Willy Deville
Crow Jane Alley

Willy DeVille ist der Gründer, Chef und Hauptsongschreiber der Band Mink DeVille. Die Band entstand Mitte der Siebziger inmitten der Punkszene New Yorks und schaffte 1977 mit ihrem Hit ´Spanish Stroll` den internationalen Durchbruch. Ihre Musik basierte auf den Ingredienzien des Punks und mischte Blues und Soul mit Rhythm´n`Blues und Cajun-Einflüssen. Bis Mitte der Achtziger veröffentlichte die Gruppe regelmäßig Alben. Dann konzentrierte sich Willy DeVille auf seine Solokarriere. Seine Single ´Storybook Love` erschien im Kinofilm ´The Princess Bride` und wurde anschließend für den Oscar nominiert.

Willy DeVille brandneues Album heißt Crow Jane Alley und ist die erste Studioveröffentlichung seit Horse Of A Different Colour im Jahre 1999. Das Album wurde in Los Angeles mit Produzent John Philip Shenale (The Bangles, Tori Amos, Robert Cray) aufgenommen und präsentiert Gastmusiker wie das Los Lobos-Mitglied David Hidalgo und Schlagzeuger Joey Waronker (Badly Drawn Boy, Beck, REM, Richard Thompson). Zu den Höhepunkten der Scheibe gehören Stücke wie ´Chieva` mit seinem Latin-Street-Groove oder auch das packende ´Come A Little Bit Closer`. Hinzu kommen das herzerweichende ´My Forever Came Today`, der emotional tiefgehende Titeltrack (den DeVille als Hommage an seinen langjährigen Freund und Partner Jack Nitzsche versteht) und eine einzigartige Neufassung von Bryan Ferrys ´Slave To Love`. Zurzeit laufen die Planungen einer Europatournee im Herbst 2004 auf Hochtouren. Detaillierte Konzerttermine werden in Kürze nachgereicht.
Der am 27. August 1953 als William Borsay in New York geborene Musiker zog in den Sechzigern nach London und kehrte 1971 nach San Francisco zurück, um dort die Bands Lazy Eights bzw. Billy DeSade & The Marquis zu formieren. Mit der folgenden Gruppe Mink DeVille avancierte Willy zum Weltstar. Das Debütalbum Cabretta wurde vom Rolling Stone als bestes Werk des Jahres 1977 angepriesen. Darauf zu finden: die beiden Welthits ´Spanish Troll` und
´Cadillac Walk`. Der deutsche ´Musikexpress` kommentierte: „Willy ist der Prototyp eines Rock´n`Roll Menschen. Seine Stimme ist rau, trocken, aufregend und dreckig, und in ihr schwingt die sinnliche Anmache, die uns Hörer zittern lässt.” In den folgenden Jahren veröffentlichten Mink DeVille unter anderem mit Return To Magenta oder dem fabelhaften Coup De Grace weitere erfolgreiche Scheiben und forcierte zudem ab 1985 auch seine Solokarriere.

Im Jahre 1987 erschien sein von Mark Knopfler (Dire Straits) produziertes Solodebüt Miracle, auf dem er neben anderen Höhepunkten mit dem Song ´Storybook Love` ein für den Oscar nominiertes Lied präsentierte. Das Album stieß weltweit auf durchweg positive Resonanzen, doch persönliche Schwierigkeiten sowie sein unsteter Lebenswandel verhinderten den endgültigen Durchbruch. Erst 1990 kehrte DeVille mit Victory Mixture an die Öffentlichkeit zurück. Auf dem Comeback-Album kooperierte er unter anderem mit Dr. John, Eddie Bo, Allen Toussaint und Mitgliedern der Meters. Der ´Rolling Stone` verstand die Scheibe als „Würdigung für New Orleans, eine seiner vielen Heimatstädte.” Aufsehen erregte zwei Jahre später DeVilles Neufassung von Jimi Hendrix` ´Hey Joe`, die er auf Backstreets Of Desire in die Welt des Latino-Flairs transformierte. Auf einer anschließenden Europatournee wurden Aufnahmen aus dem Pariser ´Olympia` und dem ´Bottom Line` in Greenwich Village für sein erstes Live-Album aufgezeichnet.

Es folgte ein neuer Plattenvertrag und 1995 das nächste Album Loup Garou, mit dem DeVille erneut musikalisches Neuland betrat. „In meinen neuen Songs experimentiere ich mit Dingen, die ich niemals zuvor ausprobiert habe”, gab er damals zu Protokoll. „Die Stücke wurden von mir nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet, sondern weitaus spontaner eingespielt. Damit soll das Gefühl unterschiedlicher Stile eingefangen und zudem dokumentiert werden, dass man mich nicht ausschließlich auf Rhythm´n`Blues limitieren kann. Ich möchte mich nicht selbst kopieren.” Es schloss sich der Longplayer Love & Emotion an, sowie 1999 die Scheibe Horse Of A Different Color, auf dem DeVille das Lebensgefühl des Südens mit schwarzer Musik und purem Blues verknüpfte.

