Shaman's Harvest
Red Hands Black Deeds

Wunderbar trocken und schön hart klingen Shaman’s Harvest auf ihrem neuen Album “Red Hands Black Deeds”. Wer die bisherigen Alben des US-amerikanischen Quintetts kennt, wird zudem feststellen, dass Shaman’s Harvest nun noch etwas druckvoller daherkommen als gewohnt.

“Das Album ist voller Kontraste, ein Nebeneinander von Gut und Böse oder Richtig und Falsch. Es endet mit einem Konzept, obwohl das gar nicht unsere Intention war.”

In der Tat macht der druckvolle Sound viel vom guten Eindruck ihres neuen Longplayers aus. Er wurde von Keith Armstrong produziert und gänzlich ohne digitale Effekte aufgenommen. Die ausschließliche Verwendung analoger Effektgeräte und der Einsatz von Vintage-Verstärkern zahlte sich hörbar aus. Der Sound besitzt, trotz großer Härte, eine enorme Lebendigkeit und sehr viel Wärme.

Shaman’s Harvest, bestehend aus Sänger Nathan Hunt, Bassist Matt Fisher, Rhythmusgitarrist Josh Hamler, Leadgitarrist Derrick Shipp und Schlagzeuger Adam Zemanek, begannen mit dem Schreiben der Stücke für “Red Hands Black Deeds” erst im November 2016 – also zur Zeit der US-Präsidentschaftswahl. So ist es kein Wunder, dass auf vielen Songs soziale und politische Untertöne zu hören sind. Josh Hamler dazu:

“Die Spannung auf dem Album spricht für sich. Man spürt diese dunkle Angst und das dumpfe, ungute Gefühl. Es reflektiert, was momentan in der Welt passiert.”

Shaman’s Harvest sprechen oft von einer gewissen Düsternis, die im neuen Material zu hören und zu sprüen ist. Wir finden “Red Hands Black Deeds” allerdings gar nicht übertrieben düster. Die Band verfällt nicht in Depressionen, im Gegenteil versprühen die Fünf hier verdammt viel Energie.

Von Hunts Stimme waren wir schon früher überzeugt. Hier klingt sie noch besser. So vielseitig haben wir ihn noch nicht gehört. Wir geben Matt Fisher recht, wenn er in Zusammenhang mit “Red Hands Black Deeds” von einer musikalischen Weiterentwicklung der Band spricht. Gutes wird hier noch einmal besser.




Orientierungshilfe

Red Hands Black Deeds

Wunderbar trocken und schön hart klingen Shaman’s Harvest auf ihrem neuen Album “Red Hands Black Deeds”. Wer die bisherigen Alben des US-amerikanischen Quintetts kennt, wird zudem feststellen, dass Shaman’s Harvest nun noch etwas druckvoller daherkommen als gewohnt.

“Das Album ist voller Kontraste, ein Nebeneinander von Gut und Böse oder Richtig und Falsch. Es endet mit einem Konzept, obwohl das gar nicht unsere Intention war.”

In der Tat macht der druckvolle Sound viel vom guten Eindruck ihres neuen Longplayers aus. Er wurde von Keith Armstrong produziert und gänzlich ohne digitale Effekte aufgenommen. Die ausschließliche Verwendung analoger Effektgeräte und der Einsatz von Vintage-Verstärkern zahlte sich hörbar aus. Der Sound besitzt, trotz großer Härte, eine enorme Lebendigkeit und sehr viel Wärme.

Shaman’s Harvest, bestehend aus Sänger Nathan Hunt, Bassist Matt Fisher, Rhythmusgitarrist Josh Hamler, Leadgitarrist Derrick Shipp und Schlagzeuger Adam Zemanek, begannen mit dem Schreiben der Stücke für “Red Hands Black Deeds” erst im November 2016 – also zur Zeit der US-Präsidentschaftswahl. So ist es kein Wunder, dass auf vielen Songs soziale und politische Untertöne zu hören sind. Josh Hamler dazu:

“Die Spannung auf dem Album spricht für sich. Man spürt diese dunkle Angst und das dumpfe, ungute Gefühl. Es reflektiert, was momentan in der Welt passiert.”

Shaman’s Harvest sprechen oft von einer gewissen Düsternis, die im neuen Material zu hören und zu sprüen ist. Wir finden “Red Hands Black Deeds” allerdings gar nicht übertrieben düster. Die Band verfällt nicht in Depressionen, im Gegenteil versprühen die Fünf hier verdammt viel Energie.

Von Hunts Stimme waren wir schon früher überzeugt. Hier klingt sie noch besser. So vielseitig haben wir ihn noch nicht gehört. Wir geben Matt Fisher recht, wenn er in Zusammenhang mit “Red Hands Black Deeds” von einer musikalischen Weiterentwicklung der Band spricht. Gutes wird hier noch einmal besser.




Textdatum: 2017-07-27  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Adrienne Beacco
Label: Mascot Records
Vertrieb: Rough Trade
Produzent: Keith Armstrong
Spieldauer: 47:34
Tracks: 12
Format: CD, Vinyl, Download
Ident-Code: 11816/540/1


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