Robbie Fulks
Upland Stories

Mit einem überzeugenden Album namens “Upland Stories” tritt der in North Carolina, USA, aufgewachsene Robbie Fulks erneut ins Rampenlicht. Das bei Blood Shot Records, Chicago, gestern erschienene Album zeugt von einem gereiften Singer/Songwriter.

1993 ist Robbie Fulks in der Club-Szene Chicagos aufgetaucht und hat sich schnell einen Namen gemacht. Blood Shot Records nahm ihn sogleich unter Vertrag. Seither ist er nicht nur in den USA, sondern weltweit unterwegs. Zuletzt hat er das Album “Gone Away Backward” veröffentlicht.

Robbie Fulks vermag ähnlich gut zu komponieren, wie etwa John Hiatt, doch Fulks ist bei weitem nicht so kernig wie dieser. Fulks’ Stücken ist eine große Ausgeglichenheit anzuhören. Fulks ruht offensichtlich in sich. Die Musik und deren Produktion ist angenehm zurückhaltend. An Instrumenten wird nur jeweils das Nötige hinzugenommen, so entsteht Durchsichtigkeit. Seine von amerikanischem Folk geprägte Musik weist deutliche Countryzüge auf, ist aber nicht mit dem zu verwechseln, was landläufig unter Country verstanden wird und mit Bluegrass hat seine Musik auch nichts zu tun. Manches erinnert etwas an die Nitty Gritty Dirt Band in den Siebziger-Jahren. Mit seiner Musik dient er eher bei der Definition von Alternative Country als gutes Beispiel. Unser Fazit: Gute Musik, gute Stimme.

Orientierungshilfe

2016
Upland Stories

Mit einem überzeugenden Album namens “Upland Stories” tritt der in North Carolina, USA, aufgewachsene Robbie Fulks erneut ins Rampenlicht. Das bei Blood Shot Records, Chicago, gestern erschienene Album zeugt von einem gereiften Singer/Songwriter.

1993 ist Robbie Fulks in der Club-Szene Chicagos aufgetaucht und hat sich schnell einen Namen gemacht. Blood Shot Records nahm ihn sogleich unter Vertrag. Seither ist er nicht nur in den USA, sondern weltweit unterwegs. Zuletzt hat er das Album “Gone Away Backward” veröffentlicht.

Robbie Fulks vermag ähnlich gut zu komponieren, wie etwa John Hiatt, doch Fulks ist bei weitem nicht so kernig wie dieser. Fulks’ Stücken ist eine große Ausgeglichenheit anzuhören. Fulks ruht offensichtlich in sich. Die Musik und deren Produktion ist angenehm zurückhaltend. An Instrumenten wird nur jeweils das Nötige hinzugenommen, so entsteht Durchsichtigkeit. Seine von amerikanischem Folk geprägte Musik weist deutliche Countryzüge auf, ist aber nicht mit dem zu verwechseln, was landläufig unter Country verstanden wird und mit Bluegrass hat seine Musik auch nichts zu tun. Manches erinnert etwas an die Nitty Gritty Dirt Band in den Siebziger-Jahren. Mit seiner Musik dient er eher bei der Definition von Alternative Country als gutes Beispiel. Unser Fazit: Gute Musik, gute Stimme.

Textdatum: 2016-04-01  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Andy Goodwin
Label: Blood Shot Records
Ident-Code: 9798/1126/1


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