Mit seinem Willy DeVille Trio realisierte der vielseitige Musiker anschließend seinen Wunsch nach einer direkten persönlichen Nähe zu seinem Publikum. In fast intimer Atmosphäre widmete sich das Trio auf Live In Berlin typisch amerikanischer Musik und öffnete damit jeden Abend aufs Neue das Buch der Rockgeschichte. Die Spielfreude und der sichtbare Genuss DeVilles, vor seinen Fans auf der Bühne zu stehen und dennoch gleichzeitig Teil von ihnen zu sein, war auf Live In Berlin förmlich greifbar. Auch das neue Studioalbum Crow Jane Alley mit seinem kreativen Facettenreichtum zeigt Willy DeVille als einzigartigen Künstler, dessen stilistisches Repertoire keinerlei Grenzen kennt.

TRACKS
1. Chieva 4:39
2. Right There, Right Then 4:23
3. Downside Of Town 3:09
4. My Forever Came Today 4:13
5. Crow Jane Alley (For Jack) 3:16
6. Muddy Waters Rose Out Of The Mississippi Mud 4:58
7. Come A Little Bit Closer 3:24
8. Slave To Love 4:30
9. (Don’t Have A)Change Of Heart 2:28
10. Trouble Comin’ Everydayina World Gone Wrong 6:07

DISCOGRAPHIE:
MINK DEVILLE
1977 CABRETTA
1978 RETURN TO MAGENTA
1980 LA CHAT BLEU
1981 COUP DE GRACE
1983 WHERE ANGELS FEAR TO TREAD
1985 SPORTIN’ LIFE

WILLY DEVILLE
1987 MIRACLE
1990 VICTORY MIXTURE
1992 BACKSTREETS OF DESIRE
1993 LIVE
1995 LOUP GAROU
1999 HORSE OF A DIFFERENT COLOR
2002 THE WILLY DEVILLE ACOUSTIC TRIO LIVE IN BERLIN
2004 CROW JANE ALLEY

2004
Crow Jane Alley

Willy DeVille ist der Gründer, Chef und Hauptsongschreiber der Band Mink DeVille. Die Band entstand Mitte der Siebziger inmitten der Punkszene New Yorks und schaffte 1977 mit ihrem Hit ´Spanish Stroll` den internationalen Durchbruch. Ihre Musik basierte auf den Ingredienzien des Punks und mischte Blues und Soul mit Rhythm´n`Blues und Cajun-Einflüssen. Bis Mitte der Achtziger veröffentlichte die Gruppe regelmäßig Alben. Dann konzentrierte sich Willy DeVille auf seine Solokarriere. Seine Single ´Storybook Love` erschien im Kinofilm ´The Princess Bride` und wurde anschließend für den Oscar nominiert.

Willy DeVille brandneues Album heißt Crow Jane Alley und ist die erste Studioveröffentlichung seit Horse Of A Different Colour im Jahre 1999. Das Album wurde in Los Angeles mit Produzent John Philip Shenale (The Bangles, Tori Amos, Robert Cray) aufgenommen und präsentiert Gastmusiker wie das Los Lobos-Mitglied David Hidalgo und Schlagzeuger Joey Waronker (Badly Drawn Boy, Beck, REM, Richard Thompson). Zu den Höhepunkten der Scheibe gehören Stücke wie ´Chieva` mit seinem Latin-Street-Groove oder auch das packende ´Come A Little Bit Closer`. Hinzu kommen das herzerweichende ´My Forever Came Today`, der emotional tiefgehende Titeltrack (den DeVille als Hommage an seinen langjährigen Freund und Partner Jack Nitzsche versteht) und eine einzigartige Neufassung von Bryan Ferrys ´Slave To Love`. Zurzeit laufen die Planungen einer Europatournee im Herbst 2004 auf Hochtouren. Detaillierte Konzerttermine werden in Kürze nachgereicht.
Der am 27. August 1953 als William Borsay in New York geborene Musiker zog in den Sechzigern nach London und kehrte 1971 nach San Francisco zurück, um dort die Bands Lazy Eights bzw. Billy DeSade & The Marquis zu formieren. Mit der folgenden Gruppe Mink DeVille avancierte Willy zum Weltstar. Das Debütalbum Cabretta wurde vom Rolling Stone als bestes Werk des Jahres 1977 angepriesen. Darauf zu finden: die beiden Welthits ´Spanish Troll` und
´Cadillac Walk`. Der deutsche ´Musikexpress` kommentierte: „Willy ist der Prototyp eines Rock´n`Roll Menschen. Seine Stimme ist rau, trocken, aufregend und dreckig, und in ihr schwingt die sinnliche Anmache, die uns Hörer zittern lässt.” In den folgenden Jahren veröffentlichten Mink DeVille unter anderem mit Return To Magenta oder dem fabelhaften Coup De Grace weitere erfolgreiche Scheiben und forcierte zudem ab 1985 auch seine Solokarriere.

