LéOparleur
Tourdaten

Wieder einmal ist die französischen Band LéOparleur in Deutschland auf Tournee. Diesmal präsentieren sie ihr Album “Faut du Rêve”, das sie mit ganz frischen Farben aus ihrer musikalischen Palette geschaffen haben.

Hierzu haben sich LéOparleur in eine Finca inmitten der andalusischen Pampa zurückgezogen. Kein Wunder also, dass das Album vor leuchtender Energie und erdiger Kraft nur so strotzt! Der Sound der Straßburger bleibt unverändert frisch und vielfältig, die sicherlich größte Neuigkeit stellt die Rückkehr zu den elektrischen Gitarren und zu einer Rhythmus-Sektion aus Bass und Schlagzeug dar, die an die besten Zeiten des Punkrock erinnert. „Faut Du Rêve“ ist rot wie ein Zirkuszelt, nach außen farbenfroh, nach innen manchmal dunkler. Tatsächlich wurde das Album wie ein Gemälde geschaffen, die Klänge wie Pinselstriche an die musikalische Leinwand angebracht. Tiefe Bläser, schwungvolle Posaunen mit Ska-Einflüssen, Klezmer Klarinetten, anatolische Geigen und ein Akkordeon, das sowohl an Dub als auch an Harmonium denken lässt, drücken abwechselnd Lebensfreude und Melancholie aus.

Das wichtigste Thema der Band war schon immer die Reise (Tren De La Vida). Auf „Faut Du Rêve“ legen sie eine weite Strecke zurück, zwischen Cumbia und Rock, verzerrten Gitarren und realistischem Chanson, Flamenco-Loops und poppigen Kastagnetten. Die musikalischen Einflüsse reichen von den Kinks und The Clash über Ojos de Brujo bis zu Calexico. Die Bilder, Verse und Textideen wurden von Louis Jouvet, Almodovar, Garcia Lorca, Heidegger aber auch von Familienmitgliedern geliefert. Die Begegnungen mit anderen Künstlern sind seit ihren Anfängen eine wichtige Inspirationsquelle für LéOparleur gewesen. Hier hört man zwischen den Zeilen von „Juste ton sourire“ die Franzosen von LoJo heraus, mit denen LéOparleur das Album überarbeitet haben. Und dass sie kürzlich die Bühne mit Manu Dibango teilten, spiegelt sich in den afrikanischen Melodien von „C’est toi, c’est moi“ eindeutig wider.

Neben den zwei Brüdern Simon und Josef Oster, der knisternden Maya Martinez (ihre Stimme entführt uns auf „Attends garçon“ ins Paris der 30er Jahre), der virtuosen Jean Bernhard, Gregory Pernet und Adrien Geschickt, hat sich auf „Faut Du Rêve“ eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Musikern entwickelt: Coline Linder an der Geige, Yves Béraud am Akkordeon, Simon Pomarat an Perkussionsinstrumenten aus der ganzen Welt, Luckes Hausmann an der Trompete, David Florsch am südafrikanischen Saxophon und Samuel Klein am Schlagzeug und an den Cumbia-Trommeln.

Das Engagement der Band für eine Welt der Freiheit und der Verständigung zeigt sich nicht nur in der Nebeneinanderstellung unterschiedlicher Instrumente aus vermeintlich fremden Kulturen. Ihre gesamte Poesie drückt die Liebe zum humanistischen Gedankengut und zum Dialog mit den anderen wie auch mit der eigenen inneren Stimme (C’est mon affaire) aus. Dass in ihren Augen die Welt in ihrem Lauf eindeutig eine zerstörerische Grenze überschritten hat, erklärt das apokalyptische Finale mit einem Gedicht von Arthur Rimbaud, in dem die Mächtigen sterben und die Freunde der Revolution leben sollen!

Mars 2010
17 März 2010 Hamburg (D) Knust
19 März 2010 Jena (D) JG Stadtmitte
20 März 2010 Stuttgart (D) Laboratorium
23 März 2010 Halle (D) Objekt 5
24 März 2010 Bochum (D) Bahnhof Langendreher
26 März 2010 Kassel (D) KUZ Schlachthof

April 2010
08 April 2010 Reutlingen (D) Franz K
09 April 2010 Bremerhaven (D) Pferdestall
10 April 2010 Wildeshausen (D) Haus Burgberg

Orientierungshilfe

2010
Tourdaten

Wieder einmal ist die französischen Band LéOparleur in Deutschland auf Tournee. Diesmal präsentieren sie ihr Album “Faut du Rêve”, das sie mit ganz frischen Farben aus ihrer musikalischen Palette geschaffen haben.

