Pete Seeger
In der Schaubühne

Pete Seeger wurde am 3. Mai 1919 in New York geboren. Nach einem abgebrochenen Soziologiestudium widmete er sich der Sammlung amerikanischer Volkslieder und Südstaaten-Blues. Daneben spielte er mit dem 5-saitigen Banjo eigene Lieder, in denen er sich mit der Arbeiterbewegung, mit Minderheiten und mit der “Dritten Welt” solidarisierte. 1998 erhielt er für sein politisches Engagement den “War Resisters League Peace Award”. Seine erste bekanntere musikalische Aktivität war 1941 die Gründung der “Almanac Singers” zusammen mit Woody Guthrie, Lee Hays und Millard Lampell.

In den sechziger Jahren verhalf, unter anderen, Pete Seeger der amerikanischen Folk-Musik zu einer Renaissance. Sein musikalischer Einsatz für Frieden, für die Gleichberechtigung der Schwarzen und für die Emanzipation der Arbeitenden wurde vom Publikum als ehrlich empfunden. Mit seinem Protest gegen den Vietnamkrieg und seinem Engagemant für die Bürgerrechte sicherte er sich die Sympathie vieler Menschen weltweit.

Die CD “Pete Seeger in der Schaubühne” ist ein Live-Mitschnitt eines Konzertes, das am 2. Januar 1967 in Westberlin stattfand. Mitten in der Zeit der sich entwickelnden Protestbewegung der sechziger Jahre, gab Pete Seeger sein erstes Konzert in der Bundesrepublik Deutschland. Der Ort dieses historischen Auftritts war nicht zufällig die Schaubühne in Westberlin, damals noch in Kreuzberg, jenes 1962 gegründete “zeitgenössische Theater”, das mit der Protestbewegung eng verbunden war.

Pete Seeger bot den Zuhörern kein ausdrücklich politisches, auf die zugespitzte Situation in Berlin ausgerichtetes Programm. Er sang Lieder, die über Jahre hinweg zu seinem festen Repertoire gehörten und dessen Spannweite demonstrierten. Von amerikanischen “Industrial Ballads” bis zu Malvina Reynolds “Little boxes”, von afrikanischen und indonesischen Volksliedern bis zu Leadbellys “Bourgeois Blues”, von Liedern wie “If I had a hammer” bis zu Protestsongs gegen den Vietnamkrieg. Und natürlich fehlte weder “We shall overcome” noch “Where have alle the fl owers gone”.

Dieser bislang unveröffentlichte Konzertmitschnitt wurde, mit ausdrücklicher Zustimmung Pete Seegers, auf 2 CDs bei “Edition Mnemosyne” in der Reihe “Alte Hüte” herausgebracht. Er ist im Vertrieb durch die GVA Göttingen erhältlich. Das Konzert zeigt Pete Seeger auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Die besondere Atmosphäre dieses Konzerts wurde sehr schön eingefangen, auch wenn die Aufnahmen mit heutigen qualitativ natürlich nicht mithalten können.

Das deutschsprachige Beiheft beinhaltet eine ausführliche Biografie Pete Seegers.

Orientierungshilfe

In der Schaubühne

Pete Seeger wurde am 3. Mai 1919 in New York geboren. Nach einem abgebrochenen Soziologiestudium widmete er sich der Sammlung amerikanischer Volkslieder und Südstaaten-Blues. Daneben spielte er mit dem 5-saitigen Banjo eigene Lieder, in denen er sich mit der Arbeiterbewegung, mit Minderheiten und mit der “Dritten Welt” solidarisierte. 1998 erhielt er für sein politisches Engagement den “War Resisters League Peace Award”. Seine erste bekanntere musikalische Aktivität war 1941 die Gründung der “Almanac Singers” zusammen mit Woody Guthrie, Lee Hays und Millard Lampell.

In den sechziger Jahren verhalf, unter anderen, Pete Seeger der amerikanischen Folk-Musik zu einer Renaissance. Sein musikalischer Einsatz für Frieden, für die Gleichberechtigung der Schwarzen und für die Emanzipation der Arbeitenden wurde vom Publikum als ehrlich empfunden. Mit seinem Protest gegen den Vietnamkrieg und seinem Engagemant für die Bürgerrechte sicherte er sich die Sympathie vieler Menschen weltweit.

Die CD “Pete Seeger in der Schaubühne” ist ein Live-Mitschnitt eines Konzertes, das am 2. Januar 1967 in Westberlin stattfand. Mitten in der Zeit der sich entwickelnden Protestbewegung der sechziger Jahre, gab Pete Seeger sein erstes Konzert in der Bundesrepublik Deutschland. Der Ort dieses historischen Auftritts war nicht zufällig die Schaubühne in Westberlin, damals noch in Kreuzberg, jenes 1962 gegründete “zeitgenössische Theater”, das mit der Protestbewegung eng verbunden war.

Pete Seeger bot den Zuhörern kein ausdrücklich politisches, auf die zugespitzte Situation in Berlin ausgerichtetes Programm. Er sang Lieder, die über Jahre hinweg zu seinem festen Repertoire gehörten und dessen Spannweite demonstrierten. Von amerikanischen “Industrial Ballads” bis zu Malvina Reynolds “Little boxes”, von afrikanischen und indonesischen Volksliedern bis zu Leadbellys “Bourgeois Blues”, von Liedern wie “If I had a hammer” bis zu Protestsongs gegen den Vietnamkrieg. Und natürlich fehlte weder “We shall overcome” noch “Where have alle the fl owers gone”.

Dieser bislang unveröffentlichte Konzertmitschnitt wurde, mit ausdrücklicher Zustimmung Pete Seegers, auf 2 CDs bei “Edition Mnemosyne” in der Reihe “Alte Hüte” herausgebracht. Er ist im Vertrieb durch die GVA Göttingen erhältlich. Das Konzert zeigt Pete Seeger auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Die besondere Atmosphäre dieses Konzerts wurde sehr schön eingefangen, auch wenn die Aufnahmen mit heutigen qualitativ natürlich nicht mithalten können.

Das deutschsprachige Beiheft beinhaltet eine ausführliche Biografie Pete Seegers.

Text date: 2007-11-15  
Text: © Global Music Magazine  
Distributor: GVA Göttingen
Ident-Code: 1067/918/1



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