Adam Green
Aladdin Tour

Obwohl er auf den ersten Blick meist ein wenig müde und verträumt wirkt, ist Adam Green schon seit jeher ein hochproduktiver Künstler und Rebell sondergleichen. Gängige Konventionen und Regeln wirft der New Yorker in seiner Kunst – sei es die Musik, der Film, die Malerei oder die Lyrik – kontinuierlich über Bord. So auch mit seinem aktuellen, höchst ambitionierten Projekt „Aladdin“, bei dem Adam Green einen 80-minütigen Spielfilm mit einem neuen Album verbindet und darin sein weit verzweigtes, gesellschaftskritisch und medienphilosophisch befeuertes Veräußern als Künstler in einem einzigartigen Mammut-Projekt bündelt. Auch im Herbst wird er beide Seiten seiner Kunst vorführen: Zunächst mit einem Screening des Spielfilms, im Anschluss mit einem Konzert.

Schon seit Ende der 90er gilt Adam Green als eine der wichtigsten Figuren der US-amerikanischen Subkultur. Mit Kimya Dawson formte er das Duo The Moldy Peaches und erhob LoFi-Attitüde und gewollte Unperfektion zur stilistischen Maxime. Nachdem sich The Moldy Peaches 2003 eine bis heute andauernde Auszeit verordneten, strebte er eine erfolgreiche Solokarriere an. Seine sechs Alben brachten Green wegen seines Crooner-Baritons den Spitznamen ‚Frank Sinatra des Underground‘ ein. Mit seinem zweiten 2003 veröffentlichten Langspieler „Friends Of Mine“ brach eine regelrechte Hysterie um ihn aus, deren Schwerpunkt in Deutschland lag. In recht kurzen Abständen folgten die Alben „Gemstones“ (2005), „Jacket Full Of Danger“ (2006), „Sixes & Sevens“ (2008), „Minor Love“ (2010). Mit Stil-Ikone Binki Shapiro nahm er 2013 ein zauberhaftes Duettalbum auf.

Gemeinsam mit Noah Georgeson als musikalischem Begleiter widmete er sich in der Folge seinem bislang größten Projekt: Einer sehr modernen und ungewöhnlichen Adaption des „Aladdin“-Märchens. Zunächst schrieb er dazu einige Songs und parallel ein Drehbuch zu einem begleitenden Spielfilm. Im Verlauf des vergangenen Jahres nahmen beide Bereiche dieses Projektes konkrete Formen an. Er mietete ein altes Lagerhaus in Brooklyn und installierte sieben verschiedene Szenerien komplett aus Pappmaschée, in denen er mit befreundeten Schauspielern wie Zoë Kravitz, Natasha Lyonne („Orange is the New Black“) und Macaulay Culkin sowie als Schauspieler agierenden Musikerkollegen wie Devendra Banhart und Andrew VanWyngarden (MGMT) einen 80-minütigen Spielfilm produzierte.

13.10.2016 D-Heidelberg, Karlstorbahnhof
17.10.2016 D-München, Strom
19.10.2016 CH-Vevey, Rocking Chair
20.10.2016 CH-Aarau, Kiff
21.10.2016 CH-St. Gallen, Palace
01.11.2016 D-Berlin, Musik & Frieden
02.11.2016 D-Leipzig, Werk 2
04.11.2016 A-Linz, Posthof
05.11.2016 A-Graz, PPC
10.11.2016 D-Hamburg, Mojo

2016
Aladdin Tour

Obwohl er auf den ersten Blick meist ein wenig müde und verträumt wirkt, ist Adam Green schon seit jeher ein hochproduktiver Künstler und Rebell sondergleichen. Gängige Konventionen und Regeln wirft der New Yorker in seiner Kunst – sei es die Musik, der Film, die Malerei oder die Lyrik – kontinuierlich über Bord. So auch mit seinem aktuellen, höchst ambitionierten Projekt „Aladdin“, bei dem Adam Green einen 80-minütigen Spielfilm mit einem neuen Album verbindet und darin sein weit verzweigtes, gesellschaftskritisch und medienphilosophisch befeuertes Veräußern als Künstler in einem einzigartigen Mammut-Projekt bündelt. Auch im Herbst wird er beide Seiten seiner Kunst vorführen: Zunächst mit einem Screening des Spielfilms, im Anschluss mit einem Konzert.

Schon seit Ende der 90er gilt Adam Green als eine der wichtigsten Figuren der US-amerikanischen Subkultur. Mit Kimya Dawson formte er das Duo The Moldy Peaches und erhob LoFi-Attitüde und gewollte Unperfektion zur stilistischen Maxime. Nachdem sich The Moldy Peaches 2003 eine bis heute andauernde Auszeit verordneten, strebte er eine erfolgreiche Solokarriere an. Seine sechs Alben brachten Green wegen seines Crooner-Baritons den Spitznamen ‚Frank Sinatra des Underground‘ ein. Mit seinem zweiten 2003 veröffentlichten Langspieler „Friends Of Mine“ brach eine regelrechte Hysterie um ihn aus, deren Schwerpunkt in Deutschland lag. In recht kurzen Abständen folgten die Alben „Gemstones“ (2005), „Jacket Full Of Danger“ (2006), „Sixes & Sevens“ (2008), „Minor Love“ (2010). Mit Stil-Ikone Binki Shapiro nahm er 2013 ein zauberhaftes Duettalbum auf.

Gemeinsam mit Noah Georgeson als musikalischem Begleiter widmete er sich in der Folge seinem bislang größten Projekt: Einer sehr modernen und ungewöhnlichen Adaption des „Aladdin“-Märchens. Zunächst schrieb er dazu einige Songs und parallel ein Drehbuch zu einem begleitenden Spielfilm. Im Verlauf des vergangenen Jahres nahmen beide Bereiche dieses Projektes konkrete Formen an. Er mietete ein altes Lagerhaus in Brooklyn und installierte sieben verschiedene Szenerien komplett aus Pappmaschée, in denen er mit befreundeten Schauspielern wie Zoë Kravitz, Natasha Lyonne („Orange is the New Black“) und Macaulay Culkin sowie als Schauspieler agierenden Musikerkollegen wie Devendra Banhart und Andrew VanWyngarden (MGMT) einen 80-minütigen Spielfilm produzierte.

13.10.2016 D-Heidelberg, Karlstorbahnhof
17.10.2016 D-München, Strom
19.10.2016 CH-Vevey, Rocking Chair
20.10.2016 CH-Aarau, Kiff
21.10.2016 CH-St. Gallen, Palace
01.11.2016 D-Berlin, Musik & Frieden
02.11.2016 D-Leipzig, Werk 2
04.11.2016 A-Linz, Posthof
05.11.2016 A-Graz, PPC
10.11.2016 D-Hamburg, Mojo

Textdatum: 2016-08-13  
Textrechte:
© Music Matters  
Ident-Code: 10338/654/1


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