Terrence Ngassa
Ngassalogy Vol. 1

Kamerun, Heimatland Manu Dibangos, scheint über eine unglaubliche Menge talentierter Musiker zu verfügen. Nachdem im vergangenen Jahr mit Ben’s Belinga ein neuer Stern am Afro-Jazz-Himmel aufgegangen ist, folgt nun Terrence Ngassa. Auf seinem neuen Album “Ngassalogy Vol. 1” bietet der Trompeter, Sänger und Komponist 13 ausgereifte Stücke.

Er selbst beschreibt seinen Stil als Afro-Ethno-Jazz-Funk mit einem ganz natürlichen und ungestümen lebensfrohen Drang nach kräftigen Farben und Rhythmen. Dem kann man zustimmen. Es ist eine jazzige Variante von afrikanischer Weltmusik. Dennoch zweigt die Musik auch mal in Nebenstraßen ab und verwendet Popelemente oder wird zu hartem Funk. Doch auch ruhigere Momente finden sich.

Auf dem Fundament aus dynamischen Schlagzeugrhythmen und groovenden Bassfiguren entwickelt seine Band (darunter viele Mitstudenten, von denen sich einige mittlerweile selber einen guten Namen machen konnten) mal einen dichten, mal einen lockeren Klangteppich, der durch fetzige Bläsersätze oder einfühlsame Soli ergänzt wird. Gelegentlich erinnert der Klang entfernt an den Südafrikaner Hugh Masekela, doch ist die Musik Ngassas zu eigenständig, um von einer echten Ähnlichkeit zu sprechen. Wer mit Jazz nichts anfangen kann, wird von dieser Scheibe dennoch nicht enttäuscht sein, denn die Musik ist durch und durch afrikanisch.

Terrence Ngassa wurde 1974 in Kamerun geboren. Im Jahr 2000 kam er als Austauschstudent an die Musikhochschule nach Köln. Dort studierte er unter Professor Manfred Schoof und Andy Haderer. Das Studium schloss er mit Bestnoten ab. Nach dem Hören der CD verwundert dies nicht!

Tracks:
01 Haya 7:15
02 Cassava Maniok 7:38
03 Bamsoom ‘oh 6:01
04 Karambani 7:14
05 Wayo Days 3:52
06 Praise for twins 9:46
07 Ngassalogy 5:48
08 Sok chen 10:28
09 Big man 4:54
10 Ewondo Royal Song 7:18

Besetzung
Terrence Ngassa: trumpet, flügelhorn, vocals, composition
Francois Deribeaupierre: tenor sax
Maxim Begun: alto sax, flute
Thorsten Heizmann: trombone
Laia Genc: piano, keyboards
Florian Weber, piano
Dominic Quaye: keyboards
Vitaly Zolotov: guitar
Georges Sintch: bass
Joe Hertenstein: drums
Daniel Speer: bass
Mirek Pyschny: drums
Christian Fehre: congas

Orientierungshilfe

Ngassalogy Vol. 1

Kamerun, Heimatland Manu Dibangos, scheint über eine unglaubliche Menge talentierter Musiker zu verfügen. Nachdem im vergangenen Jahr mit Ben’s Belinga ein neuer Stern am Afro-Jazz-Himmel aufgegangen ist, folgt nun Terrence Ngassa. Auf seinem neuen Album “Ngassalogy Vol. 1” bietet der Trompeter, Sänger und Komponist 13 ausgereifte Stücke.

Er selbst beschreibt seinen Stil als Afro-Ethno-Jazz-Funk mit einem ganz natürlichen und ungestümen lebensfrohen Drang nach kräftigen Farben und Rhythmen. Dem kann man zustimmen. Es ist eine jazzige Variante von afrikanischer Weltmusik. Dennoch zweigt die Musik auch mal in Nebenstraßen ab und verwendet Popelemente oder wird zu hartem Funk. Doch auch ruhigere Momente finden sich.

Auf dem Fundament aus dynamischen Schlagzeugrhythmen und groovenden Bassfiguren entwickelt seine Band (darunter viele Mitstudenten, von denen sich einige mittlerweile selber einen guten Namen machen konnten) mal einen dichten, mal einen lockeren Klangteppich, der durch fetzige Bläsersätze oder einfühlsame Soli ergänzt wird. Gelegentlich erinnert der Klang entfernt an den Südafrikaner Hugh Masekela, doch ist die Musik Ngassas zu eigenständig, um von einer echten Ähnlichkeit zu sprechen. Wer mit Jazz nichts anfangen kann, wird von dieser Scheibe dennoch nicht enttäuscht sein, denn die Musik ist durch und durch afrikanisch.

Terrence Ngassa wurde 1974 in Kamerun geboren. Im Jahr 2000 kam er als Austauschstudent an die Musikhochschule nach Köln. Dort studierte er unter Professor Manfred Schoof und Andy Haderer. Das Studium schloss er mit Bestnoten ab. Nach dem Hören der CD verwundert dies nicht!

Tracks:
01 Haya 7:15
02 Cassava Maniok 7:38
03 Bamsoom ‘oh 6:01
04 Karambani 7:14
05 Wayo Days 3:52
06 Praise for twins 9:46
07 Ngassalogy 5:48
08 Sok chen 10:28
09 Big man 4:54
10 Ewondo Royal Song 7:18

Besetzung
Terrence Ngassa: trumpet, flügelhorn, vocals, composition
Francois Deribeaupierre: tenor sax
Maxim Begun: alto sax, flute
Thorsten Heizmann: trombone
Laia Genc: piano, keyboards
Florian Weber, piano
Dominic Quaye: keyboards
Vitaly Zolotov: guitar
Georges Sintch: bass
Joe Hertenstein: drums
Daniel Speer: bass
Mirek Pyschny: drums
Christian Fehre: congas

Textdatum: 2008-01-06  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Ident-Code: 1273/1153/1


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