Prosodia
Rückblick 2017

Was kleinere Labels und MusikerInnen bzw. Bands ohne “große” Namen zu leisten im Stande sind, ist immer wieder sehr erfreulich. Hier möchten wir die Aufmerksamkeit auf Prosodia lenken. Aus den regelmäßig recht ansprechenden Veröffentlichungen dieses deutschen Labels bzw. Verlages haben wir drei Beispiele vom vergangenen Jahr herausgepickt.

Anna Maria Zinke & Die Band im Aufbau: Verwahrung

Nachdenklich bewegen sich die Stücke von Anna Maria Zinke (AMZ) durch den Raum – sie dialogisieren mit dem Innen und dem Außen und feiern die Melancholie. Im Gepäck das frischgebackene Album „Verwahrung“, erzählt AMZ mit Gitarre, Piano und dunklem Gesang erlebte und erfundene Geschichten – ernsthaft, humorvoll, besinnlich. Wenn sie nicht gerade solo auf der Bühne steht, wird sie von verschiedenen Leuten begleitet. Unter dem Namensanhang „Band im Aufbau“ formieren sich die musikalischen Gäste dann immer anders und manchmal neu. Ob zu zweit, zu dritt oder zu „mehrt“. Ob Gitarre, Bass, Akkordeon, Perkussion, die Instrumente und ihre Konstellation variieren, was den Stücken einen immer neuen Reiz verleiht.

Tracks:
01. See
02. Karussel
03. Drei Wochen Wenn
04. Bierkomplex
05. Cafebar
06. Come Close
07. Angst
08. Verwahrung
09. Straße
10. Zwei Mal Fünf

Nobody Knows: Folkslieder

Über 15 Jahre Bandgeschichte, 13 Alben, mehr als 40 Veröffentlichungen und etwa 1.300 Auftritte im In- und Ausland liegen hinter den Musikern von Nobody Knows. 2016 wurden sie doppelt mit Erstplatzierungen des Deutschen Rock- und Pop-Preises in den Kategorien „Publikumspreis“ und „Deutscher Country & Folk Preis“ ausgezeichnet und sind trotzdem nicht erwachsen zu kriegen. Das Quintett kultiviert auch weiterhin eine Folk-Polka-Mischung, die es als „postmoderne, bundesrepublikanische Folklore mit nordwesteuropäischer Note und ostokzidentaler Rhythmik“ beschreibt. Zwischen dem Bärenanteil eigener Kompositionen kommen immer wieder Tucholsky, Busch, Heine, Goethe, Mozart und Beethoven zu Wort sowie Ton. Zwischen einem Gros selbstironischer Selbstbezichtigungen finden seit 2016 auch gesellschaftskritische Inhalte Einzug in die anti-puristische Schubladenlosigkeit zwischen deutscher Folklore, Country, Polka und irischer Musik. Mit Gitarre, Banjo, Geige, Mandoline, Bouzouki, Schlagzeug, Piano, Kontrabass und ungehemmter Spiel- und Bewegungsfreude ergeben sich Nobody Knows ihrem eigenen Rausch, der sich virulent über sein Publikum verschwendet. Wer nicht kommt, ist nicht dabei. Was sich reimt, ist gut. Also rauf auf die Bühne und mitgetanzt.

01. Intro – Sommerhitze
02. Es waren drei Gesellen
03. Nun will der Lenz uns grüßen
04. Es dunkelt schon in der Heide
05. Es wollt’ ein Bauer früh aufstehn
06. In kummervollen Tagen
07. Der Mond ist aufgegangen
08. Wenn alle Brünnlein fließen
09. Zogen einst fünf wilde Schwäne
10. Die Gedanken sind frei
11. Lustig, lustig
12. Heidenröslein
13. Nobody Knows the Trouble I’ve Seen

