Somi
Red Soil In My Eyes

Somi wurde in Illinois, USA, als Tochter ostafrikanischer Eltern geboren. Ihre Eltern waren als Diplomaten bei der WHO beschäftigt und so erlebte sie in ihrer Kindheit viele Ortswechsel. Ständig war sie neuen Eindrücken ausgesetzt und lernte bereits in jungen Jahren Kulturen und Musiktraditionen der ganzen Welt kennen.

Später lebte sie in Sambia, Kenia und Tanzania. Sie feierte erste Erfolge als Sängerin am African Globe Theater bis sie nach New York ging, um dort mit Amel Larrieux, Tsidii Le Loka, Roy Hargrove, Lionel Loueke und Lonnie Plaxico zu arbeiten. Sie engagierte sich als Texterin im Projekt “HipHop for respect”, einer Kampagne, die auf die Brutalität amerikanischer Polizisten hinwies und schaffte es mehr und mehr auf sich als Sängerin aufmerksam zu machen. So blieben Einladungen zu Konzerten und Festivals nicht aus. Sie stand auf der Bühne mit Cassandra Wilson bei der Neujahrsfeier des Blue Note Jazz Clubs oder trat beim Atlanta Jazz Festival und beim Chicago South Shore Jazz Fest auf. Sie ging auf eine Konzerttournee durch 15 afrikanische Länder und gab Interviews in renommierten internationalen Musikzeitschriften. Nebenbei schloss sie ihr Kunststudium ab.

Ihre Musik bezeichnet sie heute als “Holistic New African Soul-Jazz” und trifft damit ins Schwarze. Ihr neues Album “Red Soil In My Eyes” klingt neu, modern, afrikanisch, aber auch nach Jazz und Soul, irgendwie allumfassend. Anfangs mag man sich etwas an Sade erinnert fühlen, was sicher nicht ganz falsch ist, doch geht Somi in stilistischer Hinsicht viel weiter. Ihre Musik ist facettenreicher. Das Spektrum ihrer Musik umfasst, ihrer Lebensgeschichte entsprechend, weitaus mehr Musiktraditionen. Auch ihre Stimme setzt Somi variationsreicher ein. Auf dem neuen Album kommt deutlich ihr ruandisches und ugandisches Erbe zum Ausdruck. In ihren Texten geht sie auf persönliche Dinge ein, wird aber auch sehr deutlich, wenn es um politische Anliegen geht.

Was ist die Heimat eines Menschen, der in seiner Kindheit von Ort zu Ort und von Land zu Land ziehen musste? Klug antwortet sie auf diesbezügliche Fragen: “Ich gehe nach Hause, wenn ich singe.” Red Soil In My Eyes ist ein exzellentes Album.

Tracks:
01 Ingele 3:56
02 My Mother’s Daughter 5:02
03 Day by Day 3:46
04 Circles 5:56
05 Red Soil In My Eyes 7:25
06 African Lady 4:15
07 Quietly 5:53
08 Losing You 5:43
09 Mbabazi 5:12
10 Natural 4:26
+ hidden track

Orientierungshilfe

Red Soil In My Eyes

Somi wurde in Illinois, USA, als Tochter ostafrikanischer Eltern geboren. Ihre Eltern waren als Diplomaten bei der WHO beschäftigt und so erlebte sie in ihrer Kindheit viele Ortswechsel. Ständig war sie neuen Eindrücken ausgesetzt und lernte bereits in jungen Jahren Kulturen und Musiktraditionen der ganzen Welt kennen.

Später lebte sie in Sambia, Kenia und Tanzania. Sie feierte erste Erfolge als Sängerin am African Globe Theater bis sie nach New York ging, um dort mit Amel Larrieux, Tsidii Le Loka, Roy Hargrove, Lionel Loueke und Lonnie Plaxico zu arbeiten. Sie engagierte sich als Texterin im Projekt “HipHop for respect”, einer Kampagne, die auf die Brutalität amerikanischer Polizisten hinwies und schaffte es mehr und mehr auf sich als Sängerin aufmerksam zu machen. So blieben Einladungen zu Konzerten und Festivals nicht aus. Sie stand auf der Bühne mit Cassandra Wilson bei der Neujahrsfeier des Blue Note Jazz Clubs oder trat beim Atlanta Jazz Festival und beim Chicago South Shore Jazz Fest auf. Sie ging auf eine Konzerttournee durch 15 afrikanische Länder und gab Interviews in renommierten internationalen Musikzeitschriften. Nebenbei schloss sie ihr Kunststudium ab.

Ihre Musik bezeichnet sie heute als “Holistic New African Soul-Jazz” und trifft damit ins Schwarze. Ihr neues Album “Red Soil In My Eyes” klingt neu, modern, afrikanisch, aber auch nach Jazz und Soul, irgendwie allumfassend. Anfangs mag man sich etwas an Sade erinnert fühlen, was sicher nicht ganz falsch ist, doch geht Somi in stilistischer Hinsicht viel weiter. Ihre Musik ist facettenreicher. Das Spektrum ihrer Musik umfasst, ihrer Lebensgeschichte entsprechend, weitaus mehr Musiktraditionen. Auch ihre Stimme setzt Somi variationsreicher ein. Auf dem neuen Album kommt deutlich ihr ruandisches und ugandisches Erbe zum Ausdruck. In ihren Texten geht sie auf persönliche Dinge ein, wird aber auch sehr deutlich, wenn es um politische Anliegen geht.

Was ist die Heimat eines Menschen, der in seiner Kindheit von Ort zu Ort und von Land zu Land ziehen musste? Klug antwortet sie auf diesbezügliche Fragen: “Ich gehe nach Hause, wenn ich singe.” Red Soil In My Eyes ist ein exzellentes Album.

Tracks:
01 Ingele 3:56
02 My Mother’s Daughter 5:02
03 Day by Day 3:46
04 Circles 5:56
05 Red Soil In My Eyes 7:25
06 African Lady 4:15
07 Quietly 5:53
08 Losing You 5:43
09 Mbabazi 5:12
10 Natural 4:26
+ hidden track

Textdatum: 2007-10-19  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Vertrieb: Harmonia Mundi
Ident-Code: 791/821/1


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