Theodor Bastard
Oikoumene

Die russische Band Theodor Bastard, in deren Mittelpunkt die charismatische Sängerin Yana Veva steht, hat auf ihren bisherigen Alben durchaus auch mal etwas beherzter musiziert und elektronische Klangerzeuger intensiv eingesetzt. Auf “Oikoumene” geht das Quintett nun einen anderen, einen eher “akustischen” Weg. Mit zahlreichen Gästen u.a. Fun-Da-Mental, The Mighty Zulu Nation, Rampur Rani oder Julien Jacob, haben sie bei der Einspielung ihrer neuen Kompositionen bewusst auf “echte” Instrumente gesetzt.

Die Musik Theodor Bastards wird gemeinhin als Neo-Folk, Darkwave oder Gothic-Rock eingestuft, wobei diese Schubläden nie so richtig gepasst haben. Jetzt aber wird es noch schwieriger, da durch die neue instrumentelle Ausrichtung eine eher weltmusikalische Färbung auszumachen ist. Aber “Oikoumene” ist beileibe kein Weltmusikalbum in herkömmlichem Sinne (schon eher in dem Sinne, wie wir Weltmusik verstehen), denn dazu ist die Musik zu vielschichtig.

Was auszumachen ist, ist eine gewisse klangliche Nähe zu Bands wie Niyaz oder Valravn, wenngleich diese Bands extensiv Elektronik zur Erzeugung ihres speziellen Ambientes einsetzen. Theodor Bastard setzt auf “Oikoumene” eine Vielzahl von teils exotischen (Percussion-) Instrumenten ein, wie z.B. Talking Drum, Ocarina, Daf, Doira, Dumbek, Oud, Kalimba, Reko-Reko, Kaxix, Ashik und gleich mehrere verschiedene Djemben und Congas.

Die einzelnen Stücke des Albums sind allesamt sehr gut gelungen. Eingängige Melodien, interessante Arrangements, vielschichtige abwechslungsreiche Instrumentierung und darüber die faszinierende Stimme Yana Vevas. Das ergibt ein sehr spannendes und äußerst unterhaltsames Album, von dem man sich nur schwer wieder losreissen kann.

Theodor Bastard ist mit “Oikoumene” ein hervorragendes Album gelungen. Die neue instrumentelle Ausrichtung tut der Musik gut. Die Musik gewinnt an Farbigkeit. Die Kompositionen sind durchweg exzellent!

Orientierungshilfe

Oikoumene

Die russische Band Theodor Bastard, in deren Mittelpunkt die charismatische Sängerin Yana Veva steht, hat auf ihren bisherigen Alben durchaus auch mal etwas beherzter musiziert und elektronische Klangerzeuger intensiv eingesetzt. Auf “Oikoumene” geht das Quintett nun einen anderen, einen eher “akustischen” Weg. Mit zahlreichen Gästen u.a. Fun-Da-Mental, The Mighty Zulu Nation, Rampur Rani oder Julien Jacob, haben sie bei der Einspielung ihrer neuen Kompositionen bewusst auf “echte” Instrumente gesetzt.

Die Musik Theodor Bastards wird gemeinhin als Neo-Folk, Darkwave oder Gothic-Rock eingestuft, wobei diese Schubläden nie so richtig gepasst haben. Jetzt aber wird es noch schwieriger, da durch die neue instrumentelle Ausrichtung eine eher weltmusikalische Färbung auszumachen ist. Aber “Oikoumene” ist beileibe kein Weltmusikalbum in herkömmlichem Sinne (schon eher in dem Sinne, wie wir Weltmusik verstehen), denn dazu ist die Musik zu vielschichtig.

Was auszumachen ist, ist eine gewisse klangliche Nähe zu Bands wie Niyaz oder Valravn, wenngleich diese Bands extensiv Elektronik zur Erzeugung ihres speziellen Ambientes einsetzen. Theodor Bastard setzt auf “Oikoumene” eine Vielzahl von teils exotischen (Percussion-) Instrumenten ein, wie z.B. Talking Drum, Ocarina, Daf, Doira, Dumbek, Oud, Kalimba, Reko-Reko, Kaxix, Ashik und gleich mehrere verschiedene Djemben und Congas.

Die einzelnen Stücke des Albums sind allesamt sehr gut gelungen. Eingängige Melodien, interessante Arrangements, vielschichtige abwechslungsreiche Instrumentierung und darüber die faszinierende Stimme Yana Vevas. Das ergibt ein sehr spannendes und äußerst unterhaltsames Album, von dem man sich nur schwer wieder losreissen kann.

Theodor Bastard ist mit “Oikoumene” ein hervorragendes Album gelungen. Die neue instrumentelle Ausrichtung tut der Musik gut. Die Musik gewinnt an Farbigkeit. Die Kompositionen sind durchweg exzellent!

Textdatum: 2013-08-25  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Ident-Code: 5589/2920/1


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