Ghosttown Company: FolkRock

Ghosttown Company spielt Folkrock mit Einflüssen aus traditionellen keltischen Stücken und Americana. Klassische Instrumente des Folks, wie etwa Flöte und Mandoline, ergeben zusammen mit E-Gitarre, Akustikgitarre, Schlagzeug und Bass den charakteristischen Sound von Ghosttown Company. Die Band spielt Klassiker ebenso wie Eigenkompositionen, fernab von Cover-Mainstream und Radiopop. Eine energetische Liveshow animiert zum Mitsingen und weckt Erinnerungen an die immergrüne Insel, die musikalische Heimat der Band – Irland. Kaum mehr als anderthalb Jahre sind vergangen, seit der Schlagzeuger Steffen und der Sänger, Gitarrist und Songwriter Christian die „Ghosttown Company“ gegründet haben. Die CD mit dem schlichten Titel „FolkRock“ ist das Resultat ihres steten Strebens nach einem neuen, vielfältigen Folkrock, um die Musikszene zu bereichern. Die enorm kreative Band um Steffen und Christian hat es geschafft, moderne Einflüsse des Rocks und Americana mit traditionellen Einflüssen aus irisch-keltischer Musik zu verschmelzen. Die Band macht kein Geheimnis aus ihrer Zuneigung zur grünen Insel Irland. Neben E- und Akustikgitarre, Bass und Schlagzeug, sind die Songs mit Flöten, Saxophon, Mandoline und Akkordeon instrumentiert. Diese vielfältige Instrumentierung zeigt, wie vielseitig die Band in ihrem Schaffen ist. Mit ihrem Crossover zwischen modernem Folkpunk und traditionellem Liedgut erobert sich die Ghosttown Company einen Platz zwischen den Stilen und ist damit ein echter Geheimtipp für alle Fans des Folks. Auf dem Erstlingswerk „FolkRock“ finden sich ganze zwölf Songs mit einer Spieldauer von etwas mehr als 48 Minuten.

Tracks:
01. Shooting Star
02. Far Away
03. Whiskey In The Jar
04. Plastic World
05. Clowns In A Game
06. Greenlands
07. Going Down
08. Black Velvet Band
09. Hell You Know
10. Island Of The Green
11. Spanish Lady
12. A Lost One’s Ballad

Orientierungshilfe

Rückblick 2017

Was kleinere Labels und MusikerInnen bzw. Bands ohne “große” Namen zu leisten im Stande sind, ist immer wieder sehr erfreulich. Hier möchten wir die Aufmerksamkeit auf Prosodia lenken. Aus den regelmäßig recht ansprechenden Veröffentlichungen dieses deutschen Labels bzw. Verlages haben wir drei Beispiele vom vergangenen Jahr herausgepickt.

Anna Maria Zinke & Die Band im Aufbau: Verwahrung

Nachdenklich bewegen sich die Stücke von Anna Maria Zinke (AMZ) durch den Raum – sie dialogisieren mit dem Innen und dem Außen und feiern die Melancholie. Im Gepäck das frischgebackene Album „Verwahrung“, erzählt AMZ mit Gitarre, Piano und dunklem Gesang erlebte und erfundene Geschichten – ernsthaft, humorvoll, besinnlich. Wenn sie nicht gerade solo auf der Bühne steht, wird sie von verschiedenen Leuten begleitet. Unter dem Namensanhang „Band im Aufbau“ formieren sich die musikalischen Gäste dann immer anders und manchmal neu. Ob zu zweit, zu dritt oder zu „mehrt“. Ob Gitarre, Bass, Akkordeon, Perkussion, die Instrumente und ihre Konstellation variieren, was den Stücken einen immer neuen Reiz verleiht.

Tracks:
01. See
02. Karussel
03. Drei Wochen Wenn
04. Bierkomplex
05. Cafebar
06. Come Close
07. Angst
08. Verwahrung
09. Straße
10. Zwei Mal Fünf