Hierzu haben sich LéOparleur in eine Finca inmitten der andalusischen Pampa zurückgezogen. Kein Wunder also, dass das Album vor leuchtender Energie und erdiger Kraft nur so strotzt! Der Sound der Straßburger bleibt unverändert frisch und vielfältig, die sicherlich größte Neuigkeit stellt die Rückkehr zu den elektrischen Gitarren und zu einer Rhythmus-Sektion aus Bass und Schlagzeug dar, die an die besten Zeiten des Punkrock erinnert. „Faut Du Rêve“ ist rot wie ein Zirkuszelt, nach außen farbenfroh, nach innen manchmal dunkler. Tatsächlich wurde das Album wie ein Gemälde geschaffen, die Klänge wie Pinselstriche an die musikalische Leinwand angebracht. Tiefe Bläser, schwungvolle Posaunen mit Ska-Einflüssen, Klezmer Klarinetten, anatolische Geigen und ein Akkordeon, das sowohl an Dub als auch an Harmonium denken lässt, drücken abwechselnd Lebensfreude und Melancholie aus.

Das wichtigste Thema der Band war schon immer die Reise (Tren De La Vida). Auf „Faut Du Rêve“ legen sie eine weite Strecke zurück, zwischen Cumbia und Rock, verzerrten Gitarren und realistischem Chanson, Flamenco-Loops und poppigen Kastagnetten. Die musikalischen Einflüsse reichen von den Kinks und The Clash über Ojos de Brujo bis zu Calexico. Die Bilder, Verse und Textideen wurden von Louis Jouvet, Almodovar, Garcia Lorca, Heidegger aber auch von Familienmitgliedern geliefert. Die Begegnungen mit anderen Künstlern sind seit ihren Anfängen eine wichtige Inspirationsquelle für LéOparleur gewesen. Hier hört man zwischen den Zeilen von „Juste ton sourire“ die Franzosen von LoJo heraus, mit denen LéOparleur das Album überarbeitet haben. Und dass sie kürzlich die Bühne mit Manu Dibango teilten, spiegelt sich in den afrikanischen Melodien von „C’est toi, c’est moi“ eindeutig wider.

Neben den zwei Brüdern Simon und Josef Oster, der knisternden Maya Martinez (ihre Stimme entführt uns auf „Attends garçon“ ins Paris der 30er Jahre), der virtuosen Jean Bernhard, Gregory Pernet und Adrien Geschickt, hat sich auf „Faut Du Rêve“ eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Musikern entwickelt: Coline Linder an der Geige, Yves Béraud am Akkordeon, Simon Pomarat an Perkussionsinstrumenten aus der ganzen Welt, Luckes Hausmann an der Trompete, David Florsch am südafrikanischen Saxophon und Samuel Klein am Schlagzeug und an den Cumbia-Trommeln.

Das Engagement der Band für eine Welt der Freiheit und der Verständigung zeigt sich nicht nur in der Nebeneinanderstellung unterschiedlicher Instrumente aus vermeintlich fremden Kulturen. Ihre gesamte Poesie drückt die Liebe zum humanistischen Gedankengut und zum Dialog mit den anderen wie auch mit der eigenen inneren Stimme (C’est mon affaire) aus. Dass in ihren Augen die Welt in ihrem Lauf eindeutig eine zerstörerische Grenze überschritten hat, erklärt das apokalyptische Finale mit einem Gedicht von Arthur Rimbaud, in dem die Mächtigen sterben und die Freunde der Revolution leben sollen!

Mars 2010
17 März 2010 Hamburg (D) Knust
19 März 2010 Jena (D) JG Stadtmitte
20 März 2010 Stuttgart (D) Laboratorium
23 März 2010 Halle (D) Objekt 5
24 März 2010 Bochum (D) Bahnhof Langendreher
26 März 2010 Kassel (D) KUZ Schlachthof

April 2010
08 April 2010 Reutlingen (D) Franz K
09 April 2010 Bremerhaven (D) Pferdestall
10 April 2010 Wildeshausen (D) Haus Burgberg

Textdatum: 2010-01-27  
Textrechte:
© Malagueta Music  
Artikelfoto/s: © Malagueta Music
Ident-Code: 3240/797/1


Orientierungshilfe

Alben


Faut Du Reve

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zur Qualität der Daten

Die Tourneedaten werden uns in der Regel von dritter Seite zur Verfügung gestellt bzw. an uns übermittelt. Sie stellen also den Stand der Übermittlung dar. Desweiteren kann es zu Verzögerungen kommen, da wir die an uns übermittelten Daten vor der Veröffentlichung in unserem Magazin sichten. In der Zwischenzeit können sich die Daten verändert haben. Desweiteren können kurzfristig Konzerte hinzugekommen oder abgesagt worden sein. Das heißt, dass Termine fehlen oder zu viele Termine aufgelistet sind. Achten Sie also unbedingt auf das angebene Textdatum.

In jedem Fall können wir die Korrektheit und Vollständigkeit der Daten nicht garantieren. Aus diesen Gründen empfehlen wir, sich zum Beispiel beim örtlichen Konzertveranstalter zu informieren, ob ein angebenes Konzert stattfindet und ob evtl. vorhandene Angaben zur Vorband, zur Anfangszeit, zum genauen Konzertort oder zum Eintrittspreis korrekt sind.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zum Alter der Daten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Die darin enthaltenen Informationen könnten veraltet sein.
Please note: This article is older than a year. The information contained herein may be outdated.