The Coal Porters
Durango (April 17-April 30)

Bluegrass von der Londoner Band um den Gründer der mittlerweile aufgelösten Long Ryders, Sid Griffin. Nachdem das letzte Album “Turn On The Water, Boy!” überraschend gute Kritiken erhielt (auch bei uns), dauerte es nicht lange und The Coal Porters gingen wieder ins Studio. Und zwar ging man für “Durango” in die gleichnamige Stadt im US-Bundesstaat Colorado. Dort gibt es das Kozy Tone Studio von Ed Stasium, der unter anderem für The Ramones, Phil Spector und Mick Jagger gearbeitet hat. Ähnlich wie einst die Nitty Gritty Dirt Band ihr legendäres Dreifach-Album “Will the circle be unbroken” aufnahmen, versammelte Ed Stasium die Musiker in einem Raum und ließ alle gleichzeitig aufnehmen. Overdubs gibt es so gut wie keine, jedoch ist manchmal das Lachen der Musiker zu hören, die offensichtlich großen Spaß bei den Aufnahmen hatten.

Musikalisch gesehen, gibt es schönen Alt-Bluegrass. Allerdings nicht ganz so konservativ, wie man das bei der Bezeichnung Alt-Bluegrass erwarten würde. Die Musik klingt eher nach Alt-Bluegrass, als dass sie Alt-Bluegrass ist. The Coal Porters sprengen in ihren Stücken nämlich den engen kompositorischen Rahmen des Genres, ohne den Bluegrass-Sound zu verlieren. Mit typischer Bluegrass-Besetzung Gitarre, Banjo, Mandoline, Fiddle plus Bass und einiger zusätzlicher Instrumente, krieieren The Coal Porters eine Musik, die alte und junge Bluegrass-Fans erfreuen dürfte und beweisen darüber hinaus, dass sie das Songwriting bestens beherrschen. Bluesgrass- und Country-Fans sollten sich die Scheibe unbedingt anhören. Und für alle, die dem Genre bislang eher reserviert gegenüber standen, wäre “Durango” vielleicht ein Einstieg.

Tracks:
1 Let’s Say Goodbye (Like We Said Hello)
2 No More Chains
3 Moonlight Midnight (feat. Peter Rowan)
4 I’m Not Going Away
5 One Is Way Too Many
6 The Squeaky Wheel Gets the Oil
7 Pretty Polly
8 Like a Hurricane
9 Permanent Twilight
10 Roadkill Breakdown (feat. Tim O’Brien)
11 Lookin’ for a Soft Place to Fall
12 Closing Time Genius
13 Sail Away, Ladies!

Orientierungshilfe

Durango (April 17-April 30)

Bluegrass von der Londoner Band um den Gründer der mittlerweile aufgelösten Long Ryders, Sid Griffin. Nachdem das letzte Album “Turn On The Water, Boy!” überraschend gute Kritiken erhielt (auch bei uns), dauerte es nicht lange und The Coal Porters gingen wieder ins Studio. Und zwar ging man für “Durango” in die gleichnamige Stadt im US-Bundesstaat Colorado. Dort gibt es das Kozy Tone Studio von Ed Stasium, der unter anderem für The Ramones, Phil Spector und Mick Jagger gearbeitet hat. Ähnlich wie einst die Nitty Gritty Dirt Band ihr legendäres Dreifach-Album “Will the circle be unbroken” aufnahmen, versammelte Ed Stasium die Musiker in einem Raum und ließ alle gleichzeitig aufnehmen. Overdubs gibt es so gut wie keine, jedoch ist manchmal das Lachen der Musiker zu hören, die offensichtlich großen Spaß bei den Aufnahmen hatten.

Musikalisch gesehen, gibt es schönen Alt-Bluegrass. Allerdings nicht ganz so konservativ, wie man das bei der Bezeichnung Alt-Bluegrass erwarten würde. Die Musik klingt eher nach Alt-Bluegrass, als dass sie Alt-Bluegrass ist. The Coal Porters sprengen in ihren Stücken nämlich den engen kompositorischen Rahmen des Genres, ohne den Bluegrass-Sound zu verlieren. Mit typischer Bluegrass-Besetzung Gitarre, Banjo, Mandoline, Fiddle plus Bass und einiger zusätzlicher Instrumente, krieieren The Coal Porters eine Musik, die alte und junge Bluegrass-Fans erfreuen dürfte und beweisen darüber hinaus, dass sie das Songwriting bestens beherrschen. Bluesgrass- und Country-Fans sollten sich die Scheibe unbedingt anhören. Und für alle, die dem Genre bislang eher reserviert gegenüber standen, wäre “Durango” vielleicht ein Einstieg.

Tracks:
1 Let’s Say Goodbye (Like We Said Hello)
2 No More Chains
3 Moonlight Midnight (feat. Peter Rowan)
4 I’m Not Going Away
5 One Is Way Too Many
6 The Squeaky Wheel Gets the Oil
7 Pretty Polly
8 Like a Hurricane
9 Permanent Twilight
10 Roadkill Breakdown (feat. Tim O’Brien)
11 Lookin’ for a Soft Place to Fall
12 Closing Time Genius
13 Sail Away, Ladies!

Textdatum: 2010-05-23  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Vertrieb: Rough Trade
Tracks: 13
Format: CD
Ident-Code: 3702/1082/1


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Alben


Turn the water on, Boy!

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