Calexico
The Thread That Keeps Us

Dieses Mal sollte anscheinend alles ganz anders sein. Es sollte nicht wie gewohnt ein Studio in Tucson sein, sondern man ging, allerdings mit dem Produzenten Craig Schumacher im Gepäck, auf die Reise nach Südkalifornien. Nahe San Francisco schlug man diesmal die Zelte für die Zeit der Aufnahmesessions im Panoramic House auf.

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album “Edge Of The Sun” lassen Calexico mit ihrem neuen Album “The Thread That Keeps Us”, dem neunten Studioalbum ihrer Karriere, von sich hören und überraschen mit neuen Klängen und Rhythmen. Neben krachenden Indie-Rock-Nummern, gibt es sogar Reggae und echten Wüstenrock, mit malischer Färbung.

Was unverändert geblieben ist, sind die herausragende Qualität ihrer Kompositionen wie auch die nachdenklichen und wohl-bedachten Texte. Als wäre es eine direkte Reaktion auf die aktuelle Entwicklung in den USA, klingen Calexico auf einmal härter, direkter, rauher und gelegentlich ungestüm. Nicht durchgängig, aber wiederholt. Der Latin- bzw. TexMex- oder Mariachi-Einfluss ging hingegen zurück, blieb dennoch erhalten. Balladen werden immer wieder eingestreut.

Der neue Sound steht Calexico bestens. Die Band um Joey Burns und John Convertino hat sich klanglich etwas verändert, aber im Wesentlichen sind Calexico so geblieben, wie wir sie schon immer lieben. “The Thread That Keeps Us” ist ausgeprochen gut geraten. Stark!

Wie empfehlen übrigens, sich die Deluxe-Variante des Albums zuzulegen.




Orientierungshilfe

The Thread That Keeps Us

Dieses Mal sollte anscheinend alles ganz anders sein. Es sollte nicht wie gewohnt ein Studio in Tucson sein, sondern man ging, allerdings mit dem Produzenten Craig Schumacher im Gepäck, auf die Reise nach Südkalifornien. Nahe San Francisco schlug man diesmal die Zelte für die Zeit der Aufnahmesessions im Panoramic House auf.

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album “Edge Of The Sun” lassen Calexico mit ihrem neuen Album “The Thread That Keeps Us”, dem neunten Studioalbum ihrer Karriere, von sich hören und überraschen mit neuen Klängen und Rhythmen. Neben krachenden Indie-Rock-Nummern, gibt es sogar Reggae und echten Wüstenrock, mit malischer Färbung.

Was unverändert geblieben ist, sind die herausragende Qualität ihrer Kompositionen wie auch die nachdenklichen und wohl-bedachten Texte. Als wäre es eine direkte Reaktion auf die aktuelle Entwicklung in den USA, klingen Calexico auf einmal härter, direkter, rauher und gelegentlich ungestüm. Nicht durchgängig, aber wiederholt. Der Latin- bzw. TexMex- oder Mariachi-Einfluss ging hingegen zurück, blieb dennoch erhalten. Balladen werden immer wieder eingestreut.

Der neue Sound steht Calexico bestens. Die Band um Joey Burns und John Convertino hat sich klanglich etwas verändert, aber im Wesentlichen sind Calexico so geblieben, wie wir sie schon immer lieben. “The Thread That Keeps Us” ist ausgeprochen gut geraten. Stark!

Wie empfehlen übrigens, sich die Deluxe-Variante des Albums zuzulegen.




Text date: 2018-01-28  
Text: © Global Music Magazine  
Photo credits: © Jairo Zavala Ruiz, City Slang
Label: City Slang
Label code: LC 06853
Distributor: Universal Music
Producer: Craig Schumacher
Barcode: 0045778757343
Duration: 01:07:30
Tracks: 22
Ident-Code: 12767/784/1



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