Sampler
India

Unter allen Ländern der Erde kann Indien mit über einer Milliarde Einwohnern, seinen 23 Sprachen, 1.600 Dialekten und neun großen Religionen ohne Zweifel als ein vielschichtiger Kosmos für sich bezeichnet werden – sei es ethnisch und geschichtlich, sei es geographisch und klimatisch. Diese Vielfalt hat natürlich all die Jahrhunderte in der Musikhistorie des Subkontinents Widerhall gefunden und ist in der globalisierten Welt auch heute noch deutlich hörbar. Die populäre Musik Indiens wird durch die schmelzend-schmachtenden Tanzstücke, Hymnen und Balladen von Mumbai und Filmfabriken anderer Metropolen beherrscht: Mit SängerInnen wie Rajeshwari Sachdev oder Chinmayee und natürlich mit begnadeten Filmmusikern, an deren Spitze A. R. Rahman steht.

Doch neben den Filmhits siedelt die klassische hindustanische und karnatische Musik in Gestalt der Erben von Ravi Shankar und Hariprasad Chaurasia. Sie öffnen sich heute gegenüber modernen Genres und Arrangements, unter ihnen Deepak Ram oder Satish Vyas. Aus traditionellen Gesangsdisziplinen wie dem Ghazal und alter Poesie formen Bombay Jayashri, Susheela Raman und Kiran Ahluwalia eine innovative Songwriting-Kunst. Religiöse Gesänge, der sogenannte „devotional chant“ betritt mittels aktueller Studiotechnik eine neue Sphäre, nachzuhören bei Uma Mohan. Und auch Vertreter des Asian Underground wie Niraj Chag oder in Amerika ausgebildete Instrumentalisten wie Sanja Divecha spielen eine große Rolle im Mosaik der subkontinentalen Klänge. Putumayo hat dem Reichtum der Sounds zwischen Punjab und Tamil Nadu nachgehorcht und die schönsten Fundstücke zu einem duftenden Spannungsbogen verbunden.

Und um Putumayos erster Exkursion auf den Subkontinent einen zusätzlichen Pfiff zu verpassen, wartet das Booklet mit einem safransüßen Pilaf-Rezept des weltbekannten Kochs Suvir Saran aus Neu Delhi und Bildern des renommierten Fotografs Robert Holmes auf.

Ein Teil der Verkaufserlöse aus dieser CD geht an die India Foundation for the Arts. Damit sollen die Anstrengungen der Foundation unterstützt werden, Praxis und Erfahrung der Künste in Indien zu bereichern, sowie das Wissen über sie und den Zugang der Öffentlichkeit zu ihnen zu erweitern. Um dieses Ziel zu erreichen, ermutigt die IFA Recherchen, wendet sich vernachlässigten Bedürfnissen der Kunstschaffenden zu und schafft Raum für neue Allianzen unter ihnen. Des weiteren sorgt die Foundation dafür, dass mit gezieltem Management, Expertise und der Anregung neuer Initiativen Voraussetzungen für Kunstförderung geschaffen werden.

Tracks:
1. Bombay Jayashri: „Zara Zara“ 5’00“
2. Niraj Chag featuring Swati Natekar: „Khwaab“ 3’53”
3. Sanjay Divecha featuring Kailash Kher: “Naino Sey” ?’??”
4. Uma Mohan: „Shiva Panchakshara Stotram / Shiva Shadakshara Stotram“ 4’09“
5. Satish Vyas: „Homeward Journey“ 2’08”
6. A. R. Rahman & Chinmayee: „Tere Bina“ 5’06“
7. Susheela Raman: „Nagumomo“ 4’46“
8. Deepak Ram: „Ganesha“ 4’24“
9. Kiran Ahluwalia: „Vo Kuch“ 4’35“
10. Rajeshwari Sachdev: „Maavan Te Tiyan“ 4’44“

