Rome
Flowers from exile

Mit “Musik, die einer schrieb, bevor er im achten Stock aus dem Fenster sprang” könnte man, in Anlehnung an den Titel eines Bukowski-Gedichtbandes, den Opener des neuen Albums “Flowers from exile” der Band Rome umschreiben. Finster und mit fatalistischer Geste kommt es daher. Doch schon der Folgetitel schlägt andere Töne an: Zurückgezogen, sehr persönlich und nachdenklich, doch ist hier wieder Hoffnung herauszuhören. Zwischen diesen beiden extremen Polen wechseln die insgesamt 12 Stücke des dritten Albums der Band.

Die Texte entsprechen der Musik (oder eher umgekehrt?). Hier werden Geschichten erzählt von Einsamkeit, Entfremdung, Trauer aber auch von Hoffnung und Zuversicht. Eine “Poesie der Sehnsucht”.

Auch wenn die Wurzel der Musik des Luxemburgischen Trios im Folk liegt, lässt sie die Grenzen dessen, was gemeinhin unter Folk verstanden wird, weit weit hinter sich. Sie erinnert sehr stark an die Kompositionen Leonard Cohens, gelegentlich auch an die Musik der Doors. Auch die Stimme des Sängers Jerome Reuter liegt in dieser Richtung. Neben Leonard Cohen und Jim Morrison, lässt der Gesang auch an Johnny Cash oder Tom Waits denken.

“Flowers from exile” ist ein überaus faszinierendes Album, voller intensiver, teils sehr persönlicher Emotionen. Die hervorragenden Kompositionen, kombiniert mit der ausdrucksstarken Stimme Jerome Reuters, fesseln vom ersten Stück an. Die Musik wurde sehr abwechslungsreich arrangiert (wofür Patrick Damianis verantwortlich zeichnet) und mit Samples und Loops ergänzt, was große Spannung erzeugt. “Flowers from exile” ist uns eine absolute Empfehlung wert! Doch aufpassen: Es besteht Suchtgefahr.

Tracks:
1. To a generation of destroyers (1:48)
2. The accidents of gesture (5:10)
3. Odessa (4:37)
4. The secret sons of Europe (3:13)
5. The hollow self (1:58)
6. A legacy of unrest (4:51)
7. To die among strangers (4:02)
8. A culture of fragments (1:09)
9. We who fell in love with the sea (4:13)
10. Swords to rust – hearts to dust (3:53)
11. Flowers from exile (3:12)
12. Flight in formation (5:36)

Orientierungshilfe

Flowers from exile

Mit “Musik, die einer schrieb, bevor er im achten Stock aus dem Fenster sprang” könnte man, in Anlehnung an den Titel eines Bukowski-Gedichtbandes, den Opener des neuen Albums “Flowers from exile” der Band Rome umschreiben. Finster und mit fatalistischer Geste kommt es daher. Doch schon der Folgetitel schlägt andere Töne an: Zurückgezogen, sehr persönlich und nachdenklich, doch ist hier wieder Hoffnung herauszuhören. Zwischen diesen beiden extremen Polen wechseln die insgesamt 12 Stücke des dritten Albums der Band.

Die Texte entsprechen der Musik (oder eher umgekehrt?). Hier werden Geschichten erzählt von Einsamkeit, Entfremdung, Trauer aber auch von Hoffnung und Zuversicht. Eine “Poesie der Sehnsucht”.

Auch wenn die Wurzel der Musik des Luxemburgischen Trios im Folk liegt, lässt sie die Grenzen dessen, was gemeinhin unter Folk verstanden wird, weit weit hinter sich. Sie erinnert sehr stark an die Kompositionen Leonard Cohens, gelegentlich auch an die Musik der Doors. Auch die Stimme des Sängers Jerome Reuter liegt in dieser Richtung. Neben Leonard Cohen und Jim Morrison, lässt der Gesang auch an Johnny Cash oder Tom Waits denken.

“Flowers from exile” ist ein überaus faszinierendes Album, voller intensiver, teils sehr persönlicher Emotionen. Die hervorragenden Kompositionen, kombiniert mit der ausdrucksstarken Stimme Jerome Reuters, fesseln vom ersten Stück an. Die Musik wurde sehr abwechslungsreich arrangiert (wofür Patrick Damianis verantwortlich zeichnet) und mit Samples und Loops ergänzt, was große Spannung erzeugt. “Flowers from exile” ist uns eine absolute Empfehlung wert! Doch aufpassen: Es besteht Suchtgefahr.

Tracks:
1. To a generation of destroyers (1:48)
2. The accidents of gesture (5:10)
3. Odessa (4:37)
4. The secret sons of Europe (3:13)
5. The hollow self (1:58)
6. A legacy of unrest (4:51)
7. To die among strangers (4:02)
8. A culture of fragments (1:09)
9. We who fell in love with the sea (4:13)
10. Swords to rust – hearts to dust (3:53)
11. Flowers from exile (3:12)
12. Flight in formation (5:36)

Textdatum: 2009-08-29  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Soulfood
Tracks: 12
Format: CD
Ident-Code: 2495/966/1


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