Värttinä
Viena

Wer sich mit Folk beschäftigt, kennt Värttinä sicher schon lange. Die gesangsbetonte finnische Band besteht seit den 80er-Jahren. 1987 erschien das Debüt, wobei die Bandmitglieder damals noch Jugendliche und Kinder waren. Entsprechend frisch und unbekümmert klangen die frühen Alben.

Värttinä steht für einen Stil, der traditionelle finno-ugrische Gesangselemente aus Karelien, Setu, der Republik Mari El, Ingria, Mordwinien und anderen Regionen im Osten Finnlands in ein modernes Gewand kleidet. Über die Jahre hinweg motzte das Ensemble seinen Sound schrittweise auf. Das Folkelement blieb dennoch prägend. Auf ihrem gerade erschienenen Album “Viena” gehen Värttinä wieder zurück zu ihren Anfängen. Der Sound wurde gegenüber den letzten Alben ausgedünnt, es klingt wieder richtig nach Volksmusik, wenn auch in moderner Spielart und weiterhin eingebettet in eigene Kompositionen. Und selbstverständlich stehen die drei lauten (manchmal gar etwas aggressiven), aber dennoch herrlich klingenden Stimmen von Mari Kaasinen, Susan Aho und Karoliina Kantelinen wieder im Vordergrund.

Die unperfekte Frische der Jugend ist auf “Viena” nicht zurückgekehrt (wie auch?). Dafür gibt es finnischen Folk in höchster Perfektion, dessen Interpretation durch Värttinä international seit Jahren schon als mustergültig angesehen wird. Daneben wird zwar meist übersehen, wieviele erstklassige Folkmusiker Finnland noch zu bieten hat, aber Värttinä hat diese Einschätzung auch tatsächlich verdient, was sie mit “Viena” wieder einmal unter Beweis stellen.

Die Besetzung auf dem Album:
Mari Kaasinen – Vocals, Kantele
Susan Aho – Vocals
Karoliina Kantelinen – Vocals, Kantele, Obertonflöte
Matti Kallio – Akkordeon, Bansuri, Vocals, Produktion
Lassi Logrén – Violine, Jouhikko, Nyckelharpa, Vocals
Matti Laitinen – Streichinstrumente, Vocals

Orientierungshilfe

Viena

Wer sich mit Folk beschäftigt, kennt Värttinä sicher schon lange. Die gesangsbetonte finnische Band besteht seit den 80er-Jahren. 1987 erschien das Debüt, wobei die Bandmitglieder damals noch Jugendliche und Kinder waren. Entsprechend frisch und unbekümmert klangen die frühen Alben.

Värttinä steht für einen Stil, der traditionelle finno-ugrische Gesangselemente aus Karelien, Setu, der Republik Mari El, Ingria, Mordwinien und anderen Regionen im Osten Finnlands in ein modernes Gewand kleidet. Über die Jahre hinweg motzte das Ensemble seinen Sound schrittweise auf. Das Folkelement blieb dennoch prägend. Auf ihrem gerade erschienenen Album “Viena” gehen Värttinä wieder zurück zu ihren Anfängen. Der Sound wurde gegenüber den letzten Alben ausgedünnt, es klingt wieder richtig nach Volksmusik, wenn auch in moderner Spielart und weiterhin eingebettet in eigene Kompositionen. Und selbstverständlich stehen die drei lauten (manchmal gar etwas aggressiven), aber dennoch herrlich klingenden Stimmen von Mari Kaasinen, Susan Aho und Karoliina Kantelinen wieder im Vordergrund.

Die unperfekte Frische der Jugend ist auf “Viena” nicht zurückgekehrt (wie auch?). Dafür gibt es finnischen Folk in höchster Perfektion, dessen Interpretation durch Värttinä international seit Jahren schon als mustergültig angesehen wird. Daneben wird zwar meist übersehen, wieviele erstklassige Folkmusiker Finnland noch zu bieten hat, aber Värttinä hat diese Einschätzung auch tatsächlich verdient, was sie mit “Viena” wieder einmal unter Beweis stellen.

Die Besetzung auf dem Album:
Mari Kaasinen – Vocals, Kantele
Susan Aho – Vocals
Karoliina Kantelinen – Vocals, Kantele, Obertonflöte
Matti Kallio – Akkordeon, Bansuri, Vocals, Produktion
Lassi Logrén – Violine, Jouhikko, Nyckelharpa, Vocals
Matti Laitinen – Streichinstrumente, Vocals

Textdatum: 2016-01-07  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 9429/1306/1


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