Studio Pagol
Pagol

Es dürfte nicht ganz einfach sein, eine weitere Band auf der Welt zu finden, bei der ein virtuoser Bangladeshi, eine Castafiore aus Tanger, ein Perkussionist aus Haiti, eine V-Jay aus Vietnam, eine belgo-marokkanische Diva, eine äthiopische Sängerin oder ein Baul-Sänger in den letzten Jahren mitgewirkt haben.

Studio Pagol bezeichnen sich selbst als Musikerkollektiv und ihre Musik als “Ethno-Dance-Trance”. Gegründet wurde die Band von zwei Belgiern, Marc Van Eyck – der Jazzdrummer perfektionierte acht Jahre lang in Indien die Kunst der Tablas und Mridangam – und Philippe Boulon (Saxophone, Akkordeon†¦). Die beiden Männer finden ihre musikalische Inspiration hauptsächlich im Maghreb und in den unterschiedlichen Kulturen des indischen Subkontinents und werden tatkräftig und überzeugend insbesondere von Laïla Amezian und John Litton Baroï, einem traditionellen Sänger aus Bangladesh, unterstützt. Allein das Cover ihres neuen Albums “Pagol” lässt eine wilde Vermählung von Techno und indischer Popularkunst erahnen. Und tatsächlich bringen Studio Pagol indischen Gesang, orientalische Sounds, Tabla und Rock-Gitarren auf elektronischem Hintergrund zusammen. Diese waghalsige Mischung der Genres, Stimmen und Sprachen (Bengali, Hindi, Spanisch, Arabisch, Englisch und Französisch) ermöglicht ein breites Spektrum von Klängen und Texten, geprägt von Zärtlichkeit, Wut und Humor, das jedes Konzert augenblicklich in eine bunte Party verwandelt. Alle erdenklichen Varianten eines experimentierfreudigen multiethnischen electro-world-beat sind vertreten. Nicht einmal vor „Tomorrow never knows” (The Beatles) schreckt die Combo aus Belgien zurück und liefert dabei einen hörenswerten und gewagten Remix. Klar, dass Studio Pagol mit einer solchen Mischung nicht wirklich das, was landläufig als kommerzielle Musik bezeichnet wird, hervorbringen würde. Und dennoch teilen sie seit vielen Jahren die größten Bühnen mit Talvin Singh, Gotan Project, Zuco 103, Natacha Atlas oder Transglobal Underground.

Tracks:
01 Pagol 03:29
02 Stop! 03:57
03 Moon 04:14
04 Amanaman 04:24
05 Jothi 05:05
06 Intro Taâla 02:29
07 Taâla 02:52
08 Bandhu Re 03:38
09 Sparring Partner 04:24
10 Bhangra Night Fever 03:12
11 Urban Gnawax 04:11
12 Yelele 04:13
13 T.NK. 02:51
14 Rain of yours 00:43

Orientierungshilfe

Pagol

Es dürfte nicht ganz einfach sein, eine weitere Band auf der Welt zu finden, bei der ein virtuoser Bangladeshi, eine Castafiore aus Tanger, ein Perkussionist aus Haiti, eine V-Jay aus Vietnam, eine belgo-marokkanische Diva, eine äthiopische Sängerin oder ein Baul-Sänger in den letzten Jahren mitgewirkt haben.

Studio Pagol bezeichnen sich selbst als Musikerkollektiv und ihre Musik als “Ethno-Dance-Trance”. Gegründet wurde die Band von zwei Belgiern, Marc Van Eyck – der Jazzdrummer perfektionierte acht Jahre lang in Indien die Kunst der Tablas und Mridangam – und Philippe Boulon (Saxophone, Akkordeon†¦). Die beiden Männer finden ihre musikalische Inspiration hauptsächlich im Maghreb und in den unterschiedlichen Kulturen des indischen Subkontinents und werden tatkräftig und überzeugend insbesondere von Laïla Amezian und John Litton Baroï, einem traditionellen Sänger aus Bangladesh, unterstützt. Allein das Cover ihres neuen Albums “Pagol” lässt eine wilde Vermählung von Techno und indischer Popularkunst erahnen. Und tatsächlich bringen Studio Pagol indischen Gesang, orientalische Sounds, Tabla und Rock-Gitarren auf elektronischem Hintergrund zusammen. Diese waghalsige Mischung der Genres, Stimmen und Sprachen (Bengali, Hindi, Spanisch, Arabisch, Englisch und Französisch) ermöglicht ein breites Spektrum von Klängen und Texten, geprägt von Zärtlichkeit, Wut und Humor, das jedes Konzert augenblicklich in eine bunte Party verwandelt. Alle erdenklichen Varianten eines experimentierfreudigen multiethnischen electro-world-beat sind vertreten. Nicht einmal vor „Tomorrow never knows” (The Beatles) schreckt die Combo aus Belgien zurück und liefert dabei einen hörenswerten und gewagten Remix. Klar, dass Studio Pagol mit einer solchen Mischung nicht wirklich das, was landläufig als kommerzielle Musik bezeichnet wird, hervorbringen würde. Und dennoch teilen sie seit vielen Jahren die größten Bühnen mit Talvin Singh, Gotan Project, Zuco 103, Natacha Atlas oder Transglobal Underground.

Tracks:
01 Pagol 03:29
02 Stop! 03:57
03 Moon 04:14
04 Amanaman 04:24
05 Jothi 05:05
06 Intro Taâla 02:29
07 Taâla 02:52
08 Bandhu Re 03:38
09 Sparring Partner 04:24
10 Bhangra Night Fever 03:12
11 Urban Gnawax 04:11
12 Yelele 04:13
13 T.NK. 02:51
14 Rain of yours 00:43

Textdatum: 2007-09-13  
Textrechte:
© Malagueta Music Ltd.  
Vertrieb: Broken Silence Distribution
Ident-Code: 293/1067/1


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