Saba
Jidka

Eine mehr als geglückte Version von Weltmusik präsentiert Saba auf ihrem Debütalbum “Jidka”. Die in Mogadischu geborene Saba Anglana, Tochter einer äthiopischen Mutter und eines italienischen Vaters, ist als Kind mit ihren Eltern von Somalia nach Italien gegangen. Sie repräsentiert die Musik beider Welten und verbindet traditionelle afrikanische Instrumente mit westlichen zeitgenössischen Sounds.

Somalia, im äußersten Osten Afrikas, am Horn von Afrika, gelegen, wurde 1960 unabhängig. Es entstand aus dem Zusammenschluss der vormaligen Kolonien Britisch- und Italienisch-Somaliland. Sabas Eltern waren in Somalia ständigem Misstrauen ausgesetzt und wurden, als Saba fünf Jahre alt war, gezwungen, das Land zu verlassen.

Seither hielt Saba an ihren somalischen Wurzeln fest, lernte die Sprache und hielt mit Hilfe der Musik die Verbindung mit ihrer Heimat aufrecht. “Jidka” erzählt Sabas Geschichte, erzählt über ihre Zerrissenheit, ihre Sehnsucht nach Somalia, aber auch über ihr Leben in Italien. Die Musik spricht verschiedene Sprachen zur gleichen Zeit, bietet traditionelle afrikanische Instrumente in Kombination mit modernen europäischen. Zugleich sind Anklänge italienischer Folklore zu hören. Saba singt meist in ihrer Muttersprache, einem somalischen Dialekt, der in Reer Xamar, einem Viertel von Mogdischu, gesprochen wird und der sehr rhythmisch klingt.

“Jidka” bedeutet Linie. Gemeint ist damit die Trennungslinie zwischen den verschiedenen Welten ihrer Abstammung, die Linie auf ihrem Körper, die die dunkelhäutige Hälfte von der hellhäutigen trennt. Es ist die Trennungslinie, die sie mit ihrer Musik überwindet um die beiden Teile zu vereinen. Sie mischt akustische Gitarre mit der Kora, traditionelle afrikanische Beats mit zeitgenössischer Percussion. Das Ergebnis reflektiert sowohl die Suche einer Frau nach ihrer Identität stellt aber auch dar, was es heisst, im 21. Jahrhundert zu leben und mehreren Kulturen anzugehören.

Die meisten Texte erzählen von den alltäglichen Sorgen und Nöten eines Lebens in Somalia. Andere wieder sind romantischer Natur und erzählen von Sabas Gefühlswelt.

Das Album wurde von Fabio Barovero, dem Gründer von “Mau Mau” und dem “Banda Ionica project”, produziert.

Das Album bietet erstklassige Musik. Die Künstlerin hat mit “Jidka” ein mutiges und vielversprechendes Erstlingswerk veröffentlicht, das trotz aller verschiedener Elemente sehr homogen klingt.

Tracks:
1 I sogni 2:58
2 Hoio 3:47
3 Hanfarkaan 3:03
4 Jidka 3:10
5 Le temps passe 3:53
6 Manta 4:27
7 Yenne yenne 3:30
8 Furah 4:30
9 Je suis petite 3:07
10 Boqoroda meskin 3:11
11 Melissa 4:00
12 Huwaiahuwa 1:41

Mitwirkende:
Taté Nsongan – Djembe, guitar and percussion, Cameroon
Lao Kouyate – Kora, Senegal
Felix Moungara – Vocals

2007
Jidka

Eine mehr als geglückte Version von Weltmusik präsentiert Saba auf ihrem Debütalbum “Jidka”. Die in Mogadischu geborene Saba Anglana, Tochter einer äthiopischen Mutter und eines italienischen Vaters, ist als Kind mit ihren Eltern von Somalia nach Italien gegangen. Sie repräsentiert die Musik beider Welten und verbindet traditionelle afrikanische Instrumente mit westlichen zeitgenössischen Sounds.

Somalia, im äußersten Osten Afrikas, am Horn von Afrika, gelegen, wurde 1960 unabhängig. Es entstand aus dem Zusammenschluss der vormaligen Kolonien Britisch- und Italienisch-Somaliland. Sabas Eltern waren in Somalia ständigem Misstrauen ausgesetzt und wurden, als Saba fünf Jahre alt war, gezwungen, das Land zu verlassen.

Seither hielt Saba an ihren somalischen Wurzeln fest, lernte die Sprache und hielt mit Hilfe der Musik die Verbindung mit ihrer Heimat aufrecht. “Jidka” erzählt Sabas Geschichte, erzählt über ihre Zerrissenheit, ihre Sehnsucht nach Somalia, aber auch über ihr Leben in Italien. Die Musik spricht verschiedene Sprachen zur gleichen Zeit, bietet traditionelle afrikanische Instrumente in Kombination mit modernen europäischen. Zugleich sind Anklänge italienischer Folklore zu hören. Saba singt meist in ihrer Muttersprache, einem somalischen Dialekt, der in Reer Xamar, einem Viertel von Mogdischu, gesprochen wird und der sehr rhythmisch klingt.

“Jidka” bedeutet Linie. Gemeint ist damit die Trennungslinie zwischen den verschiedenen Welten ihrer Abstammung, die Linie auf ihrem Körper, die die dunkelhäutige Hälfte von der hellhäutigen trennt. Es ist die Trennungslinie, die sie mit ihrer Musik überwindet um die beiden Teile zu vereinen. Sie mischt akustische Gitarre mit der Kora, traditionelle afrikanische Beats mit zeitgenössischer Percussion. Das Ergebnis reflektiert sowohl die Suche einer Frau nach ihrer Identität stellt aber auch dar, was es heisst, im 21. Jahrhundert zu leben und mehreren Kulturen anzugehören.

Die meisten Texte erzählen von den alltäglichen Sorgen und Nöten eines Lebens in Somalia. Andere wieder sind romantischer Natur und erzählen von Sabas Gefühlswelt.

Das Album wurde von Fabio Barovero, dem Gründer von “Mau Mau” und dem “Banda Ionica project”, produziert.

Das Album bietet erstklassige Musik. Die Künstlerin hat mit “Jidka” ein mutiges und vielversprechendes Erstlingswerk veröffentlicht, das trotz aller verschiedener Elemente sehr homogen klingt.

Tracks:
1 I sogni 2:58
2 Hoio 3:47
3 Hanfarkaan 3:03
4 Jidka 3:10
5 Le temps passe 3:53
6 Manta 4:27
7 Yenne yenne 3:30
8 Furah 4:30
9 Je suis petite 3:07
10 Boqoroda meskin 3:11
11 Melissa 4:00
12 Huwaiahuwa 1:41

Mitwirkende:
Taté Nsongan – Djembe, guitar and percussion, Cameroon
Lao Kouyate – Kora, Senegal
Felix Moungara – Vocals

Textdatum: 2007-10-27  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 1049/812/1


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