Die Strottern
Tourdaten

Tourdaten:
22.10. München – Vereinsheim
23.10. Neurandsberg – Burggasthof
24.10. Gunzenried – Gasthaus Goldenes Kreuz

Aktuelles Album: “I gabat ois” (Besprechung demnächst)
(Cracked Anegg, Im Vertrieb von Sunny Moon)

DIE STROTTERN
Wenn die Strottern ihre Zuhörer in die Welt des Wienerlieds entführen, reichen sich Tänze aus dem 16. Jahrhundert und zeitgenössische Lieder ganz unbekümmert die Hand. Ihr Repertoire erstreckt sich von den berühmten „Kremser Alben“, die bis auf das Jahr 1536 zurückgehen, über Couplets und Gstanzln aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu den Werken des sicherlich populärsten Wiener Liederkomponisten der Nachkriegszeit, Hermann Leopoldi. Verstaubt? Keineswegs! Sowohl mit ihren unangepassten Bearbeitungen der „Klassiker“ als auch mit eigenen Liedern zeigt sich das Zweiergespann überaus zeitgemäß, ja, vielleicht sogar etwas avantgardistisch.

Der Name „Die Strottern“ leitet sich von dem Altwiener Ausdruck „Strotter“ her und steht für „Gauner, Landstreicher oder Strauchdieb“. Das Wiener Mundartwörterbuch liefert eine weitere Erklärung, die auf das Musikerduo wie zugeschnitten zu sein scheint: „Die nach Verwertbarem suchen“. Nichts anderes machen die Strottern, die ins tiefe Wasser des Wiener Liedschatzes nach den sprichwörtlichen Perlen tauchen. Und wenn sie gerade keine finden, dann komponieren sie eben höchstpersönlich.

Wienerlieder sind gesungene Volklieder, klassischerweise von einer Gitarre begleitet. Die Texte drehen sich ums Trinken, um Freunde, um Liebe, Leben und Tod und muten meist etwas melancholisch an, auch wenn hier und da beißender Spott und schwarzer Humor aufblitzen. Die beiden Strottern Klemens Lendl (Gesang, Violine) und David Müller (Gesang, Gitarre) mischen auf „I gabat ois“ das Genre allerdings gehörig auf. Keine Larmoyanz, keine Weinseligkeit, dafür reichliche Beigaben an Schrägheit, Witz und dissonanten Ausbrüchen.

Für „I gabat ois“ haben sich die Herren Lendl und Müller feinste Verstärkung aus der Wiener Szene geholt: Walther Soyka und Vincenz Wizlsperger vom Kollegium Kalksburg sowie Stars der jungen Jazzszene (Lorenz Raab am Mellophon und Wolfgang Schiftner am Altsaxophon). Sie selbst begnügen sich nicht mit ihren gewohnten Instrumenten, sondern fügen Harmonium, Fender Rhodes oder Bandoneon hinzu. Die Vorlagen für einige Texte liefert Altmeister Wilhelm Busch. Und wie schon auf den vorherigen Alben intonieren und interpretieren die Strottern einige Werke des genialen Peter Ahorner.

2009
Tourdaten

Tourdaten:
22.10. München – Vereinsheim
23.10. Neurandsberg – Burggasthof
24.10. Gunzenried – Gasthaus Goldenes Kreuz

Aktuelles Album: “I gabat ois” (Besprechung demnächst)
(Cracked Anegg, Im Vertrieb von Sunny Moon)

DIE STROTTERN
Wenn die Strottern ihre Zuhörer in die Welt des Wienerlieds entführen, reichen sich Tänze aus dem 16. Jahrhundert und zeitgenössische Lieder ganz unbekümmert die Hand. Ihr Repertoire erstreckt sich von den berühmten „Kremser Alben“, die bis auf das Jahr 1536 zurückgehen, über Couplets und Gstanzln aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu den Werken des sicherlich populärsten Wiener Liederkomponisten der Nachkriegszeit, Hermann Leopoldi. Verstaubt? Keineswegs! Sowohl mit ihren unangepassten Bearbeitungen der „Klassiker“ als auch mit eigenen Liedern zeigt sich das Zweiergespann überaus zeitgemäß, ja, vielleicht sogar etwas avantgardistisch.

Der Name „Die Strottern“ leitet sich von dem Altwiener Ausdruck „Strotter“ her und steht für „Gauner, Landstreicher oder Strauchdieb“. Das Wiener Mundartwörterbuch liefert eine weitere Erklärung, die auf das Musikerduo wie zugeschnitten zu sein scheint: „Die nach Verwertbarem suchen“. Nichts anderes machen die Strottern, die ins tiefe Wasser des Wiener Liedschatzes nach den sprichwörtlichen Perlen tauchen. Und wenn sie gerade keine finden, dann komponieren sie eben höchstpersönlich.

Wienerlieder sind gesungene Volklieder, klassischerweise von einer Gitarre begleitet. Die Texte drehen sich ums Trinken, um Freunde, um Liebe, Leben und Tod und muten meist etwas melancholisch an, auch wenn hier und da beißender Spott und schwarzer Humor aufblitzen. Die beiden Strottern Klemens Lendl (Gesang, Violine) und David Müller (Gesang, Gitarre) mischen auf „I gabat ois“ das Genre allerdings gehörig auf. Keine Larmoyanz, keine Weinseligkeit, dafür reichliche Beigaben an Schrägheit, Witz und dissonanten Ausbrüchen.

Für „I gabat ois“ haben sich die Herren Lendl und Müller feinste Verstärkung aus der Wiener Szene geholt: Walther Soyka und Vincenz Wizlsperger vom Kollegium Kalksburg sowie Stars der jungen Jazzszene (Lorenz Raab am Mellophon und Wolfgang Schiftner am Altsaxophon). Sie selbst begnügen sich nicht mit ihren gewohnten Instrumenten, sondern fügen Harmonium, Fender Rhodes oder Bandoneon hinzu. Die Vorlagen für einige Texte liefert Altmeister Wilhelm Busch. Und wie schon auf den vorherigen Alben intonieren und interpretieren die Strottern einige Werke des genialen Peter Ahorner.

Textdatum: 2009-09-02  
Textrechte:
© Malagueta Promotion  
Ident-Code: 2669/510/1


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2009-11-30 TOURNEE
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