Souad Massi
Acoustic - The Best Of Souad Massi

Souad Massi wurde am 23. August 1972 in Bab el Oued/Algier, Algerien, geboren. Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, obwohl ihr Vater Ingenieur war. Von den Eltern war ihr Interesse am Beruf einer Musikerin nicht gern gesehen, doch unterstützte ihr Bruder sie bei Verwirklichung ihres Traumes. Ihr erstes musikalisches Interesse galt zunächst Country- und Folkmusik, etwas später dann Rockmusik, Flamenco und Bollywood-Musik.

Ihre ersten Banderfahrungen machte sie in einer Flamenco- und später in einer Hardrock-Band. Aufgrund der Zensur einer fundamentalistischen Regierung in Algerien hatten es Bands schwer, die nicht in das offiziell vorgesehene Schema passten. Unter anderem aus diesem Grund entschied sich Souad Massi im Jahre 1999 nach Frankreich zu gehen. Dort veröffentlichte sie zwei Jahre später ihr Debütalbum “Raoui”, das ihr eine Nominierung als beste Newcomerin bei den “World Music Awards” einbrachte. Das zweite Album “Deb” folgte 2003, zwei Jahre später “Mesk Elil”. Obwohl sie in Europa und Nordamerika durchaus schon größere kommerzielle Erfolge erzielen konnte, wird ihre Musik in Nordafrika und dem Mittleren Osten erst allmählich stärker beachtet.

Die Musik auf ihren Alben beinhaltet vielfältige Einflüsse, so ist neben arabisch-orientalischen Klängen auch andalusischer Flamenco, indischer Bollywood-Sound oder auch amerikanischer Folkrock zu hören. Textlich behandelt sie meist autobiografische Themen.

Das neue, live eingespielte Album gibt einen sehr guten Überblick über ihr bisheriges musikalisches Schaffen. Die Lieder stammen von allen drei früheren Alben. Allerdings sind sie neu interpretiert und quasi unplugged dargeboten. Dadurch kommen neue Akzente in ihrer Musik zum Tragen. Das Quartett harmoniert hervorragend, es entsteht über die gesamte Länge des Albums eine wunderbare, beinahe schon magische Atmosphäre. Einzig das Solo des Percussionisten Rabah Khalfa ist phasenweise etwas langweilig.

Die Aufnahmen entstanden am 29. und 30. Januar 2007.

Tracks:
1. Denya Wezmen (That’s Life) 5:17
2. Hayati (My Life) 4:56
3. Yemma (Mummy I Lie To You) 3:49
4. Bladi (My Country) 5:27
5. Matebkiche (Don’t Cry) 4:16
6. Raoui (Storyteller) 3:47
7. Dar Djedi (My Grandfather’s House) 6:10
8. Hagda Wala Akter (There’s Worse) 5:36
9. Amessa (A Day Will Come) 9:23
10. Ghir Enta (I Only Love You) 7:08
11. Ech Edani (I Shouldn’t Have Fallen In Love With You) 7:08
12. Ya Kelbi (Oh! My Heart) 5:08

Besetzung:
Souad Massi: Singing, Guitars
Hamid Djouhri: Loot, Banjo
Jean-Francois Kellner: Guitars
Rabah Khalfa: Percussion, Singing

Aktuelle Tourdaten:
2018-02-05   Hannover   Pavillon
2018-02-06   Bremen   Schlachthof
2018-02-07   LUDWIGSBURG   Forum am Schloßpark
2018-02-09   Innsbruck   Treibhaus
2018-02-10   Zürich   Moods

Orientierungshilfe

Acoustic - The Best Of Souad Massi

Souad Massi wurde am 23. August 1972 in Bab el Oued/Algier, Algerien, geboren. Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, obwohl ihr Vater Ingenieur war. Von den Eltern war ihr Interesse am Beruf einer Musikerin nicht gern gesehen, doch unterstützte ihr Bruder sie bei Verwirklichung ihres Traumes. Ihr erstes musikalisches Interesse galt zunächst Country- und Folkmusik, etwas später dann Rockmusik, Flamenco und Bollywood-Musik.

Ihre ersten Banderfahrungen machte sie in einer Flamenco- und später in einer Hardrock-Band. Aufgrund der Zensur einer fundamentalistischen Regierung in Algerien hatten es Bands schwer, die nicht in das offiziell vorgesehene Schema passten. Unter anderem aus diesem Grund entschied sich Souad Massi im Jahre 1999 nach Frankreich zu gehen. Dort veröffentlichte sie zwei Jahre später ihr Debütalbum “Raoui”, das ihr eine Nominierung als beste Newcomerin bei den “World Music Awards” einbrachte. Das zweite Album “Deb” folgte 2003, zwei Jahre später “Mesk Elil”. Obwohl sie in Europa und Nordamerika durchaus schon größere kommerzielle Erfolge erzielen konnte, wird ihre Musik in Nordafrika und dem Mittleren Osten erst allmählich stärker beachtet.

Die Musik auf ihren Alben beinhaltet vielfältige Einflüsse, so ist neben arabisch-orientalischen Klängen auch andalusischer Flamenco, indischer Bollywood-Sound oder auch amerikanischer Folkrock zu hören. Textlich behandelt sie meist autobiografische Themen.

Das neue, live eingespielte Album gibt einen sehr guten Überblick über ihr bisheriges musikalisches Schaffen. Die Lieder stammen von allen drei früheren Alben. Allerdings sind sie neu interpretiert und quasi unplugged dargeboten. Dadurch kommen neue Akzente in ihrer Musik zum Tragen. Das Quartett harmoniert hervorragend, es entsteht über die gesamte Länge des Albums eine wunderbare, beinahe schon magische Atmosphäre. Einzig das Solo des Percussionisten Rabah Khalfa ist phasenweise etwas langweilig.

Die Aufnahmen entstanden am 29. und 30. Januar 2007.

Tracks:
1. Denya Wezmen (That’s Life) 5:17
2. Hayati (My Life) 4:56
3. Yemma (Mummy I Lie To You) 3:49
4. Bladi (My Country) 5:27
5. Matebkiche (Don’t Cry) 4:16
6. Raoui (Storyteller) 3:47
7. Dar Djedi (My Grandfather’s House) 6:10
8. Hagda Wala Akter (There’s Worse) 5:36
9. Amessa (A Day Will Come) 9:23
10. Ghir Enta (I Only Love You) 7:08
11. Ech Edani (I Shouldn’t Have Fallen In Love With You) 7:08
12. Ya Kelbi (Oh! My Heart) 5:08

Besetzung:
Souad Massi: Singing, Guitars
Hamid Djouhri: Loot, Banjo
Jean-Francois Kellner: Guitars
Rabah Khalfa: Percussion, Singing

Text date: 2007-12-03  
Text: © Global Music Magazine  
Distributor: Harmonia Mundi
Ident-Code: 1166/1090/1



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