Tiken Jah Fakoly
L'Africain

Der ivorische Reggaestar Tiken Jah Fakoly wurde als Doumbia Moussa Fakoly 1968 in Odienné, Elfenbeinküste, geboren. Er entstammt einer Griot-Familie. Seit 1993 hat er sich mehr und mehr einen Namen als Protestsänger gemacht. Nahezu alle seine Songtexte sind stark politisch und er kritisiert in ihnen die politische Elite verschiedenster afrikanischer Länder scharf. Seit seinem 2002 veröffentlichten Album Francafrique sah sich Tiken Jah Fakoly verstärkt politischer Repressionen und Morddrohungen ausgesetzt. Seine Musik ist typischerweise Roots-Reggae, wobei er meist auf Französisch oder in afrikanischen Sprachen singt. Seit 1998 ist Tiken Jah Fakoly auch international bekannt.

L’Africain wurde in Tikens Studio in Bamako (er lebt in Mali im Exil) aufgenommen. Er hat für die Aufnahmen seine multinationale Liveband (mit Musikern aus Kapverden, Benin, West Indians, Frankreich) ins Studio geholt und ein paar Gäste eingeladen, wie Toumani Diabaté oder Beta Simon.
L’Africain wurde ein sehr traditionelles Album, das aber trotzdem zeitgemäß klingt. Und genau das entspricht der Intention. Das Album ist “dem Afrikaner” gewidmet, der hin- und hergerissen ist zwischen Tradition und Moderne und die Folgen der Globalisierung massiv zu spüren bekommt.

Tiken Jah Fakoly nimmt zusätzliche Stilelemente, wie Rap, HipHop oder Mandingo, in seine Musik auf und verwendet moderne Produktionstechniken, wie Samples oder ähnliches, ohne seinen eigenen Sound aufzugeben oder zu verwässern.

Die stilistischen Zugaben erweitern das musikalische Spektrum und erhöhen den Unterhaltungswert erheblich. Die Musik groovt vom ersten bis zum letzten Track und klingt wie aus einem Guss. Die Texte behandeln, wie nicht anders zu erwarten, auch hier wieder brisante Themen (Zwangsheirat, Beschneidung, Immigration …), wodurch er sich wieder neue Freunde und Feinde schaffen wird.

L’Africain ist ein beeindruckendes Meisterwerk einer großen Musikerpersönlichkeit, das nicht nur Reggaefans begeistern wird!

CD des Monats November 2007

Tiken Jah FakolyTracks:
1. L’Africain (The African)
2. Ouvrez Les Frontieres (Open The Frontiers) feat. Soprano
3. Ou Aller Ou? (Where Are You Going?)
4. Africain A Paris (African In Paris)
5. Ayebada
6. Soldier feat. Akon
7. Non L’Excision (No To Circumcision)
8. Foly
9. Viens Voir (Come And See)
10. Promesses Bla Bla (Promises Bla Bla)
11. Gauche Droite (Left Right)
12. Ma Cote D’Ivoire (My Ivory Coast) feat. Beta Simon

Diskografie:
Djelys (Djelys/1993) – Kassette mit 6 Liedern
Missiri (Djelys/1994) – Kassette mit 6 Liedern
Mangercratie (1996)
Cours d’histoire (1999)
Le Caméléon (2000)
Francafrique (2002)
Coup de Gueule (2004)
L’Africain (2007)

2007
L'Africain

Der ivorische Reggaestar Tiken Jah Fakoly wurde als Doumbia Moussa Fakoly 1968 in Odienné, Elfenbeinküste, geboren. Er entstammt einer Griot-Familie. Seit 1993 hat er sich mehr und mehr einen Namen als Protestsänger gemacht. Nahezu alle seine Songtexte sind stark politisch und er kritisiert in ihnen die politische Elite verschiedenster afrikanischer Länder scharf. Seit seinem 2002 veröffentlichten Album Francafrique sah sich Tiken Jah Fakoly verstärkt politischer Repressionen und Morddrohungen ausgesetzt. Seine Musik ist typischerweise Roots-Reggae, wobei er meist auf Französisch oder in afrikanischen Sprachen singt. Seit 1998 ist Tiken Jah Fakoly auch international bekannt.

L’Africain wurde in Tikens Studio in Bamako (er lebt in Mali im Exil) aufgenommen. Er hat für die Aufnahmen seine multinationale Liveband (mit Musikern aus Kapverden, Benin, West Indians, Frankreich) ins Studio geholt und ein paar Gäste eingeladen, wie Toumani Diabaté oder Beta Simon.
L’Africain wurde ein sehr traditionelles Album, das aber trotzdem zeitgemäß klingt. Und genau das entspricht der Intention. Das Album ist “dem Afrikaner” gewidmet, der hin- und hergerissen ist zwischen Tradition und Moderne und die Folgen der Globalisierung massiv zu spüren bekommt.

Tiken Jah Fakoly nimmt zusätzliche Stilelemente, wie Rap, HipHop oder Mandingo, in seine Musik auf und verwendet moderne Produktionstechniken, wie Samples oder ähnliches, ohne seinen eigenen Sound aufzugeben oder zu verwässern.

Die stilistischen Zugaben erweitern das musikalische Spektrum und erhöhen den Unterhaltungswert erheblich. Die Musik groovt vom ersten bis zum letzten Track und klingt wie aus einem Guss. Die Texte behandeln, wie nicht anders zu erwarten, auch hier wieder brisante Themen (Zwangsheirat, Beschneidung, Immigration …), wodurch er sich wieder neue Freunde und Feinde schaffen wird.

L’Africain ist ein beeindruckendes Meisterwerk einer großen Musikerpersönlichkeit, das nicht nur Reggaefans begeistern wird!

CD des Monats November 2007

Tiken Jah FakolyTracks:
1. L’Africain (The African)
2. Ouvrez Les Frontieres (Open The Frontiers) feat. Soprano
3. Ou Aller Ou? (Where Are You Going?)
4. Africain A Paris (African In Paris)
5. Ayebada
6. Soldier feat. Akon
7. Non L’Excision (No To Circumcision)
8. Foly
9. Viens Voir (Come And See)
10. Promesses Bla Bla (Promises Bla Bla)
11. Gauche Droite (Left Right)
12. Ma Cote D’Ivoire (My Ivory Coast) feat. Beta Simon

Diskografie:
Djelys (Djelys/1993) – Kassette mit 6 Liedern
Missiri (Djelys/1994) – Kassette mit 6 Liedern
Mangercratie (1996)
Cours d’histoire (1999)
Le Caméléon (2000)
Francafrique (2002)
Coup de Gueule (2004)
L’Africain (2007)

Textdatum: 2007-11-01  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Harmonia Mundi
Ident-Code: 965/1413/1


Alben

2004
Coup De Gueule

Live In Paris

Racines

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