Rhoda Scott Lady Quartet
We Free Queens

Rhoda Scott, die afroamerikanische Soul-Jazz-Organistin, auch bekannt als Barefoot Lady, gilt als Legende an der Hammond-Orgel und beweist mit ihrem groovig-souligen Album “We Free Queens”, das ihr Legendenstatus nicht von Ungefähr kommt.

Die 1938 im US-Bundesstaat New Jersey geborene Musikerin spielte bereits im Alter von sieben Jahren die Orgel in der Kirche ihres Vaters, allerdings immer barfuß, um die Holztretkurbel nicht zu beschädigen. Diese Gewohnheit ist bis heute noch geblieben und so erhielt sie ihren Beinamen. Nachdem sie klassisches Klavier studierte und ihren Masterabschluss in Musiktheorie an der Manhattan School of Music erwarb, konzentrierte sie sich weiter auf das Orgelspiel und entwickelte ein herausragendes Talent für klassische Musik sowie Jazz, Gospel und Blues. Ihre klassische Ausbildung brachte Scott in den 1960er Jahren auch nach Frankreich zu Nadia Boulanger , die in den USA berühmt war seit Leonard Bernstein , Aaron Copland und John Cage bei ihr studiert hatten.

Nun also ein neues Album vom Rhoda Scott Lady Quartet. Doch anders als zu erwarten, stellt sich Rhoda Scott nicht in den Mittelpunkt des Geschehens. Vielmehr sind es ihre Mitspielerinnen, allen voran Sophie Alour (Tenorsaxophon) und Lisa Cat-Berro (Altsaxophon), die dominieren. Erfreulicherweise setzt zwischendurch auch Rhoda Scott zu Solos an und präsentiert ihre gefühlvolle, teils fast schon schüchterne Art des Orgelspiels. Als Gäste sind noch Géraldine Laurent (Altsaxofon), Anne Paceo (Schlagzeug) und Julien Alour (Trompete) zu hören.

Stilistisch ist “We Free Queens” kein reines Jazz-Album, auch wenn Jazz dominiert. Zuweilen sind Einflüsse aus Soul, Blues und Gospel erkennbar. Eines zieht sich jedoch durch das komplette Album: Ein mitreissender swingend-groovender Rhythmus. Hört man “We Free Queens”, verwundert es nicht, dass Ray Charles , George Benson , Count Basie und Ella Fitzgerald diese begnadete Künstlerin auf die Bühne holten.

Die CD steckt übrigens in einer schönen Verpackung.




Orientierungshilfe

We Free Queens

Rhoda Scott, die afroamerikanische Soul-Jazz-Organistin, auch bekannt als Barefoot Lady, gilt als Legende an der Hammond-Orgel und beweist mit ihrem groovig-souligen Album “We Free Queens”, das ihr Legendenstatus nicht von Ungefähr kommt.

Die 1938 im US-Bundesstaat New Jersey geborene Musikerin spielte bereits im Alter von sieben Jahren die Orgel in der Kirche ihres Vaters, allerdings immer barfuß, um die Holztretkurbel nicht zu beschädigen. Diese Gewohnheit ist bis heute noch geblieben und so erhielt sie ihren Beinamen. Nachdem sie klassisches Klavier studierte und ihren Masterabschluss in Musiktheorie an der Manhattan School of Music erwarb, konzentrierte sie sich weiter auf das Orgelspiel und entwickelte ein herausragendes Talent für klassische Musik sowie Jazz, Gospel und Blues. Ihre klassische Ausbildung brachte Scott in den 1960er Jahren auch nach Frankreich zu Nadia Boulanger , die in den USA berühmt war seit Leonard Bernstein , Aaron Copland und John Cage bei ihr studiert hatten.

Nun also ein neues Album vom Rhoda Scott Lady Quartet. Doch anders als zu erwarten, stellt sich Rhoda Scott nicht in den Mittelpunkt des Geschehens. Vielmehr sind es ihre Mitspielerinnen, allen voran Sophie Alour (Tenorsaxophon) und Lisa Cat-Berro (Altsaxophon), die dominieren. Erfreulicherweise setzt zwischendurch auch Rhoda Scott zu Solos an und präsentiert ihre gefühlvolle, teils fast schon schüchterne Art des Orgelspiels. Als Gäste sind noch Géraldine Laurent (Altsaxofon), Anne Paceo (Schlagzeug) und Julien Alour (Trompete) zu hören.

Stilistisch ist “We Free Queens” kein reines Jazz-Album, auch wenn Jazz dominiert. Zuweilen sind Einflüsse aus Soul, Blues und Gospel erkennbar. Eines zieht sich jedoch durch das komplette Album: Ein mitreissender swingend-groovender Rhythmus. Hört man “We Free Queens”, verwundert es nicht, dass Ray Charles , George Benson , Count Basie und Ella Fitzgerald diese begnadete Künstlerin auf die Bühne holten.

Die CD steckt übrigens in einer schönen Verpackung.




Textdatum: 2017-10-19  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © Sunset Records
Label: Sunset Records
Vertrieb: Broken Silence
EAN: 3521383439616
Spieldauer: 43:04
Tracks: 8
Ident-Code: 12198/252/1


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