Rokia Traoré
Tchamantche

Rokia Traoré stammt aus Mali. Als Diplomatentochter war sie bereits in der ganzen Welt unterwegs, meist lebt sie jedoch in Paris. Seit Beginn ihrer Karriere geht sie neue musikalische Wege, alle ihre Alben zeugen von der Experimentierfreude der Westafrikanerin. Sie klammert sich nicht sklavisch an Musiktraditionen, sondern arbeitet mit diesen, um ihre Idee einer panafrikanischen Musik zu realisieren. Natürlich stieß Rokia Traoré damit auch auf Widerspruch und handelte sich von Traditionalisten den Vorwurf der Respektlosigkeit ein, doch der Erfolg gab ihr Recht. Mittlerweile ist sie zu einer der einflussreichsten Musikerinnen in ihrer Heimat geworden.

Mit ihrem neuen Album “Tchamantche” geht sie noch einen Schritt weiter. War auf ihren bisherigen Alben noch die Musiktradition ihrer Heimat im Vordergrund, lässt sie nun deren Grenzen hinter sich. Ein bei ihr häufig eingesetztes Instrument, das Balafon (eine Art afrikanisches Xylophon), wurde aus dem Instrumentarium gestrichen und statt dessen ist typisch westlicher E-Gitarren-Sound zu hören. Die dennoch stets vorhandenen afrikanischen Elemente erzeugen zusammen mit den westlichen Klängen ein kontrastreiches, spannungsvolles Klangbild.

Es entsteht kein beliebiger Stilmix, sondern eine homogene neuartige Musik, die sehr intim und verhalten klingt. Die Kompositionen sprechen eine sehr persönliche Sprache, wie man es ja von Rokia Traoré gewöhnt ist. Sie drückt mit ihrer Musik das Gemütsleben der Afrikaner ihrer Generation aus.

Tchamantche ist ein leises und faszinierendes Album, mit dem Rokia Traoré ihrem guten Ruf wieder einmal gerecht wird. Verdientermaßen unsere CD des Monats Dezember 2008.

Tracks:
1. Dounia (6:20)
2. Dianfa (4:32)
3. Zen (4:34)
4. Aimer (4:12)
5. Kounandi (5:23)
6. Koronoko (4:33)
7. Tounka (3:09)
8. Tchamantche (4:17)
9. A ou ni sou (9:23)

Orientierungshilfe

Tchamantche

Rokia Traoré stammt aus Mali. Als Diplomatentochter war sie bereits in der ganzen Welt unterwegs, meist lebt sie jedoch in Paris. Seit Beginn ihrer Karriere geht sie neue musikalische Wege, alle ihre Alben zeugen von der Experimentierfreude der Westafrikanerin. Sie klammert sich nicht sklavisch an Musiktraditionen, sondern arbeitet mit diesen, um ihre Idee einer panafrikanischen Musik zu realisieren. Natürlich stieß Rokia Traoré damit auch auf Widerspruch und handelte sich von Traditionalisten den Vorwurf der Respektlosigkeit ein, doch der Erfolg gab ihr Recht. Mittlerweile ist sie zu einer der einflussreichsten Musikerinnen in ihrer Heimat geworden.

Mit ihrem neuen Album “Tchamantche” geht sie noch einen Schritt weiter. War auf ihren bisherigen Alben noch die Musiktradition ihrer Heimat im Vordergrund, lässt sie nun deren Grenzen hinter sich. Ein bei ihr häufig eingesetztes Instrument, das Balafon (eine Art afrikanisches Xylophon), wurde aus dem Instrumentarium gestrichen und statt dessen ist typisch westlicher E-Gitarren-Sound zu hören. Die dennoch stets vorhandenen afrikanischen Elemente erzeugen zusammen mit den westlichen Klängen ein kontrastreiches, spannungsvolles Klangbild.

Es entsteht kein beliebiger Stilmix, sondern eine homogene neuartige Musik, die sehr intim und verhalten klingt. Die Kompositionen sprechen eine sehr persönliche Sprache, wie man es ja von Rokia Traoré gewöhnt ist. Sie drückt mit ihrer Musik das Gemütsleben der Afrikaner ihrer Generation aus.

Tchamantche ist ein leises und faszinierendes Album, mit dem Rokia Traoré ihrem guten Ruf wieder einmal gerecht wird. Verdientermaßen unsere CD des Monats Dezember 2008.

Tracks:
1. Dounia (6:20)
2. Dianfa (4:32)
3. Zen (4:34)
4. Aimer (4:12)
5. Kounandi (5:23)
6. Koronoko (4:33)
7. Tounka (3:09)
8. Tchamantche (4:17)
9. A ou ni sou (9:23)

Textdatum: 2008-12-01  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Vertrieb: Indigo
Format: CD
Ident-Code: 2084/1287/1


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