Joe Bonamassa
Redemption

Es wird vielen HörerInnen so ergehen, wie uns und glauben, das neue Album von Joe Bonamassa beginne mit Led Zeppelin’s “Rock And Roll”. Doch das Schlagzeug-Intro von Anton Fig ist der Auftakt zu “Evil Mama”, einer souligen und groovigen Rocknummer.

Insgesamt klingt Joe Bonamassa auf seinem Neuling “Redemption” zumeist richtig erdig. Auch wenn wiederholt Bläser zum Einsatz kommen, zelebriert Bonamassa hier einmal mehr, welche begnadeter Rockgitarrist er ist. Bonamassa beschreibt sein neu geschriebenes Material als textlich wie auch musikalisch tiefgründiger und gibt den Titel “Self-Inflicted Wounds” als Beispiel an:

You got a lot of nerve blaming someone else, for your mistakes, you got a lot of nerve offerin’ up your help, when you can’t carry your weight… You never get away with trying to tell yourself, one of your own lies, you never get away holding back those tears, try not to cry.”

Mit “Self-Inflicted Wounds” ist ihm in der Tat eine ausdrucksstarke Nummer gelungen, die, obwohl er sich hier nicht des bekannten Blues-Schemas bedient, ein tieftrauriger Modern-Blues. Wie auch immer, Bonamassa-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Schon alleine, was die Abwechslung anbelangt. Wer seine Nebenprojekte (z.B. mit Beth Hart, oder mit Black Country Communion ) kennt, weiß, dass der aus New York stammende Musiker zu den vielseitigsten seiner Art gehört.

Das Album hat Joe Bonamasse an verschiedenen Orten aufgenommen und eine große Anzahl von Musikern eingeladen, darunter altbewährte Kollegen wie auch ein paar neue Namen: Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Lee Thornburg und Paulie Cerra (Horns), Gary Pinto (Vocal Harmony) sowie Mahalia Barnes, Jade McRae und Juanita Tippins (Background-Gesang). Außerdem kamen mit Kenny Greenberg und Doug Lancio zwei neue Gitarristen ins Aufgebot.

“She took the fire as she was leaving, no forgiveness and no confession, now I’m sifting through the cold grey ashes, looking for peace and my redemption.”

Wären wir nicht schon lange begeisterte Anhänger von Joe Bonamassa, mit “Redemption” und seinem Old-Time-Rock-Sound wären wir es bestimmt geworden.




Orientierungshilfe

Redemption

Es wird vielen HörerInnen so ergehen, wie uns und glauben, das neue Album von Joe Bonamassa beginne mit Led Zeppelin’s “Rock And Roll”. Doch das Schlagzeug-Intro von Anton Fig ist der Auftakt zu “Evil Mama”, einer souligen und groovigen Rocknummer.

Insgesamt klingt Joe Bonamassa auf seinem Neuling “Redemption” zumeist richtig erdig. Auch wenn wiederholt Bläser zum Einsatz kommen, zelebriert Bonamassa hier einmal mehr, welche begnadeter Rockgitarrist er ist. Bonamassa beschreibt sein neu geschriebenes Material als textlich wie auch musikalisch tiefgründiger und gibt den Titel “Self-Inflicted Wounds” als Beispiel an:

You got a lot of nerve blaming someone else, for your mistakes, you got a lot of nerve offerin’ up your help, when you can’t carry your weight… You never get away with trying to tell yourself, one of your own lies, you never get away holding back those tears, try not to cry.”

Mit “Self-Inflicted Wounds” ist ihm in der Tat eine ausdrucksstarke Nummer gelungen, die, obwohl er sich hier nicht des bekannten Blues-Schemas bedient, ein tieftrauriger Modern-Blues. Wie auch immer, Bonamassa-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Schon alleine, was die Abwechslung anbelangt. Wer seine Nebenprojekte (z.B. mit Beth Hart, oder mit Black Country Communion ) kennt, weiß, dass der aus New York stammende Musiker zu den vielseitigsten seiner Art gehört.

Das Album hat Joe Bonamasse an verschiedenen Orten aufgenommen und eine große Anzahl von Musikern eingeladen, darunter altbewährte Kollegen wie auch ein paar neue Namen: Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Keyboards), Lee Thornburg und Paulie Cerra (Horns), Gary Pinto (Vocal Harmony) sowie Mahalia Barnes, Jade McRae und Juanita Tippins (Background-Gesang). Außerdem kamen mit Kenny Greenberg und Doug Lancio zwei neue Gitarristen ins Aufgebot.

“She took the fire as she was leaving, no forgiveness and no confession, now I’m sifting through the cold grey ashes, looking for peace and my redemption.”

Wären wir nicht schon lange begeisterte Anhänger von Joe Bonamassa, mit “Redemption” und seinem Old-Time-Rock-Sound wären wir es bestimmt geworden.




Text date: 2018-09-20  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Mascot Records, Rick Gould
Label: Mascot Records
Label code: LC 03090
Distributor: Rough Trade
Producer: Kevin Shirley
Barcode: 192641129704
Duration: 01:05:00
Tracks: 12
Ident-Code: 13969/505/1



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