Prag
Es war nicht so gemeint

Mit ihrem dritten Album festigen Prag nicht nur bei uns den Ruf, Vorreiter einer neuen deutschen Popmusik zu sein. Auf “Es war nicht so gemeint”, ihrem neuen Album, präsentiert sich das Duo wieder in kompositorischer Bestform.

Für die Musik von Erik Lautenschläger und Tom Krimi eine passende Schublade zu finden, ist schlicht und einfach unmöglich. Als deutsche Chansons wurden ihre Lieder schon bezeichnet. Manche ihrer Texte sind naiv, andere ernst, wiederum andere regen zum Schunzeln an. Überraschenderweise nimmt man es ihnen auch nicht übel, wenn es mal allzu kitschig wird. Weil das Ganze einfach so sympathisch, nett und spielerisch präsentiert wird.

Prag wurde 2012 von Lautenschläger und Krimi gegründet und kurz darauf mit Nora Tschirner zum Trio. Ein Jahr später trat man mit dem Debüt “Premiere” ins Rampenlicht. 2015 folgte “Kein Abschied”. Kurze Zeit später verließ Nora Tschirner die Band.

“Es war nicht so gemeint” ist also das dritte Album der Band und das erste Album ohne Tschirner. Fehlt nun was? Nein, es fehlt nichts, aber Prag klingen ein klein wenig anders, nicht mehr ganz so verspielt, einfach eine Spur ernster und trockener. Ob das an einer bewussten Weiterentwicklung oder am fehlenden Einfluss Tschirners liegt, lässt sich für Außenstehende kaum sagen. Ihren Charme hat die Musik Prags jedoch nicht verloren und so erfreuen wir uns an dieser irgendwie unwirklichen Musik mit den manchmal verschrobenen Texten. Leider stehen die großen Orchesterarrangements auf “Es war nicht so gemeint” nicht mehr ganz so im Vordergrund wie auf den frühen Alben. Ansonsten bieten Prag weiterhin tadellose Unterhaltung.

Die weibliche Stimme, ohne die Prag einfach nicht komplett wäre, übernimmt dieses Mal Josephin Busch als Gast.



Orientierungshilfe

Es war nicht so gemeint

Mit ihrem dritten Album festigen Prag nicht nur bei uns den Ruf, Vorreiter einer neuen deutschen Popmusik zu sein. Auf “Es war nicht so gemeint”, ihrem neuen Album, präsentiert sich das Duo wieder in kompositorischer Bestform.

Für die Musik von Erik Lautenschläger und Tom Krimi eine passende Schublade zu finden, ist schlicht und einfach unmöglich. Als deutsche Chansons wurden ihre Lieder schon bezeichnet. Manche ihrer Texte sind naiv, andere ernst, wiederum andere regen zum Schunzeln an. Überraschenderweise nimmt man es ihnen auch nicht übel, wenn es mal allzu kitschig wird. Weil das Ganze einfach so sympathisch, nett und spielerisch präsentiert wird.

Prag wurde 2012 von Lautenschläger und Krimi gegründet und kurz darauf mit Nora Tschirner zum Trio. Ein Jahr später trat man mit dem Debüt “Premiere” ins Rampenlicht. 2015 folgte “Kein Abschied”. Kurze Zeit später verließ Nora Tschirner die Band.

“Es war nicht so gemeint” ist also das dritte Album der Band und das erste Album ohne Tschirner. Fehlt nun was? Nein, es fehlt nichts, aber Prag klingen ein klein wenig anders, nicht mehr ganz so verspielt, einfach eine Spur ernster und trockener. Ob das an einer bewussten Weiterentwicklung oder am fehlenden Einfluss Tschirners liegt, lässt sich für Außenstehende kaum sagen. Ihren Charme hat die Musik Prags jedoch nicht verloren und so erfreuen wir uns an dieser irgendwie unwirklichen Musik mit den manchmal verschrobenen Texten. Leider stehen die großen Orchesterarrangements auf “Es war nicht so gemeint” nicht mehr ganz so im Vordergrund wie auf den frühen Alben. Ansonsten bieten Prag weiterhin tadellose Unterhaltung.

Die weibliche Stimme, ohne die Prag einfach nicht komplett wäre, übernimmt dieses Mal Josephin Busch als Gast.



Textdatum: 2017-09-09  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Artikelfoto/s: © TÝNSKÁ Records
Label: TÝNSKÁ Records
Vertrieb: tonpool
EAN: 4049709931891
Spieldauer: 00:45:04
Tracks: 16
Format: CD, Vinyl, MP3
Ident-Code: 12009/466/1


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