Sharon Shannon & Alan Connor
In Galway

“In Galway” heißt das neue Album der irischen Akkordeonistin Sharon Shannon. Es handelt sich, wie der Titel vermuten lässt, um ein Live-Album. Im Gegensatz zu Sharon Shannons letztem Album “Flying Circus”, das sie mit 52-köpfiger orchestraler Besetzung einspielte, hat sie hier auf eine minimalistische Duo-Besetzung zurück gegriffen. Ihr zur Seite steht diesmal nur der Multiinstrumentalist Alan Connor. Wobei das “nur” in Anführungsstrichen stehen muss, da Alan Connors Begleitarbeit dermaßen dicht und eigenständig ist, das keineswegs der Eindruck entsteht, es gehe etwas ab.

So sitzen hier also zwei Meister ihres Fachs auf der Bühne. Die feine Klavierbegleitung verleiht den Stücken teilweise eine neue verspielte und leichte Atmosphäre. Da Alan Connor auch mit Loops arbeitet, fügt er der Musik gelegentlich auch treibende Beats hinzu, was schöne Gegensätze schafft, zwischen den verspielten und den treibenden Passagen.

Sharon Shannon hat sich im Verlauf ihrer Karriere einen großen Namen erarbeitet. Ihre Alben gehören zu den Verkaufsschlagern in Irland, was traditionelle Musik betrifft. Doch ihre Musik sprengt die Grenzen des Irish-Folk und fügt gerne auch mal unerwartete Elemente aus Hip-Hop, Cajun, Country, Rockabilly, Klassik und Rap hinzu. Ihre Tourneen führen sie auf alle Kontinente und sie bespielt dabei auch große Festivals.

Doch zurück zum Album. “In Galway” ist ein sehr intimes und stimmungsreiches Album. Alan Connor wechselt desöfteren vom Piano zur Gitarre und singt auch gelegentlich. Dies und das feine Akkordeonspiel Sharon Shannons geben den meist bekannten Stücken neues Leben. Die Interpretationen sind erstaunlich dicht, trotz der dünnen Besetzung. Die vielen unterschiedlichen Stimmungen hätte man nicht erwartet. Ein sehr schönes Album, auf dem Sharon nicht nur Akkordeon spielt, sondern auch zur Tin-Whistle und zur Geige greift.

Nebenbei bemerkt: Sharon Shannon arbeitet ehrenamtlich im Bereich des Tierschutzes und engagiert sich in Dritte-Welt-Projekten. Erstaunlich, woher sie, neben ihren vielen Tourneen, die Zeit dazu nimmt.

Orientierungshilfe

In Galway

“In Galway” heißt das neue Album der irischen Akkordeonistin Sharon Shannon. Es handelt sich, wie der Titel vermuten lässt, um ein Live-Album. Im Gegensatz zu Sharon Shannons letztem Album “Flying Circus”, das sie mit 52-köpfiger orchestraler Besetzung einspielte, hat sie hier auf eine minimalistische Duo-Besetzung zurück gegriffen. Ihr zur Seite steht diesmal nur der Multiinstrumentalist Alan Connor. Wobei das “nur” in Anführungsstrichen stehen muss, da Alan Connors Begleitarbeit dermaßen dicht und eigenständig ist, das keineswegs der Eindruck entsteht, es gehe etwas ab.

So sitzen hier also zwei Meister ihres Fachs auf der Bühne. Die feine Klavierbegleitung verleiht den Stücken teilweise eine neue verspielte und leichte Atmosphäre. Da Alan Connor auch mit Loops arbeitet, fügt er der Musik gelegentlich auch treibende Beats hinzu, was schöne Gegensätze schafft, zwischen den verspielten und den treibenden Passagen.

Sharon Shannon hat sich im Verlauf ihrer Karriere einen großen Namen erarbeitet. Ihre Alben gehören zu den Verkaufsschlagern in Irland, was traditionelle Musik betrifft. Doch ihre Musik sprengt die Grenzen des Irish-Folk und fügt gerne auch mal unerwartete Elemente aus Hip-Hop, Cajun, Country, Rockabilly, Klassik und Rap hinzu. Ihre Tourneen führen sie auf alle Kontinente und sie bespielt dabei auch große Festivals.

Doch zurück zum Album. “In Galway” ist ein sehr intimes und stimmungsreiches Album. Alan Connor wechselt desöfteren vom Piano zur Gitarre und singt auch gelegentlich. Dies und das feine Akkordeonspiel Sharon Shannons geben den meist bekannten Stücken neues Leben. Die Interpretationen sind erstaunlich dicht, trotz der dünnen Besetzung. Die vielen unterschiedlichen Stimmungen hätte man nicht erwartet. Ein sehr schönes Album, auf dem Sharon nicht nur Akkordeon spielt, sondern auch zur Tin-Whistle und zur Geige greift.

Nebenbei bemerkt: Sharon Shannon arbeitet ehrenamtlich im Bereich des Tierschutzes und engagiert sich in Dritte-Welt-Projekten. Erstaunlich, woher sie, neben ihren vielen Tourneen, die Zeit dazu nimmt.

Textdatum: 2015-09-14  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Ident-Code: 9087/961/1


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