Rome In Reverse
Northern Lights

Der kreative Umgang mit Synthies, Sequenzern, Effekten, Drum-Machines, Loops und so weiter, ist nicht so einfach. Wir könnten einige Beispiele anführen, wo der Versuch, damit Musik zu machen, in die Hose ging. Wollen wir aber nicht. Was wir jedoch gerne machen, ist Rome in Reverse und ihre neue EP “Northern Lights” vorzustellen.

Anhand der Stilvorgaben von Rome in Reverse, nämlich Dance, Elektro-Chill, Dub, Ambient und TripHop, war bei “Northern Lights” nicht mit Überraschungen zu rechnen. Doch wir haben uns getäuscht. Die Italienerin Antonella Pacifico, die hinter Rome in Reverse steht, arbeitet in ihrer Musik mit mehreren Soundflächen, die ineinander verschmelzen. Diese kombiniert sie mit rhythmischen Elementen, entweder sind dies wiederkehrende Effekte und Sounds, oder einfache und stark reduzierte Drum-Loops, oder beides zugleich. Grundsätzlich nicht neu, aber die Art und Weise, wie Antonella Pacifico es macht und die verwendeten Sounds sind durchaus überraschend.

Darauf packt sie noch ihre Stimme. Diese setzt sie aber nicht in der üblichen Weise als Gesangsstimme ein, sondern vielmehr als zusätzlichen Klang. Dadurch entsteht der sehr reizvolle Eindruck der Verschmelzung von menschlicher Stimme und Effekt. Obwohl sich Rome in Reverse als akustisch-visuelles Projekt versteht, funktioniert die Musik auch gänzlich ohne optische Reize. Dennoch empfehlen wir, sich das Video unten anzusehen.

Interessant ist auch, was Antonella Pacifico selbst zu sagen hat, auch in Bezug auf ihre momentane Heimat Kopenhagen:

“That’s one of my biggest projects, which I am proud of and never made before. I’m Rome In Reverse, categories :electronic music. I am from Italy that’s why I kept and brought this stage name with me, here, in this cold and charming city of Copenhagen. Here I found my real sound, probably even my real life, however it reflects perfectly with my beat and up beat, with the visual art, every track has a story to tell. That’s me”

Ist es die weibliche Note, die bei diesem Kurz-Album den besonderen Reiz ausmacht? Vermutlich. Wir sind Anhänger der These, dass die U-Musik als solches sich sehr zum Positiven entwickelt hat, seit der Feminismus hier Einzug gehalten hat. Es gibt etliche Alben, bei denen man froh ist, wenn sie zu Ende sind. Bei “Northern Lights” bedauern wir, dass es nur ein Minialbum ist, wir hätten gerne mehr von Antonella Pacifico gehört. Freuen wir uns also auf den hoffentlich bald folgenden Longplayer.



Orientierungshilfe

Northern Lights

Der kreative Umgang mit Synthies, Sequenzern, Effekten, Drum-Machines, Loops und so weiter, ist nicht so einfach. Wir könnten einige Beispiele anführen, wo der Versuch, damit Musik zu machen, in die Hose ging. Wollen wir aber nicht. Was wir jedoch gerne machen, ist Rome in Reverse und ihre neue EP “Northern Lights” vorzustellen.

Anhand der Stilvorgaben von Rome in Reverse, nämlich Dance, Elektro-Chill, Dub, Ambient und TripHop, war bei “Northern Lights” nicht mit Überraschungen zu rechnen. Doch wir haben uns getäuscht. Die Italienerin Antonella Pacifico, die hinter Rome in Reverse steht, arbeitet in ihrer Musik mit mehreren Soundflächen, die ineinander verschmelzen. Diese kombiniert sie mit rhythmischen Elementen, entweder sind dies wiederkehrende Effekte und Sounds, oder einfache und stark reduzierte Drum-Loops, oder beides zugleich. Grundsätzlich nicht neu, aber die Art und Weise, wie Antonella Pacifico es macht und die verwendeten Sounds sind durchaus überraschend.

Darauf packt sie noch ihre Stimme. Diese setzt sie aber nicht in der üblichen Weise als Gesangsstimme ein, sondern vielmehr als zusätzlichen Klang. Dadurch entsteht der sehr reizvolle Eindruck der Verschmelzung von menschlicher Stimme und Effekt. Obwohl sich Rome in Reverse als akustisch-visuelles Projekt versteht, funktioniert die Musik auch gänzlich ohne optische Reize. Dennoch empfehlen wir, sich das Video unten anzusehen.

Interessant ist auch, was Antonella Pacifico selbst zu sagen hat, auch in Bezug auf ihre momentane Heimat Kopenhagen:

“That’s one of my biggest projects, which I am proud of and never made before. I’m Rome In Reverse, categories :electronic music. I am from Italy that’s why I kept and brought this stage name with me, here, in this cold and charming city of Copenhagen. Here I found my real sound, probably even my real life, however it reflects perfectly with my beat and up beat, with the visual art, every track has a story to tell. That’s me”

Ist es die weibliche Note, die bei diesem Kurz-Album den besonderen Reiz ausmacht? Vermutlich. Wir sind Anhänger der These, dass die U-Musik als solches sich sehr zum Positiven entwickelt hat, seit der Feminismus hier Einzug gehalten hat. Es gibt etliche Alben, bei denen man froh ist, wenn sie zu Ende sind. Bei “Northern Lights” bedauern wir, dass es nur ein Minialbum ist, wir hätten gerne mehr von Antonella Pacifico gehört. Freuen wir uns also auf den hoffentlich bald folgenden Longplayer.



Textdatum: 2017-04-24  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © Kathrin Hirzel
Label: Satellite Records/Just Music
Spieldauer: 27:21
Tracks: 5
Ident-Code: 11381/668/1


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