Exil46
On the way

Schon wieder eine Band, die uns ihre stilistische Einordnung verdammt schwer macht: Exil46, ein Quartett aus Deutschland, das in der ungewöhnlichen Besetzung mit Violinistin, Cellistin und 2 Schlagzeugern spielt. Ihr heute erscheinendes Album “On the way” verlangt einiges an Geduld. Man muss sich erst einmal an den ungewöhnlichen Sound gewöhnen, der zudem sehr trocken und klar ist und beinahe ohne studiotechnische Spielereien auskommt.

Was Friederike Hess-Gagnon (E-Geige), Dina Fortuna (E-Cello) mit den Schlagzeugern Timo Stegmüller und Tilman Collmer auf ihrem neuen Album bieten, ist, auch wenn’s nicht 100%ig passt, am ehesten Klassik-Rock oder Progressive-Rock zuzuordnen. Man hört auf jeden Fall sofort, dass hier klassisch geschulte MusikerInnen am Werk sind. Die Musik klingt in den ruhigen Passagen, in denen die Streicherinnen im Vordergrund stehen, schon mal nach Kammermusik. Diese Passagen stehen in ständigem Wechsel mit lauten, in denen die Rhythmusabteilung auf sich aufmerksam macht und der Musik einen kräftigen Schub verleiht.

Ganz besonders gefällt uns, dass die Streichinstrumente auch als Rhythmusinstrumente eingesetzt werden. Sowas kennt man ja schon, z.B. von Alamaailman Vasarat, aber Exil46 verzichten meist auf den Einsatz von Verzerrern. Trotzdem gelingt es den beiden Damen, ihren Instrumenten einen kraftvollen Klang zu entlocken und ein unerwartetes Maß an Dynamik, ja sogar Aggression einzubringen, nur allein durch ihre Spielweise.

Das Ziel von Exil46 ist es, sich vom Rock-Einerlei abzuheben. Das ist ihnen gelungen und unsere Freude darüber, dass es immer wieder Bands gibt, die solches anstreben, ist riesig. “On the way” ist ein Album, das sicher nie im Mainstream-Radio zu hören sein wird. Dafür ist es ohnehin zu schade. Hat man sich an diese neuartig klingende Musik gewöhnt, ist die Begeisterung groß. Keine schräge Musik, sondern gut hörbare, abwechslungsreiche Kompositionen in einer äußerst exotischen Besetzung eingespielt.

Dazu passt, dass Exil46 das Album in Eigenregie vermarkten. Wer Lust auf musikalische Exotik hat, hier geht’s zu ihrer Website, auf der das Album geordert werden kann: www.exil46.de

Orientierungshilfe

On the way

Schon wieder eine Band, die uns ihre stilistische Einordnung verdammt schwer macht: Exil46, ein Quartett aus Deutschland, das in der ungewöhnlichen Besetzung mit Violinistin, Cellistin und 2 Schlagzeugern spielt. Ihr heute erscheinendes Album “On the way” verlangt einiges an Geduld. Man muss sich erst einmal an den ungewöhnlichen Sound gewöhnen, der zudem sehr trocken und klar ist und beinahe ohne studiotechnische Spielereien auskommt.

Was Friederike Hess-Gagnon (E-Geige), Dina Fortuna (E-Cello) mit den Schlagzeugern Timo Stegmüller und Tilman Collmer auf ihrem neuen Album bieten, ist, auch wenn’s nicht 100%ig passt, am ehesten Klassik-Rock oder Progressive-Rock zuzuordnen. Man hört auf jeden Fall sofort, dass hier klassisch geschulte MusikerInnen am Werk sind. Die Musik klingt in den ruhigen Passagen, in denen die Streicherinnen im Vordergrund stehen, schon mal nach Kammermusik. Diese Passagen stehen in ständigem Wechsel mit lauten, in denen die Rhythmusabteilung auf sich aufmerksam macht und der Musik einen kräftigen Schub verleiht.

Ganz besonders gefällt uns, dass die Streichinstrumente auch als Rhythmusinstrumente eingesetzt werden. Sowas kennt man ja schon, z.B. von Alamaailman Vasarat, aber Exil46 verzichten meist auf den Einsatz von Verzerrern. Trotzdem gelingt es den beiden Damen, ihren Instrumenten einen kraftvollen Klang zu entlocken und ein unerwartetes Maß an Dynamik, ja sogar Aggression einzubringen, nur allein durch ihre Spielweise.

Das Ziel von Exil46 ist es, sich vom Rock-Einerlei abzuheben. Das ist ihnen gelungen und unsere Freude darüber, dass es immer wieder Bands gibt, die solches anstreben, ist riesig. “On the way” ist ein Album, das sicher nie im Mainstream-Radio zu hören sein wird. Dafür ist es ohnehin zu schade. Hat man sich an diese neuartig klingende Musik gewöhnt, ist die Begeisterung groß. Keine schräge Musik, sondern gut hörbare, abwechslungsreiche Kompositionen in einer äußerst exotischen Besetzung eingespielt.

Dazu passt, dass Exil46 das Album in Eigenregie vermarkten. Wer Lust auf musikalische Exotik hat, hier geht’s zu ihrer Website, auf der das Album geordert werden kann: www.exil46.de

Text date: 2016-03-01  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 9600/1580/1



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