John Hiatt
Same Old Man

John Hiatts Musik kennt man, sein Name hingegen, ist nur Kennern geläufig. Die Liste der Bands und Musiker, die seine Stücke spielten, ist lang. Darunter finden sich solch klangvolle Namen wie Eric Clapton, B.B. King, Willy DeVille, Ry Cooder, Linda Ronstadt, Jeff Healey, Joe Cocker, Gregg Allman, George Thorogood, Steve Earle, David Crosby, Willie Nelson, Bonnie Raitt, die Nitty Gritty Dirt Band oder die Neville Brothers.

“Same Old Man” ist das neue Werk des Amerikaners betitelt und zugleich sein erstes Album, bei dem er zu 100% für die Produktion verantwortlich war. Das Ergebnis kann sich wahrlich hören lassen: Ein erdiger und ehrlicher Sound ohne technische Spielereien, reduziert auf das Wesentliche. Drei Jahre nach “Master of Desaster” kommt “Same Old Man” sehr viel reduzierter daher. Die sparsame und stets angemessene Instrumentierung wird seinen Kompositionen gerecht und erleichtert es dem Hörer, sich dem Kern der Musik zu nähern. Entspannt, introvertiert, immer etwas mit angezogener Handbremse.

“Same Old Man” begeistert, wie viele seiner Alben, aufgrund der hohen kompositorischen Qualität. Die 11 neuen Stücke klingen insgesamt sehr ausgewogen und homogen. Der Spannungsbogen zieht sich durch das komplette Album. In kleiner Besetzung und in sehr kurzer Zeit eingespielt, wirkt “Same Old Man” gleichzeitig sehr spontan und lebendig. Wer seine Alben kennt, weiß, dass er ständig neue Wege sucht, sich auszudrücken, dabei aber stets sich selber treu bleibt. Auf dem neuen Album liegt der stilistische Schwerpunkt auf Folk und Country, nur leicht angerockt. Als Gitarristen hat er sich diesmal Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars geholt und damit abermals ein glückliches Händchen bei der Auswahl seiner Musiker bewiesen.

Auf zwei Stücken ist seine Tochter Lily als Sängerin zu hören. Vielleicht die Tochter, die Familienmensch Hiatt auf seinem 1988er Album “Slow Turning” im Stück “Georgia Ray” so liebevoll besungen hat: “She is beautiful, she is small, she don’t wanna play basketball.”

“Same Old Man” ist ein nahezu perfektes Album von einem der zurzeit größten Songschreiber der USA und zweifellos würdig, den Titel unserer “CD des Monats” Juli 2008 entgegen zu nehmen.

“Same Old Man” gibt es auch in als Luxus-Ausgabe mit DVD, auf der sechs Hiatt-Klassiker in Live-Versionen zu sehen sind.

Tracks:
1. Old Days
2. Love You Again
3. On With You
4. Hurt My Baby
5. What Love Can Do
6. Ride My Pony
7. Cherry Red
8. Our Time
9. Two Hearts
10. Same Old Man
11. Let’s Give This Love A Try

Orientierungshilfe

Same Old Man

John Hiatts Musik kennt man, sein Name hingegen, ist nur Kennern geläufig. Die Liste der Bands und Musiker, die seine Stücke spielten, ist lang. Darunter finden sich solch klangvolle Namen wie Eric Clapton, B.B. King, Willy DeVille, Ry Cooder, Linda Ronstadt, Jeff Healey, Joe Cocker, Gregg Allman, George Thorogood, Steve Earle, David Crosby, Willie Nelson, Bonnie Raitt, die Nitty Gritty Dirt Band oder die Neville Brothers.

“Same Old Man” ist das neue Werk des Amerikaners betitelt und zugleich sein erstes Album, bei dem er zu 100% für die Produktion verantwortlich war. Das Ergebnis kann sich wahrlich hören lassen: Ein erdiger und ehrlicher Sound ohne technische Spielereien, reduziert auf das Wesentliche. Drei Jahre nach “Master of Desaster” kommt “Same Old Man” sehr viel reduzierter daher. Die sparsame und stets angemessene Instrumentierung wird seinen Kompositionen gerecht und erleichtert es dem Hörer, sich dem Kern der Musik zu nähern. Entspannt, introvertiert, immer etwas mit angezogener Handbremse.

“Same Old Man” begeistert, wie viele seiner Alben, aufgrund der hohen kompositorischen Qualität. Die 11 neuen Stücke klingen insgesamt sehr ausgewogen und homogen. Der Spannungsbogen zieht sich durch das komplette Album. In kleiner Besetzung und in sehr kurzer Zeit eingespielt, wirkt “Same Old Man” gleichzeitig sehr spontan und lebendig. Wer seine Alben kennt, weiß, dass er ständig neue Wege sucht, sich auszudrücken, dabei aber stets sich selber treu bleibt. Auf dem neuen Album liegt der stilistische Schwerpunkt auf Folk und Country, nur leicht angerockt. Als Gitarristen hat er sich diesmal Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars geholt und damit abermals ein glückliches Händchen bei der Auswahl seiner Musiker bewiesen.

Auf zwei Stücken ist seine Tochter Lily als Sängerin zu hören. Vielleicht die Tochter, die Familienmensch Hiatt auf seinem 1988er Album “Slow Turning” im Stück “Georgia Ray” so liebevoll besungen hat: “She is beautiful, she is small, she don’t wanna play basketball.”

“Same Old Man” ist ein nahezu perfektes Album von einem der zurzeit größten Songschreiber der USA und zweifellos würdig, den Titel unserer “CD des Monats” Juli 2008 entgegen zu nehmen.

“Same Old Man” gibt es auch in als Luxus-Ausgabe mit DVD, auf der sechs Hiatt-Klassiker in Live-Versionen zu sehen sind.

Tracks:
1. Old Days
2. Love You Again
3. On With You
4. Hurt My Baby
5. What Love Can Do
6. Ride My Pony
7. Cherry Red
8. Our Time
9. Two Hearts
10. Same Old Man
11. Let’s Give This Love A Try

Text date: 2008-07-01  
Text: © Global Music Magazine  
Distributor: Soulfood Music Distribution
Tracks: 11
Format: CD
Ident-Code: 1712/1337/1



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