Thievery Corporation
Radio Retaliation

Power, Energie und kraftstrotzende Beats – das zeichnet “Radion Retaliation” aus. Dabei ist die CD auch ein politisches Statement: “Es wird einfach Zeit, die Dinge mal beim Namen zu nennen: Ausgelagerte Folterszenarien, widerrechtliche Kriege, Verluste persönlicher Freiheitsrechte, Nahrungsmittel-, Öl- und Wirtschaftskrisen – so kann das doch nicht weitergehen.” (Rob Garza)

Dub-Reggae plus Ethno-Sounds: Den beiden Köpfe hinter dem DJ- und Produktionsteam Thievery Corporation, Rob Garza und Eric Hilton, ist mit “Radio Retaliation” ein auf ganzer Linie überzeugendes Album gelungen. Nachdem sie 1996 mit den beiden Underground-Hits “Shaolin Satellite” und “2001 Spliff Odyssey” auf ihrem eigenen Label ESL Music bereits auf sich aufmerksam machen konnten, wurde schon kurze Zeit später die “Sounds From The Thievery Hi-Fi”-LP releast – ein Album, das ein ganz neues Genre erschaffen, und auf dem sich bereits sehr deutlich ihre “Outernational Sound Aesthetic” herauskristallisiert hat. Die darauffolgenden Jahre haben sie dem Remixen von Werken solcher Künstler wie David Byrne, The Doors und Sarah McLachlan gewidmet.

“Radio Retaliation” stellt nun einen weiteren Entwicklungsschritt dar. Weltmusik-Fans dürften in helle Aufregung geraten, wenn sie die Namen der beteiligten Gäste lesen: Femi Kuti, der hier zur Höchstform aufläuft (Stück 4: Vampires), Brasiliens Samba-Rocker Seu Jorge, Anoushka Shankar, die mit der Sitar exotische Akzente setzt, oder die slowenische Sängerin und Violonistin Jana Andevska.

Thievery Corporation stammen aus Washington DC, der Stadt, die als Hauptstadt der USA für das Bild vom aggressiv-agierenden Amerika steht. Doch die Stadt war lange Zeit Heimstätte einer musikalischen Subkultur, die stets von einer leidenschaftlichen Unabhängigkeit, einem überzeugten Do-It-Yourself-Ansatz und einem gewissenhaften sozialen Aktivismus gekennzeichnet war. Radio Retalation ist ein Album, das die harten und lange verloren geglaubten sozialpolitischen Inhalte wieder zurückbringt in die Popmusik von heute. Endlich.

“Radio Retaliation” ist ein weltumspannendes Album, auf dem Sounds aus Jamaika, Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Mittleren Osten zu hören sind und das aufgrund der teilweise harten Beats so manchen Hörer förmlich umhauen wird. Klasse!

Tracks:
1) Sound the Alarm (featuring Sleepy Wonder)
2) Mandala (featuring Anoushka Shankar)
3) Radio Retaliation (featuring Sleepy Wonder)
4) Vampires (featuring Femi Kuti)
5) Hare Krsna (featuring Seu Jorge)
6) El Pueblo Unido (featuring Verny Varela)
7) (The Forgotten People)
8) 33 Degree (featuring Zee)
9) Beautiful Drug (featuring Jana Andevska)
10) La Femme Parallel (featuring LouLou)
11) Retaliation Suite
12) The Numbers Game (featuring Chuck Brown)
13) The Shining Path
14) Blasting Through the City (featuring Notch)
15) Sweet Tides (featuring LouLou)

Orientierungshilfe

Radio Retaliation

Power, Energie und kraftstrotzende Beats – das zeichnet “Radion Retaliation” aus. Dabei ist die CD auch ein politisches Statement: “Es wird einfach Zeit, die Dinge mal beim Namen zu nennen: Ausgelagerte Folterszenarien, widerrechtliche Kriege, Verluste persönlicher Freiheitsrechte, Nahrungsmittel-, Öl- und Wirtschaftskrisen – so kann das doch nicht weitergehen.” (Rob Garza)

Dub-Reggae plus Ethno-Sounds: Den beiden Köpfe hinter dem DJ- und Produktionsteam Thievery Corporation, Rob Garza und Eric Hilton, ist mit “Radio Retaliation” ein auf ganzer Linie überzeugendes Album gelungen. Nachdem sie 1996 mit den beiden Underground-Hits “Shaolin Satellite” und “2001 Spliff Odyssey” auf ihrem eigenen Label ESL Music bereits auf sich aufmerksam machen konnten, wurde schon kurze Zeit später die “Sounds From The Thievery Hi-Fi”-LP releast – ein Album, das ein ganz neues Genre erschaffen, und auf dem sich bereits sehr deutlich ihre “Outernational Sound Aesthetic” herauskristallisiert hat. Die darauffolgenden Jahre haben sie dem Remixen von Werken solcher Künstler wie David Byrne, The Doors und Sarah McLachlan gewidmet.

“Radio Retaliation” stellt nun einen weiteren Entwicklungsschritt dar. Weltmusik-Fans dürften in helle Aufregung geraten, wenn sie die Namen der beteiligten Gäste lesen: Femi Kuti, der hier zur Höchstform aufläuft (Stück 4: Vampires), Brasiliens Samba-Rocker Seu Jorge, Anoushka Shankar, die mit der Sitar exotische Akzente setzt, oder die slowenische Sängerin und Violonistin Jana Andevska.

Thievery Corporation stammen aus Washington DC, der Stadt, die als Hauptstadt der USA für das Bild vom aggressiv-agierenden Amerika steht. Doch die Stadt war lange Zeit Heimstätte einer musikalischen Subkultur, die stets von einer leidenschaftlichen Unabhängigkeit, einem überzeugten Do-It-Yourself-Ansatz und einem gewissenhaften sozialen Aktivismus gekennzeichnet war. Radio Retalation ist ein Album, das die harten und lange verloren geglaubten sozialpolitischen Inhalte wieder zurückbringt in die Popmusik von heute. Endlich.

“Radio Retaliation” ist ein weltumspannendes Album, auf dem Sounds aus Jamaika, Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Mittleren Osten zu hören sind und das aufgrund der teilweise harten Beats so manchen Hörer förmlich umhauen wird. Klasse!

Tracks:
1) Sound the Alarm (featuring Sleepy Wonder)
2) Mandala (featuring Anoushka Shankar)
3) Radio Retaliation (featuring Sleepy Wonder)
4) Vampires (featuring Femi Kuti)
5) Hare Krsna (featuring Seu Jorge)
6) El Pueblo Unido (featuring Verny Varela)
7) (The Forgotten People)
8) 33 Degree (featuring Zee)
9) Beautiful Drug (featuring Jana Andevska)
10) La Femme Parallel (featuring LouLou)
11) Retaliation Suite
12) The Numbers Game (featuring Chuck Brown)
13) The Shining Path
14) Blasting Through the City (featuring Notch)
15) Sweet Tides (featuring LouLou)

Textdatum: 2008-10-01  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Vertrieb: Rough Trade
Tracks: 15
Format: CD
Ident-Code: 1969/892/1


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