Nobody Knows: Folkslieder

Über 15 Jahre Bandgeschichte, 13 Alben, mehr als 40 Veröffentlichungen und etwa 1.300 Auftritte im In- und Ausland liegen hinter den Musikern von Nobody Knows. 2016 wurden sie doppelt mit Erstplatzierungen des Deutschen Rock- und Pop-Preises in den Kategorien „Publikumspreis“ und „Deutscher Country & Folk Preis“ ausgezeichnet und sind trotzdem nicht erwachsen zu kriegen. Das Quintett kultiviert auch weiterhin eine Folk-Polka-Mischung, die es als „postmoderne, bundesrepublikanische Folklore mit nordwesteuropäischer Note und ostokzidentaler Rhythmik“ beschreibt. Zwischen dem Bärenanteil eigener Kompositionen kommen immer wieder Tucholsky, Busch, Heine, Goethe, Mozart und Beethoven zu Wort sowie Ton. Zwischen einem Gros selbstironischer Selbstbezichtigungen finden seit 2016 auch gesellschaftskritische Inhalte Einzug in die anti-puristische Schubladenlosigkeit zwischen deutscher Folklore, Country, Polka und irischer Musik. Mit Gitarre, Banjo, Geige, Mandoline, Bouzouki, Schlagzeug, Piano, Kontrabass und ungehemmter Spiel- und Bewegungsfreude ergeben sich Nobody Knows ihrem eigenen Rausch, der sich virulent über sein Publikum verschwendet. Wer nicht kommt, ist nicht dabei. Was sich reimt, ist gut. Also rauf auf die Bühne und mitgetanzt.

01. Intro – Sommerhitze
02. Es waren drei Gesellen
03. Nun will der Lenz uns grüßen
04. Es dunkelt schon in der Heide
05. Es wollt’ ein Bauer früh aufstehn
06. In kummervollen Tagen
07. Der Mond ist aufgegangen
08. Wenn alle Brünnlein fließen
09. Zogen einst fünf wilde Schwäne
10. Die Gedanken sind frei
11. Lustig, lustig
12. Heidenröslein
13. Nobody Knows the Trouble I’ve Seen

Ghosttown Company: FolkRock

Ghosttown Company spielt Folkrock mit Einflüssen aus traditionellen keltischen Stücken und Americana. Klassische Instrumente des Folks, wie etwa Flöte und Mandoline, ergeben zusammen mit E-Gitarre, Akustikgitarre, Schlagzeug und Bass den charakteristischen Sound von Ghosttown Company. Die Band spielt Klassiker ebenso wie Eigenkompositionen, fernab von Cover-Mainstream und Radiopop. Eine energetische Liveshow animiert zum Mitsingen und weckt Erinnerungen an die immergrüne Insel, die musikalische Heimat der Band – Irland. Kaum mehr als anderthalb Jahre sind vergangen, seit der Schlagzeuger Steffen und der Sänger, Gitarrist und Songwriter Christian die „Ghosttown Company“ gegründet haben. Die CD mit dem schlichten Titel „FolkRock“ ist das Resultat ihres steten Strebens nach einem neuen, vielfältigen Folkrock, um die Musikszene zu bereichern. Die enorm kreative Band um Steffen und Christian hat es geschafft, moderne Einflüsse des Rocks und Americana mit traditionellen Einflüssen aus irisch-keltischer Musik zu verschmelzen. Die Band macht kein Geheimnis aus ihrer Zuneigung zur grünen Insel Irland. Neben E- und Akustikgitarre, Bass und Schlagzeug, sind die Songs mit Flöten, Saxophon, Mandoline und Akkordeon instrumentiert. Diese vielfältige Instrumentierung zeigt, wie vielseitig die Band in ihrem Schaffen ist. Mit ihrem Crossover zwischen modernem Folkpunk und traditionellem Liedgut erobert sich die Ghosttown Company einen Platz zwischen den Stilen und ist damit ein echter Geheimtipp für alle Fans des Folks. Auf dem Erstlingswerk „FolkRock“ finden sich ganze zwölf Songs mit einer Spieldauer von etwas mehr als 48 Minuten.

Tracks:
01. Shooting Star
02. Far Away
03. Whiskey In The Jar
04. Plastic World
05. Clowns In A Game
06. Greenlands
07. Going Down
08. Black Velvet Band
09. Hell You Know
10. Island Of The Green
11. Spanish Lady
12. A Lost One’s Ballad

Text date: 2018-01-31  
press announcement
Text: © Prosodia, GMM  
Text edition: Global Music Magazine  
Label: Producer
Distributor: Producer
Ident-Code: 12774/408/1


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