Arja Kastinen
Emanuel

Arja Kastinens musikalisches Wirken bewundern wir seit einigen Jahren. Die Finnin, die als erste Folkmusikerin den Doktortitel in Musik verliehen bekam, hat kürzlich ein neues Album namens “Emanuel” vorgelegt, das wir unbedingt vorstellen möchten.

Das Album ist das fünfte Soloalbum von Arja Kastinen. Es stellt eine Reise dar in die komplexe Welt der Raumakustik und der Resonanzen. Im Emanuel Vigeland Mausoleum in Oslo wurde die CD im Sommer 2015 von Taito Hoffrén aufgenommen. Das Mausoleum hat eine außergewöhnliche Akustik mit einem Nachhall von unglaublichen 20 Sekunden. Durch die absolute Dunkelheit in dem Raum ergibt sich eine unwirkliche Atmosphäre.

Sieben verschiedene Kantelen hat Arja Kastinen bei den Aufnahmen eingesetzt. Drei mit Stahlsaiten, drei mit Bronzesaiten und eine mit Viskosesaiten. Die Musik, die sie darauf spielt, ist improvisiert. Die den Improvisationen zugrunde liegenden Kompositionen stammen bis auf eine Ausnahme von Arja Kastinen. Die Spieltechniken, die sie einsetzt, sind sehr verschieden. Teils traditionell, teils experimentell. Mit der Platzierung der Mikrofone wurde lange Zeit experimentiert, um den idealen Standort dafür zu finden. Letztendlich wurden vier Mikrofone eingesetzt, eines ganz nahe am Instrument, zwei links und rechts davon und eines mehrere Meter in der Höhe, um die Raumakustik zu erfassen.

Die Wirkung der Musik ist unglaublich. Wer den herrlichen Klang einer Kantele kennt, wird sich dessen Wirkung in diesem besonderen Ambiente in etwa vorstellen können. Der Hörer kann sich mit “Emanuel” entführen lassen in eine traumhaft schöne, jedoch kitschfreie, musikalische Welt.

Orientierungshilfe

Emanuel

Arja Kastinens musikalisches Wirken bewundern wir seit einigen Jahren. Die Finnin, die als erste Folkmusikerin den Doktortitel in Musik verliehen bekam, hat kürzlich ein neues Album namens “Emanuel” vorgelegt, das wir unbedingt vorstellen möchten.

Das Album ist das fünfte Soloalbum von Arja Kastinen. Es stellt eine Reise dar in die komplexe Welt der Raumakustik und der Resonanzen. Im Emanuel Vigeland Mausoleum in Oslo wurde die CD im Sommer 2015 von Taito Hoffrén aufgenommen. Das Mausoleum hat eine außergewöhnliche Akustik mit einem Nachhall von unglaublichen 20 Sekunden. Durch die absolute Dunkelheit in dem Raum ergibt sich eine unwirkliche Atmosphäre.

Sieben verschiedene Kantelen hat Arja Kastinen bei den Aufnahmen eingesetzt. Drei mit Stahlsaiten, drei mit Bronzesaiten und eine mit Viskosesaiten. Die Musik, die sie darauf spielt, ist improvisiert. Die den Improvisationen zugrunde liegenden Kompositionen stammen bis auf eine Ausnahme von Arja Kastinen. Die Spieltechniken, die sie einsetzt, sind sehr verschieden. Teils traditionell, teils experimentell. Mit der Platzierung der Mikrofone wurde lange Zeit experimentiert, um den idealen Standort dafür zu finden. Letztendlich wurden vier Mikrofone eingesetzt, eines ganz nahe am Instrument, zwei links und rechts davon und eines mehrere Meter in der Höhe, um die Raumakustik zu erfassen.

Die Wirkung der Musik ist unglaublich. Wer den herrlichen Klang einer Kantele kennt, wird sich dessen Wirkung in diesem besonderen Ambiente in etwa vorstellen können. Der Hörer kann sich mit “Emanuel” entführen lassen in eine traumhaft schöne, jedoch kitschfreie, musikalische Welt.

Text date: 2016-09-07  
Text: © Global Music Magazine  
Banner photo © Paul Brück
Ident-Code: 10545/1776/1


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