Sa Dingding
Harmony

Die 1983 in der inneren Mongolei geborene Sa Dingding kam schon als 6-jährige mit der Musik in Berührung. Damals lernte sie bei ihren Eltern, die als Nomaden in der mongolischen Grassteppe lebten, das Spiel auf der Pferdekopfgeige und der Guzheng. Mittlerweile darf man die zur vielseitigen Komponistin und Multiinstrumentalistin gereifte Künstlerin ohne Übertreibung zu den großen Stars im asiatischen Raum zählen. Auch bei uns ist ihr Name mittlerweile sehr bekannt, gehört sie doch zu den überraschendsten Weltmusik-Neuentdeckungen der letzten Jahre. Unter anderem bekam sie den begehrten Worldmusic-Award der BBC.

Man glaubt es kaum: Erst 2006 wurde sie in China von Musik-Scouts entdeckt. In der Folge erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag und veröffentlichte 2007 ihr erstes Album “Alive”, das sich über 2 Millionen Mal allein im asiatischen Raum verkaufte und mit dem sie in Europa erheblich für Aufsehen sorgte (bei uns CD des Monats). Man verglich sie gar mit der Isländerin Björk.

Nun kommt das mit großer Spannung erwartete Nachfolgealbum “Harmony” auf den europäischen Markt. Sie vermag hier abermals vollends zu überzeugen. Die betörende Exotik, kombiniert mit westlichen Elementen, gerät hier nicht zu einem belanglosen Multikulti-Mix, sondern ist ein eigenständiger Sound mit hohem Wiedererkennungswert. Beachtlich ist, dass Sa Dingding, trotz ihrer Jugend die Fäden in der Hand hält. Sie fungiert hier, wie beim Vorgänger “Alive”, als Komponistin, Arrangeurin, Texterin und Produzentin. Natürlich holt sie sich Verstärkung dazu (wer macht das nicht?), wie etwa den Produzenten Marius de Vries, der bereits für U2, Rufus Wainwright und, kaum überraschend, für Björk arbeitete.

Trotz aller westlicher Anleihen verleugnet Sa Dingding in keinem Moment ihre musikalische Herkunft. Im Vordergrund steht die chinesiche Musikkultur, doch ist sie so raffiniert mit den Pop-Stilen unseres Kulturraumes verwoben, dass die Übergänge zwischen ihnen derart fließend sind, dass sie sich aufzulösen beginnen. Wir können nicht anders, als eine nachdrückliche Empfehlung auszusprechen. Grandios!

Tracks:
1. Ha Ha Li Li 05: 18
2. Girl In A Green Dress 04: 24
3. Hua 04: 57
4. Pomegranate Woman 05: 43
5. Blue Horse 04: 49
6. Gun Gun Nan Nan 06: 25
7. XI Carnival 04: 48
8. Little Gree / Big Cree 03: 49
9. Lucky Day 05: 12
10. XI Ran Din Po (Introspection) 05: 53
11. Ha Ha Li Li (Paul Oakenfold Remix) 06: 36

Orientierungshilfe

Harmony

Die 1983 in der inneren Mongolei geborene Sa Dingding kam schon als 6-jährige mit der Musik in Berührung. Damals lernte sie bei ihren Eltern, die als Nomaden in der mongolischen Grassteppe lebten, das Spiel auf der Pferdekopfgeige und der Guzheng. Mittlerweile darf man die zur vielseitigen Komponistin und Multiinstrumentalistin gereifte Künstlerin ohne Übertreibung zu den großen Stars im asiatischen Raum zählen. Auch bei uns ist ihr Name mittlerweile sehr bekannt, gehört sie doch zu den überraschendsten Weltmusik-Neuentdeckungen der letzten Jahre. Unter anderem bekam sie den begehrten Worldmusic-Award der BBC.

Man glaubt es kaum: Erst 2006 wurde sie in China von Musik-Scouts entdeckt. In der Folge erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag und veröffentlichte 2007 ihr erstes Album “Alive”, das sich über 2 Millionen Mal allein im asiatischen Raum verkaufte und mit dem sie in Europa erheblich für Aufsehen sorgte (bei uns CD des Monats). Man verglich sie gar mit der Isländerin Björk.

Nun kommt das mit großer Spannung erwartete Nachfolgealbum “Harmony” auf den europäischen Markt. Sie vermag hier abermals vollends zu überzeugen. Die betörende Exotik, kombiniert mit westlichen Elementen, gerät hier nicht zu einem belanglosen Multikulti-Mix, sondern ist ein eigenständiger Sound mit hohem Wiedererkennungswert. Beachtlich ist, dass Sa Dingding, trotz ihrer Jugend die Fäden in der Hand hält. Sie fungiert hier, wie beim Vorgänger “Alive”, als Komponistin, Arrangeurin, Texterin und Produzentin. Natürlich holt sie sich Verstärkung dazu (wer macht das nicht?), wie etwa den Produzenten Marius de Vries, der bereits für U2, Rufus Wainwright und, kaum überraschend, für Björk arbeitete.

Trotz aller westlicher Anleihen verleugnet Sa Dingding in keinem Moment ihre musikalische Herkunft. Im Vordergrund steht die chinesiche Musikkultur, doch ist sie so raffiniert mit den Pop-Stilen unseres Kulturraumes verwoben, dass die Übergänge zwischen ihnen derart fließend sind, dass sie sich aufzulösen beginnen. Wir können nicht anders, als eine nachdrückliche Empfehlung auszusprechen. Grandios!

Tracks:
1. Ha Ha Li Li 05: 18
2. Girl In A Green Dress 04: 24
3. Hua 04: 57
4. Pomegranate Woman 05: 43
5. Blue Horse 04: 49
6. Gun Gun Nan Nan 06: 25
7. XI Carnival 04: 48
8. Little Gree / Big Cree 03: 49
9. Lucky Day 05: 12
10. XI Ran Din Po (Introspection) 05: 53
11. Ha Ha Li Li (Paul Oakenfold Remix) 06: 36

Textdatum: 2010-03-28  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: 5060001273297
Tracks: 11
Format: CD
Ident-Code: 3484/1452/1


Orientierungshilfe

Alben


Alive

The Coming Ones

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