Tinariwen
Imidiwan - Companions

Nachdem Tinariwen mit dem 2007er Album “Aman Iman” ein echtes Meisterwerk veröffentlichten, schien es unwahrscheinlich, dass ihnen erneut eine Steigerung gelingen würde. Doch, um es vorweg zu nehmen: Es ist ihnen gelungen. Die Musik auf “Imidiwan – Companions” besitzt alle Merkmale, die der Band zu ihrem Ruf und zu ihrem Erfolg verholfen hat. Da gibt es einerseits das rauhe Element, das zurecht mit “Wüstenrock” umschrieben wurde, andererseits die ihren Kompositionen anhaftende Exotik und die herrlichen Melodiebögen. All dies scheinen sie nun perfektioniert zu haben. Die Musik Tinariwens ist eingängig ohne in irgendeiner Weise banal zu sein.

“Imidiwan – Companions” ist das vierte Album der Band, die bereits seit 30 Jahren besteht. Ursprünglich als loses Kollektiv heimatloser Tuareg-Musiker um Ibrahim Ag Alhabib entstanden. Ibrahim Ag Alhabib wurde in Mali geboren, wuchs jedoch in Flüchtlingslagern in Algerien nahe der Grenze zu Mali auf. Dort konnte er die Unterdrückung der Tuareg durch die damalige Regierung in Mali Anfang der 60er Jahre verfolgen. Ende der 70er Jahre formierte sich das Kollektiv, aus dem später die Band “Tinariwen” werden sollte – allen gemeinsam war die Leidenschaft sowohl für die traditionelle Musik der Tuareg, als auch für westliche Rockmusik von Jimi Hendrix, Carlos Santana, Bob Marley und Led Zeppelin. Langsam, aber stetig konnten sie ihren Ruf in der Sahara und angrenzenden Regionen aufbauen. Doch sollte es bis zu ihrem Auftritt auf dem WOMAD-Festival 2001 dauern, bis sie einem internationalen Publikum bekannt wurden. Inzwischen haben sie eine sehr große Anhängerschaft, zu denen sich auch ihre einstigen Stars (Robert Plant, Carlos Santana und Brian Eno) zählen.

Das Album ist in Tessalit entstanden, einem Wüstendorf und Heimat einiger Bandmitglieder. Als Produzent wurde wieder Jean-Paul Romann engagiert, der bereits das Debütalbum “The Radio Tisdas Sessions” von 2001 produziert hatte.

Mit “Imidiwan – Companions” dürften ihnen abermals einige Auszeichnungen winken. Für uns ist diese CD ganz klar die CD des Monats September 2009.

TinariwenTracks:
1. Imidiwan Afrik Tendam
2. Lulla
3. Tenhert
4. Enseqi Ehad Didagh
5. Tahult In
6. Tamudjeras Assis
7. Intitlayaghen
8. Imazaghen N Adagh
9. Chegret
10. Kel Tamashek
11. Assuf Ag Assuf
12. Chabiba
13. Ere Tasfata Adounia

Orientierungshilfe

Imidiwan - Companions

Nachdem Tinariwen mit dem 2007er Album “Aman Iman” ein echtes Meisterwerk veröffentlichten, schien es unwahrscheinlich, dass ihnen erneut eine Steigerung gelingen würde. Doch, um es vorweg zu nehmen: Es ist ihnen gelungen. Die Musik auf “Imidiwan – Companions” besitzt alle Merkmale, die der Band zu ihrem Ruf und zu ihrem Erfolg verholfen hat. Da gibt es einerseits das rauhe Element, das zurecht mit “Wüstenrock” umschrieben wurde, andererseits die ihren Kompositionen anhaftende Exotik und die herrlichen Melodiebögen. All dies scheinen sie nun perfektioniert zu haben. Die Musik Tinariwens ist eingängig ohne in irgendeiner Weise banal zu sein.

“Imidiwan – Companions” ist das vierte Album der Band, die bereits seit 30 Jahren besteht. Ursprünglich als loses Kollektiv heimatloser Tuareg-Musiker um Ibrahim Ag Alhabib entstanden. Ibrahim Ag Alhabib wurde in Mali geboren, wuchs jedoch in Flüchtlingslagern in Algerien nahe der Grenze zu Mali auf. Dort konnte er die Unterdrückung der Tuareg durch die damalige Regierung in Mali Anfang der 60er Jahre verfolgen. Ende der 70er Jahre formierte sich das Kollektiv, aus dem später die Band “Tinariwen” werden sollte – allen gemeinsam war die Leidenschaft sowohl für die traditionelle Musik der Tuareg, als auch für westliche Rockmusik von Jimi Hendrix, Carlos Santana, Bob Marley und Led Zeppelin. Langsam, aber stetig konnten sie ihren Ruf in der Sahara und angrenzenden Regionen aufbauen. Doch sollte es bis zu ihrem Auftritt auf dem WOMAD-Festival 2001 dauern, bis sie einem internationalen Publikum bekannt wurden. Inzwischen haben sie eine sehr große Anhängerschaft, zu denen sich auch ihre einstigen Stars (Robert Plant, Carlos Santana und Brian Eno) zählen.

Das Album ist in Tessalit entstanden, einem Wüstendorf und Heimat einiger Bandmitglieder. Als Produzent wurde wieder Jean-Paul Romann engagiert, der bereits das Debütalbum “The Radio Tisdas Sessions” von 2001 produziert hatte.

Mit “Imidiwan – Companions” dürften ihnen abermals einige Auszeichnungen winken. Für uns ist diese CD ganz klar die CD des Monats September 2009.

TinariwenTracks:
1. Imidiwan Afrik Tendam
2. Lulla
3. Tenhert
4. Enseqi Ehad Didagh
5. Tahult In
6. Tamudjeras Assis
7. Intitlayaghen
8. Imazaghen N Adagh
9. Chegret
10. Kel Tamashek
11. Assuf Ag Assuf
12. Chabiba
13. Ere Tasfata Adounia

Textdatum: 2009-09-01  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Rough Trade Distribution GmbH
Tracks: 13
Format: CD
Ident-Code: 2576/1334/1


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