Madison Violet
The Knight Sessions

Kürzlich haben wir uns in der Vorstellung von Caitlyn Smiths neuem Album “Starfire” erfreut darüber geäußert, dass es in Zeiten, in denen alles größer, lauter und greller wird, auch Künstler gibt, die einen anderen Weg einschlagen. Wie der Zufall es will, dürfen wir mit Freude zur Kenntnis nehmen, dass auch das Duo Madison Violet aus Kanada auf ihrem neuen Album in diese Richtung geht.

Gemeint ist das Album “The Knight Sessions”, das morgen bei IMG / Big Lake Music erscheint. Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac, so die Namen der beiden Damen, haben zwar nicht ihren Stil geändert, aber die Präsentation ihrer Lieder ist auf “The Knight Sessions” reduziert. Durchsichtige Intrumentierung kombiniert mit einer zurückhaltenden Produktion (gemeinsam mit Tino Zolfo) lässt das Songmaterial in neuem Licht erscheinen. Der Sound wird auf diese Weise viel direkter und als Hörer glaubt man sich den Interpretinnen näher.

Eine gute Idee war auch, Stücke des Vorgängers nochmals neu aufzunehmen. Dabei handelt es sich um “These Ships”, “Same Sun”, “Ohio”, “Operator” und “Trouble”. So ergibt sich die schöne Möglichkeit eines Vergleichs.

Ansonsten, wie gesagt, bieten die beiden den bekannten Stilmix, der viele Andeutungen enthält, sich aber nie eindeutig auf eine Seite schlägt. Leider verfallen auch Madison Violet gelegentlich den momentan offenbar unvermeidlichen Ohs, Ahs und Uhs.

Orientierungshilfe

The Knight Sessions

Kürzlich haben wir uns in der Vorstellung von Caitlyn Smiths neuem Album “Starfire” erfreut darüber geäußert, dass es in Zeiten, in denen alles größer, lauter und greller wird, auch Künstler gibt, die einen anderen Weg einschlagen. Wie der Zufall es will, dürfen wir mit Freude zur Kenntnis nehmen, dass auch das Duo Madison Violet aus Kanada auf ihrem neuen Album in diese Richtung geht.

Gemeint ist das Album “The Knight Sessions”, das morgen bei IMG / Big Lake Music erscheint. Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac, so die Namen der beiden Damen, haben zwar nicht ihren Stil geändert, aber die Präsentation ihrer Lieder ist auf “The Knight Sessions” reduziert. Durchsichtige Intrumentierung kombiniert mit einer zurückhaltenden Produktion (gemeinsam mit Tino Zolfo) lässt das Songmaterial in neuem Licht erscheinen. Der Sound wird auf diese Weise viel direkter und als Hörer glaubt man sich den Interpretinnen näher.

Eine gute Idee war auch, Stücke des Vorgängers nochmals neu aufzunehmen. Dabei handelt es sich um “These Ships”, “Same Sun”, “Ohio”, “Operator” und “Trouble”. So ergibt sich die schöne Möglichkeit eines Vergleichs.

Ansonsten, wie gesagt, bieten die beiden den bekannten Stilmix, der viele Andeutungen enthält, sich aber nie eindeutig auf eine Seite schlägt. Leider verfallen auch Madison Violet gelegentlich den momentan offenbar unvermeidlichen Ohs, Ahs und Uhs.

Text date: 2016-09-28  
Text: © Global Music Magazine  
Banner photo © Ivan Otis (ivanotis.com)
Label: IMG / Big Lake Music
Ident-Code: 10588/1512/1


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