Orientierungshilfe

India

Unter allen Ländern der Erde kann Indien mit über einer Milliarde Einwohnern, seinen 23 Sprachen, 1.600 Dialekten und neun großen Religionen ohne Zweifel als ein vielschichtiger Kosmos für sich bezeichnet werden – sei es ethnisch und geschichtlich, sei es geographisch und klimatisch. Diese Vielfalt hat natürlich all die Jahrhunderte in der Musikhistorie des Subkontinents Widerhall gefunden und ist in der globalisierten Welt auch heute noch deutlich hörbar. Die populäre Musik Indiens wird durch die schmelzend-schmachtenden Tanzstücke, Hymnen und Balladen von Mumbai und Filmfabriken anderer Metropolen beherrscht: Mit SängerInnen wie Rajeshwari Sachdev oder Chinmayee und natürlich mit begnadeten Filmmusikern, an deren Spitze A. R. Rahman steht.

Doch neben den Filmhits siedelt die klassische hindustanische und karnatische Musik in Gestalt der Erben von Ravi Shankar und Hariprasad Chaurasia. Sie öffnen sich heute gegenüber modernen Genres und Arrangements, unter ihnen Deepak Ram oder Satish Vyas. Aus traditionellen Gesangsdisziplinen wie dem Ghazal und alter Poesie formen Bombay Jayashri, Susheela Raman und Kiran Ahluwalia eine innovative Songwriting-Kunst. Religiöse Gesänge, der sogenannte „devotional chant“ betritt mittels aktueller Studiotechnik eine neue Sphäre, nachzuhören bei Uma Mohan. Und auch Vertreter des Asian Underground wie Niraj Chag oder in Amerika ausgebildete Instrumentalisten wie Sanja Divecha spielen eine große Rolle im Mosaik der subkontinentalen Klänge. Putumayo hat dem Reichtum der Sounds zwischen Punjab und Tamil Nadu nachgehorcht und die schönsten Fundstücke zu einem duftenden Spannungsbogen verbunden.

Und um Putumayos erster Exkursion auf den Subkontinent einen zusätzlichen Pfiff zu verpassen, wartet das Booklet mit einem safransüßen Pilaf-Rezept des weltbekannten Kochs Suvir Saran aus Neu Delhi und Bildern des renommierten Fotografs Robert Holmes auf.

Ein Teil der Verkaufserlöse aus dieser CD geht an die India Foundation for the Arts. Damit sollen die Anstrengungen der Foundation unterstützt werden, Praxis und Erfahrung der Künste in Indien zu bereichern, sowie das Wissen über sie und den Zugang der Öffentlichkeit zu ihnen zu erweitern. Um dieses Ziel zu erreichen, ermutigt die IFA Recherchen, wendet sich vernachlässigten Bedürfnissen der Kunstschaffenden zu und schafft Raum für neue Allianzen unter ihnen. Des weiteren sorgt die Foundation dafür, dass mit gezieltem Management, Expertise und der Anregung neuer Initiativen Voraussetzungen für Kunstförderung geschaffen werden.

Tracks:
1. Bombay Jayashri: „Zara Zara“ 5’00“
2. Niraj Chag featuring Swati Natekar: „Khwaab“ 3’53”
3. Sanjay Divecha featuring Kailash Kher: “Naino Sey” ?’??”
4. Uma Mohan: „Shiva Panchakshara Stotram / Shiva Shadakshara Stotram“ 4’09“
5. Satish Vyas: „Homeward Journey“ 2’08”
6. A. R. Rahman & Chinmayee: „Tere Bina“ 5’06“
7. Susheela Raman: „Nagumomo“ 4’46“
8. Deepak Ram: „Ganesha“ 4’24“
9. Kiran Ahluwalia: „Vo Kuch“ 4’35“
10. Rajeshwari Sachdev: „Maavan Te Tiyan“ 4’44“

Textdatum: 2009-11-09  
Textrechte:
© Exil  
Vertrieb: Indigo
Tracks: 10
Format: CD
Ident-Code: 2997/1166/1


Orientierungshilfe

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music Magazine" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.