Wimme
Mun

Das Joiken, der Gesang der Samen, hat die Norwegerin Mari Boine international bekannt gemacht. Es ist klanglich dem Gesang der nordamerikanischen Indianer nicht unähnlich. Das Joiken ist den Samen allerdings mehr als nur Singen. Es kann auch eine spontane Stimmungsäußerung sein. Ein Joik kann für einen anderen in dessen Abwesenheit gesungen werden oder als Geschenk dargeboten werden. Joiks haben nicht immer einen bestimmten Inhalt, oft sind sie der Inhalt selbst. Manchmal gar dienen sie ganz unmusikalischen Zwecken, nämlich dem Fernhalten von Wölfen von der Rentier-Herde.

Der Finne Wimme Saari ist ein Meister des Joiken. Bei uns ist Wimme Saari vor allem als Mitglieder der Ambientband RinneRadio bekannt. Auf Mun arbeitet er intensiv mit dem Saxophonisten Tapani Rinne zusammen. Juuso Hannukainen, ebenfalls von RinneRadio, fügt Percussion hinzu und die Elektronik steuert Tuomas Norvio bei. Wimme Saari beherrscht das traditionelle Joiken, doch setzt er es nicht durchgängig und sehr gezielt auf dem Album ein. Mehr Joiken stammt auf “Mun” von Ulla Pirttijärvi.

Musikalisch bieten sie recht ungewöhnliche, aber meist traumhaft schöne Musik. Das eher ans Traditionelle erinnernde Joiken auf “Mun” wird kombiniert mit zeitgemäßer Musik. Daraus resultiert eine auffällige Spannung. Das Album verlangt nach längerem Einhören, da sehr gewagt vorgegangen und harmonisch recht frei arrangiert wurde. Die Wirkung auf den Hörer jedoch ist enorm. Unsere Empfehlung: Mehrmals anhören und sich etwas Zeit lassen. Die Wirkung kommt garantiert!

Tracks:
1 Soahkesuovva/Birch Smoke (5:21)
2 In mun du/It’s Not You (3:49)
3 Ruovdi/Iron (2:56)
4 Don leat/You Are (4:05)
5 Paris (2:33)
6 Massu/Calm (4:09)
7 Sohka/Family (4:05)
8 Lottit/Birds (3:55)
9 Ale/Don’t (3:19)
10 Iditguovssu/Dawn (6:26)
11 Aiti/Storehouse (8:17)

Orientierungshilfe

Mun

Das Joiken, der Gesang der Samen, hat die Norwegerin Mari Boine international bekannt gemacht. Es ist klanglich dem Gesang der nordamerikanischen Indianer nicht unähnlich. Das Joiken ist den Samen allerdings mehr als nur Singen. Es kann auch eine spontane Stimmungsäußerung sein. Ein Joik kann für einen anderen in dessen Abwesenheit gesungen werden oder als Geschenk dargeboten werden. Joiks haben nicht immer einen bestimmten Inhalt, oft sind sie der Inhalt selbst. Manchmal gar dienen sie ganz unmusikalischen Zwecken, nämlich dem Fernhalten von Wölfen von der Rentier-Herde.

Der Finne Wimme Saari ist ein Meister des Joiken. Bei uns ist Wimme Saari vor allem als Mitglieder der Ambientband RinneRadio bekannt. Auf Mun arbeitet er intensiv mit dem Saxophonisten Tapani Rinne zusammen. Juuso Hannukainen, ebenfalls von RinneRadio, fügt Percussion hinzu und die Elektronik steuert Tuomas Norvio bei. Wimme Saari beherrscht das traditionelle Joiken, doch setzt er es nicht durchgängig und sehr gezielt auf dem Album ein. Mehr Joiken stammt auf “Mun” von Ulla Pirttijärvi.

Musikalisch bieten sie recht ungewöhnliche, aber meist traumhaft schöne Musik. Das eher ans Traditionelle erinnernde Joiken auf “Mun” wird kombiniert mit zeitgemäßer Musik. Daraus resultiert eine auffällige Spannung. Das Album verlangt nach längerem Einhören, da sehr gewagt vorgegangen und harmonisch recht frei arrangiert wurde. Die Wirkung auf den Hörer jedoch ist enorm. Unsere Empfehlung: Mehrmals anhören und sich etwas Zeit lassen. Die Wirkung kommt garantiert!

Tracks:
1 Soahkesuovva/Birch Smoke (5:21)
2 In mun du/It’s Not You (3:49)
3 Ruovdi/Iron (2:56)
4 Don leat/You Are (4:05)
5 Paris (2:33)
6 Massu/Calm (4:09)
7 Sohka/Family (4:05)
8 Lottit/Birds (3:55)
9 Ale/Don’t (3:19)
10 Iditguovssu/Dawn (6:26)
11 Aiti/Storehouse (8:17)

Textdatum: 2010-05-19  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Tracks: 11
Format: CD
Ident-Code: 3666/1313/1


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