Im Jahre 1987 erschien sein von Mark Knopfler (Dire Straits) produziertes Solodebüt Miracle, auf dem er neben anderen Höhepunkten mit dem Song ´Storybook Love` ein für den Oscar nominiertes Lied präsentierte. Das Album stieß weltweit auf durchweg positive Resonanzen, doch persönliche Schwierigkeiten sowie sein unsteter Lebenswandel verhinderten den endgültigen Durchbruch. Erst 1990 kehrte DeVille mit Victory Mixture an die Öffentlichkeit zurück. Auf dem Comeback-Album kooperierte er unter anderem mit Dr. John, Eddie Bo, Allen Toussaint und Mitgliedern der Meters. Der ´Rolling Stone` verstand die Scheibe als „Würdigung für New Orleans, eine seiner vielen Heimatstädte.” Aufsehen erregte zwei Jahre später DeVilles Neufassung von Jimi Hendrix` ´Hey Joe`, die er auf Backstreets Of Desire in die Welt des Latino-Flairs transformierte. Auf einer anschließenden Europatournee wurden Aufnahmen aus dem Pariser ´Olympia` und dem ´Bottom Line` in Greenwich Village für sein erstes Live-Album aufgezeichnet.

Es folgte ein neuer Plattenvertrag und 1995 das nächste Album Loup Garou, mit dem DeVille erneut musikalisches Neuland betrat. „In meinen neuen Songs experimentiere ich mit Dingen, die ich niemals zuvor ausprobiert habe”, gab er damals zu Protokoll. „Die Stücke wurden von mir nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet, sondern weitaus spontaner eingespielt. Damit soll das Gefühl unterschiedlicher Stile eingefangen und zudem dokumentiert werden, dass man mich nicht ausschließlich auf Rhythm´n`Blues limitieren kann. Ich möchte mich nicht selbst kopieren.” Es schloss sich der Longplayer Love & Emotion an, sowie 1999 die Scheibe Horse Of A Different Color, auf dem DeVille das Lebensgefühl des Südens mit schwarzer Musik und purem Blues verknüpfte.

Mit seinem Willy DeVille Trio realisierte der vielseitige Musiker anschließend seinen Wunsch nach einer direkten persönlichen Nähe zu seinem Publikum. In fast intimer Atmosphäre widmete sich das Trio auf Live In Berlin typisch amerikanischer Musik und öffnete damit jeden Abend aufs Neue das Buch der Rockgeschichte. Die Spielfreude und der sichtbare Genuss DeVilles, vor seinen Fans auf der Bühne zu stehen und dennoch gleichzeitig Teil von ihnen zu sein, war auf Live In Berlin förmlich greifbar. Auch das neue Studioalbum Crow Jane Alley mit seinem kreativen Facettenreichtum zeigt Willy DeVille als einzigartigen Künstler, dessen stilistisches Repertoire keinerlei Grenzen kennt.

TRACKS
1. Chieva 4:39
2. Right There, Right Then 4:23
3. Downside Of Town 3:09
4. My Forever Came Today 4:13
5. Crow Jane Alley (For Jack) 3:16
6. Muddy Waters Rose Out Of The Mississippi Mud 4:58
7. Come A Little Bit Closer 3:24
8. Slave To Love 4:30
9. (Don’t Have A)Change Of Heart 2:28
10. Trouble Comin’ Everydayina World Gone Wrong 6:07

DISCOGRAPHIE:
MINK DEVILLE
1977 CABRETTA
1978 RETURN TO MAGENTA
1980 LA CHAT BLEU
1981 COUP DE GRACE
1983 WHERE ANGELS FEAR TO TREAD
1985 SPORTIN’ LIFE

WILLY DEVILLE
1987 MIRACLE
1990 VICTORY MIXTURE
1992 BACKSTREETS OF DESIRE
1993 LIVE
1995 LOUP GAROU
1999 HORSE OF A DIFFERENT COLOR
2002 THE WILLY DEVILLE ACOUSTIC TRIO LIVE IN BERLIN
2004 CROW JANE ALLEY

Textdatum: 2004-09-20  
Textrechte:
© Eagle Rock Records  
Vertrieb: edel distribution GmbH
Ident-Code: 300/1340/1


Alben

2008
Pistola

Translation

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