissen kommt, wie er mit seinem neuen Album “Kammer” beweist.

Malte Vief studierte in Bremen, Hamburg und Dresden. Bereits zu Studienzeiten erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Dresden – dort war er von 2007 bis 2011 tätig. Mittlerweile hat der Musiker drei Alben veröffentlicht. Vom Fachmagazin “Gitarre und Bass” wurde Vief bereits zweimal als Newcomer des Monats ausgezeichnet.

Malte Vief ist Preisträger und Finalist internationaler Wettbewerbe, etwa des European Guitar Awards sowie des Open Strings Wettbewerbs. Erfolge verzeichnete er auch als Komponist – etwa beim Indie International Songwriting Contest 2014 in der Kategorie “Instrumental”: Nachdem er dort bereits 2011 mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden war, gewann er diesen auch diesmal – und darüber hinaus noch den 2. und 4. Preis. Im Januar 2015 gewann Malte Vief den 1. Preis beim Wettbewerb Songdoor International Songwriting Competition 2014 mit seiner Komposition “Bambule”.

Hört man Malte Viefs neues Album, wird schnell klar, dass hier ein klassisch ausgebilder Gitarrist am Werke ist. Doch “Kammer” ist keineswegs ein Album mit klassischer Gitarrenmusik, auch wenn die Musik meist ernst gehalten ist. Was Vief selbst als “HeavyClassic” bezeichnet und damit auf seine Nähe zu härteren Musikstilen anspielt, zeigt sich hier allerdings als sehr überraschend.

Mit akustischer Gitarre, Cello und Mandoline entwickeln Malte Vief, Jochen Roß und Matthias Hübner eine Musik, die irgendwo zwischen Folk und Klassik liegt. Grundsätzlich ist dieser Ansatz ja nichts Neues, allerdings sind Viefs Kompositionen so sehr von einer persönlichen Note geprägt, dass hier tatsächlich etwas Neues entsteht. Ausdrucksstarke Stücke und Passagen, wie “Eis” oder das Intro von “Trauer”, wechseln sich mit lebhaften und verspielten ab. Mit Ausnahme des nicht unbedingt fesselnden “Der Mond ist aufgegangen”, sind alle Titel des Albums kleine und oftmals zarte Kunstwerke.




Text date: 2018-05-24  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Malte Vief, Housemaster Records
Label: Housemaster Records
Producer: Marcus Schneider
Barcode: 4020796469917
Duration: 00:39:59
Tracks: 14
Ident-Code: 13623/553/1



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