Rim Banna
Revelation of Ecstasy & Rebellion

Da wir bereits drei Alben der palästinensischen Sängerin und Komponistin Rim Banna kennen, wussten wir in etwa was uns auf “Revelation of Ecstasy & Rebellion” erwarten würde. Rim Banna gehört seit Jahren zu den bekanntesten Stimmen Palästinas. In vielen Ländern, in denen sich das Volk seit 2011 zum Arabischen Frühling erhob, gab die Sängerin Konzerte, besonders viele in Ägypten und Tunesien.

Für das Album “Revelation Of Ecstasy & Rebellion” vertiefte sie sich in das Studium des panarabischen kulturellen Erbes und komponierte Musik für klassische arabische Lyrik. Die Werke von Sufi-Meistern wie Mansour Al Hallaj, Ibn Al Faredh und Ibn Arabi reflektierten den revolutionären Geist, den Rim Banna im Umgang mit ihrem Publikum erlebt.

Rim Banna holte für ihre neue Veröffentlichung Musiker aus mehreren Ländern ihrer Region zusammen, wie etwa Tunesien und Palästina, ging jedoch auch auf Jazz-Musiker aus Norwegen zu und konnte den Gitarristen Eivind Aarseth und den Pianisten Bugge Wesseltoft für die Mitarbeit gewinnen. Letzter hat sogar das Album arrangiert und produziert. Die beiden norwegischen Jazz-Größen nehmen sich aber sehr zurück, sodass man genau hinhören muss, um deren Mitwirken nicht zu überhören.

Aus dem Zusammenwirken dieser exzellenten Musiker entstand ein exzellentes Album. Nichts zu hören von Orient-Pop, sondern immense Spannung, Leere, Konzentration und Tiefe. Man kann darin derart versinken, dass man sich förmlich in der Musik verliert.

Nachtrag: Ägypten hat Rim Banna kürzlich zum zweiten Mal die Einreise verweigert. Ihr Kommentar dazu:

“Egypt refuses to grant me a visa for the second time. Should I understand now that I am entirely banned from coming to Egypt? Does this stop my songs to be repeated and sung by the Egyptian youth? I sing at their homes, in squares and on streets. I will sing to them then on Skype. No one can shut down my voice, not even death”

Orientierungshilfe

Revelation of Ecstasy & Rebellion

Da wir bereits drei Alben der palästinensischen Sängerin und Komponistin Rim Banna kennen, wussten wir in etwa was uns auf “Revelation of Ecstasy & Rebellion” erwarten würde. Rim Banna gehört seit Jahren zu den bekanntesten Stimmen Palästinas. In vielen Ländern, in denen sich das Volk seit 2011 zum Arabischen Frühling erhob, gab die Sängerin Konzerte, besonders viele in Ägypten und Tunesien.

Für das Album “Revelation Of Ecstasy & Rebellion” vertiefte sie sich in das Studium des panarabischen kulturellen Erbes und komponierte Musik für klassische arabische Lyrik. Die Werke von Sufi-Meistern wie Mansour Al Hallaj, Ibn Al Faredh und Ibn Arabi reflektierten den revolutionären Geist, den Rim Banna im Umgang mit ihrem Publikum erlebt.

Rim Banna holte für ihre neue Veröffentlichung Musiker aus mehreren Ländern ihrer Region zusammen, wie etwa Tunesien und Palästina, ging jedoch auch auf Jazz-Musiker aus Norwegen zu und konnte den Gitarristen Eivind Aarseth und den Pianisten Bugge Wesseltoft für die Mitarbeit gewinnen. Letzter hat sogar das Album arrangiert und produziert. Die beiden norwegischen Jazz-Größen nehmen sich aber sehr zurück, sodass man genau hinhören muss, um deren Mitwirken nicht zu überhören.

Aus dem Zusammenwirken dieser exzellenten Musiker entstand ein exzellentes Album. Nichts zu hören von Orient-Pop, sondern immense Spannung, Leere, Konzentration und Tiefe. Man kann darin derart versinken, dass man sich förmlich in der Musik verliert.

Nachtrag: Ägypten hat Rim Banna kürzlich zum zweiten Mal die Einreise verweigert. Ihr Kommentar dazu:

“Egypt refuses to grant me a visa for the second time. Should I understand now that I am entirely banned from coming to Egypt? Does this stop my songs to be repeated and sung by the Egyptian youth? I sing at their homes, in squares and on streets. I will sing to them then on Skype. No one can shut down my voice, not even death”

Text date: 2015-04-12  
Text: © Global Music Magazine  
Ident-Code: 5950/1298/1



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