Suzanne Santo
Ruby Red

Suzanne Santo kennen manche sicher vom Duo HoneyHoney her, das sie zusammen mit Ben Jaffee bildet. Kürzlich ist das Solo-Debüt der Amerikanerin mit dem Titel “Ruby Red” erschienen.

Die zuvor ausgekoppelte Single “Ghost in My Bed” war so fantastisch, dass bei uns die Neugierde riesig war, als endlich das Album herauskam. Um es kurz zu machen: Die von Butch Walker produzierten elf Titel auf “Ruby Red” enttäuschen selbst im Vergleich mit der überragenden Single kein bisschen. Die Komponistin, Sängerin und Multiinstrumentalistin hat das Komponieren richtig gut drauf. Meist langsamere und lässige Titel mit Alternative-Country-Charme. Selten auch ein wenig rockig.

Allerdings ist das Glanzstück der Musik die Stimme Santos. Nicht, dass sie, rein technisch betrachtet, eine überragende Sängerin wäre. Es ist gerade das Unperfekte, das Unsaubere, dass ihrer rauhen Stimme so viel Ausdruck verleiht. Damit berührt sie ihre Hörer sehr direkt. Die Instrumente wurden bei den Aufnahmen größtenteils von Santo und Walker gespielt.

Nachdem Suzanne Santo mehr als zehn Jahre mit Ben Jaffee gearbeitet hat, kommt sie nun mit einem ersten Soloalbum. Im Team mit Butch Walker zeigt sie sich düsterer als bei HoneyHoney. Die beiden haben bereits auf Butch Walkers letztem Album “Stay Gold ” zusammengearbeitet und Santo hatte ihn auf seiner Tour begleitet. Wir hatten allerdings anfangs Bedenken, ob Butch Walker als Produzent nicht zu sehr in den Mainstream abdriften würde, da er ansonsten u.a. für Keith Urban und Taylor Swift arbeitet und seine eigene Musik dem Kommerz auch nicht unbedingt fernsteht. Doch dem ist nicht so.

Suzanne Santo bezeichnet das Schreiben des Songmaterials für “Ruby Red” als einen Prozess der Selbstfindung. Nach jahrelangem Arbeiten ausschließlich im Team, fand sie in dieser Zeit zu sich und zu den Komponisten, die ihr als Inspirationsquelle dienten, wie Erykah Badu, David Bowie oder Townes Van Zandt . Was am Ende herauskam, war ihr egal. Sie wollte einfach “ihre” Musik schreiben.

Gelungen ist Suzanne Santo ein vorzügliches Album, das einen sehr persönlichen Charakter besitzt und die Künstlerin als vielseitige Komponistin und ausdrucksstarke Sängerin zeigt.



Orientierungshilfe

Ruby Red

Suzanne Santo kennen manche sicher vom Duo HoneyHoney her, das sie zusammen mit Ben Jaffee bildet. Kürzlich ist das Solo-Debüt der Amerikanerin mit dem Titel “Ruby Red” erschienen.

Die zuvor ausgekoppelte Single “Ghost in My Bed” war so fantastisch, dass bei uns die Neugierde riesig war, als endlich das Album herauskam. Um es kurz zu machen: Die von Butch Walker produzierten elf Titel auf “Ruby Red” enttäuschen selbst im Vergleich mit der überragenden Single kein bisschen. Die Komponistin, Sängerin und Multiinstrumentalistin hat das Komponieren richtig gut drauf. Meist langsamere und lässige Titel mit Alternative-Country-Charme. Selten auch ein wenig rockig.

Allerdings ist das Glanzstück der Musik die Stimme Santos. Nicht, dass sie, rein technisch betrachtet, eine überragende Sängerin wäre. Es ist gerade das Unperfekte, das Unsaubere, dass ihrer rauhen Stimme so viel Ausdruck verleiht. Damit berührt sie ihre Hörer sehr direkt. Die Instrumente wurden bei den Aufnahmen größtenteils von Santo und Walker gespielt.

Nachdem Suzanne Santo mehr als zehn Jahre mit Ben Jaffee gearbeitet hat, kommt sie nun mit einem ersten Soloalbum. Im Team mit Butch Walker zeigt sie sich düsterer als bei HoneyHoney. Die beiden haben bereits auf Butch Walkers letztem Album “Stay Gold ” zusammengearbeitet und Santo hatte ihn auf seiner Tour begleitet. Wir hatten allerdings anfangs Bedenken, ob Butch Walker als Produzent nicht zu sehr in den Mainstream abdriften würde, da er ansonsten u.a. für Keith Urban und Taylor Swift arbeitet und seine eigene Musik dem Kommerz auch nicht unbedingt fernsteht. Doch dem ist nicht so.

Suzanne Santo bezeichnet das Schreiben des Songmaterials für “Ruby Red” als einen Prozess der Selbstfindung. Nach jahrelangem Arbeiten ausschließlich im Team, fand sie in dieser Zeit zu sich und zu den Komponisten, die ihr als Inspirationsquelle dienten, wie Erykah Badu, David Bowie oder Townes Van Zandt . Was am Ende herauskam, war ihr egal. Sie wollte einfach “ihre” Musik schreiben.

Gelungen ist Suzanne Santo ein vorzügliches Album, das einen sehr persönlichen Charakter besitzt und die Künstlerin als vielseitige Komponistin und ausdrucksstarke Sängerin zeigt.



Textdatum: 2017-08-31  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © Marina Chavez
Produzent: Butch Walker
EAN: 191773418731
Spieldauer: 43:11
Tracks: 11
Ident-Code: 11931/338/1


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