Sampler
Ayobaness - The Sound of South African House

Auch das Label Out Here Rec leistet seinen Beitrag zur WM-Euphorie. Allerdings nicht mit gewohnten südafrikanischen Klängen. Man wirft vielmehr einen Blick auf die lebhafte Club- und Houseszene des Landes, die eher das “neue” Südafrika repräsentiert. In Alexandra, einer Gegend nahe Johannesburg in der auch Nelson Mandela einmal wohnte, etablierte sich eine Szene, die spätabends auf den Straßen des Townships entstand. Die Jugend tanzt zu ihrer Musik und versucht, die Probleme ihres Alltags wenigstens ein paar Stunden zu vergessen.

Die Vorlage für den südafrikanischen House kam natürlich aus dem internationalen Ausland. Doch wird er vermischt mit Xhosa, Zulu und Shangan, sodass ein explosives und extrem funkiges Gebräu entsteht. Wie so oft, gelingt den afrikanischen Künstlern eine homogene Mischung aus traditionellen und internationalen Elementen. Die nichtafrikanischen Anleihen werden rücksichtslos der eigenen Musik einverleibt. Wie international die Einflüsse sind, beweist zum Beispiel DJ Mujava, der brasilianisches Samba-Feeling aufkommen lässt.

“Ayobaness – The Sound of South African House” ermöglicht eine völlig neue Sicht der südafrikanischen Jugendmusik und zeigt, wie veraltet unser Bild der aktuellen Musik Süadfrikas ist.

Tracks:
1 Resista (5:13) L’VOVO DERRANGO
2 Ayobaness (4:35) PASTOR MBHOBHO
3 Nisho njalo (5:58) DJ CLEO/BLEKSEM
4 Sgwejegweje (3:58) DJ MUJAVA/MUGWANTI
5 Wena (6:32) DJ SUMTHYN BLACK/MAZWAI,NTSIKI
6 Yes(Bongo Disco Mix) (5:46) MGO
7 Stjwetla (5:32) SURVIVOR
8 Xavatha(Woza chynaman) (5:28) DJ CLOCK/BIG NUZ/TZOZO/SOX
9 Mexican Girl (7:11) AERO MANYELO
10 Kubi (5:13) DJ STEAVY
11 Bayakhuluma (4:44) DJ BONGZ/MAMPINTSHA
12 Int’engekhoyo (4:38) DJ FRESCA/KUDOSKELEM/LELETHU
13 Iyo’londaba (5:09) SHANA

Orientierungshilfe

Ayobaness - The Sound of South African House

Auch das Label Out Here Rec leistet seinen Beitrag zur WM-Euphorie. Allerdings nicht mit gewohnten südafrikanischen Klängen. Man wirft vielmehr einen Blick auf die lebhafte Club- und Houseszene des Landes, die eher das “neue” Südafrika repräsentiert. In Alexandra, einer Gegend nahe Johannesburg in der auch Nelson Mandela einmal wohnte, etablierte sich eine Szene, die spätabends auf den Straßen des Townships entstand. Die Jugend tanzt zu ihrer Musik und versucht, die Probleme ihres Alltags wenigstens ein paar Stunden zu vergessen.

Die Vorlage für den südafrikanischen House kam natürlich aus dem internationalen Ausland. Doch wird er vermischt mit Xhosa, Zulu und Shangan, sodass ein explosives und extrem funkiges Gebräu entsteht. Wie so oft, gelingt den afrikanischen Künstlern eine homogene Mischung aus traditionellen und internationalen Elementen. Die nichtafrikanischen Anleihen werden rücksichtslos der eigenen Musik einverleibt. Wie international die Einflüsse sind, beweist zum Beispiel DJ Mujava, der brasilianisches Samba-Feeling aufkommen lässt.

“Ayobaness – The Sound of South African House” ermöglicht eine völlig neue Sicht der südafrikanischen Jugendmusik und zeigt, wie veraltet unser Bild der aktuellen Musik Süadfrikas ist.

Tracks:
1 Resista (5:13) L’VOVO DERRANGO
2 Ayobaness (4:35) PASTOR MBHOBHO
3 Nisho njalo (5:58) DJ CLEO/BLEKSEM
4 Sgwejegweje (3:58) DJ MUJAVA/MUGWANTI
5 Wena (6:32) DJ SUMTHYN BLACK/MAZWAI,NTSIKI
6 Yes(Bongo Disco Mix) (5:46) MGO
7 Stjwetla (5:32) SURVIVOR
8 Xavatha(Woza chynaman) (5:28) DJ CLOCK/BIG NUZ/TZOZO/SOX
9 Mexican Girl (7:11) AERO MANYELO
10 Kubi (5:13) DJ STEAVY
11 Bayakhuluma (4:44) DJ BONGZ/MAMPINTSHA
12 Int’engekhoyo (4:38) DJ FRESCA/KUDOSKELEM/LELETHU
13 Iyo’londaba (5:09) SHANA

Textdatum: 2010-05-30  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Tracks: 13
Format: CD
Ident-Code: 3715/1177/1


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