WellBad
The Rotten

Es war seine verwegene Stimme, die uns bewogen hat, uns mit “The Rotten” näher zu beschäftigen. Doch wir merkten schnell, dass die Musik des Hamburgers Daniel Welbat mehr zu bieten hat, als nur seine Stimme.

Eine Kreuzung aus Seasick Steve und Anders Osborne , der man den Strom abgestellt hat, weil die Rechnung schon seit einem halben Jahr nicht bezahlt wurde. Solch seltsame Gedanken kamen uns beim Hören von “The Rotten”. Seltsame Gedanken, aber ein großes Lob, denn die genannten Amerikaner zählen zu unseren, zugegebenermaßen sehr zahlreichen, Lieblingskünstlern.

Aber im Ernst. Solch ein Album wie WellBads “The Rotten” haben wir nicht aus Deutschland erwartet. Daniel Welbat, geistiger Brandstifter der WellBad-Combo, beweist sich als instinktsicherer Singer/Songwriter mit erstaunlich viel Blues- und Gospelfeeling, der sich jedoch jeglicher Zuordnung zu schwarzer Musik gleich wieder entzieht. Zu vielgestaltig sind seine Lieder und sie streifen allerhand Stile, ohne sich, wie gesagt, festnageln zu lassen. Dennoch fließt in seinen Adern tief-blaues Blut (adeliges Blut ist damit nicht gemeint!).

Aussagen, wie “Wir wollen nicht zwingend allen gefallen, aber ich habe auch nichts dagegen, wenn es allen gefällt.”, passen zu dem Bild, das man sich von diesem Künstler macht, wenn man ihm zuhört. In ihm steckt ein Schelm.

Nach Ende des Albums zuckt die Hand sofort wieder in Richtung Startknopf. “The Rotten” ist nämlich richtig stark. Was WellBad hier leisten, ist außergewöhnlich gut. Die Combo präsentiert die Musik sowas von überzeugend und außerdem findet sich keine einzige schwache Nummer auf dem Album. Auch die Produktion von Stephan Gade möchten wir herausstellen. Ebenso die schöne Aufmachung des Albums und das Beiheft mit allen Texten und genauen Angaben zur Besetzung jedes einzelnen Titels.




Orientierungshilfe

The Rotten

Es war seine verwegene Stimme, die uns bewogen hat, uns mit “The Rotten” näher zu beschäftigen. Doch wir merkten schnell, dass die Musik des Hamburgers Daniel Welbat mehr zu bieten hat, als nur seine Stimme.

Eine Kreuzung aus Seasick Steve und Anders Osborne , der man den Strom abgestellt hat, weil die Rechnung schon seit einem halben Jahr nicht bezahlt wurde. Solch seltsame Gedanken kamen uns beim Hören von “The Rotten”. Seltsame Gedanken, aber ein großes Lob, denn die genannten Amerikaner zählen zu unseren, zugegebenermaßen sehr zahlreichen, Lieblingskünstlern.

Aber im Ernst. Solch ein Album wie WellBads “The Rotten” haben wir nicht aus Deutschland erwartet. Daniel Welbat, geistiger Brandstifter der WellBad-Combo, beweist sich als instinktsicherer Singer/Songwriter mit erstaunlich viel Blues- und Gospelfeeling, der sich jedoch jeglicher Zuordnung zu schwarzer Musik gleich wieder entzieht. Zu vielgestaltig sind seine Lieder und sie streifen allerhand Stile, ohne sich, wie gesagt, festnageln zu lassen. Dennoch fließt in seinen Adern tief-blaues Blut (adeliges Blut ist damit nicht gemeint!).

Aussagen, wie “Wir wollen nicht zwingend allen gefallen, aber ich habe auch nichts dagegen, wenn es allen gefällt.”, passen zu dem Bild, das man sich von diesem Künstler macht, wenn man ihm zuhört. In ihm steckt ein Schelm.

Nach Ende des Albums zuckt die Hand sofort wieder in Richtung Startknopf. “The Rotten” ist nämlich richtig stark. Was WellBad hier leisten, ist außergewöhnlich gut. Die Combo präsentiert die Musik sowas von überzeugend und außerdem findet sich keine einzige schwache Nummer auf dem Album. Auch die Produktion von Stephan Gade möchten wir herausstellen. Ebenso die schöne Aufmachung des Albums und das Beiheft mit allen Texten und genauen Angaben zur Besetzung jedes einzelnen Titels.




Textdatum: 2017-09-13  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © Detlef Overmann
Label: Blue Central Records
Labelcode: 24719
Produzent: Stephan Gade
EAN: 885150344033
Spieldauer: 00:44:37
Tracks: 13
Ident-Code: 12038/716/1


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