Pekko Käppi & K:H:H:L
Sanguis Meus, Mama!

Seit vielen Jahren sind wir Fans des Finnen Pekko Käppi, der uns schon 2007 mit seinem ersten Album “Jos Ken Pahoin Uneksii” und auch mit dessen Nachfolger “Vuonna 86” begeisterten konnte. Einen großen Popularitätsschub erlebte er 2013 nochmals mit “Rammat Jumalat”. Hier hatte er seinen heutigen Sound nahezu fertig entwickelt.

Heute ist sein aktuelles Album endlich auch bei uns erschienen. “Sanguis Meus, Mama!” ist der Titel dieses Meisterwerks, das bereits seit 2015 in Finnland erhältlich ist. Dem guten Riecher von Christian Pliefke (Nordic Notes) ist es zu verdanken, dass dieses Album nun auch in unseren Läden gelandet ist.

Pekko Käppi hat sich für dieses Album Unterstützung in Form von K:H.H:L (was ausgeschrieben und übersetzt “die Knochen des toten, verrückten Pferdes” heißt) geholt. Dahinter verstecken sich Nuutti Vapaavuori und Tommi Laine. Zu dritt verfeinern sie das musikalische Konzept, das Pekko Käppi zuvor angelegt hatte.

Hauptinstrument in der Musik Pekko Käppis ist die Jouhikko , ein uraltes Instrument, das in vielerlei Bauformen im gesamten nordeuropäischen Raum bekannt ist und dessen Saiten mit einem Bogen gestrichen werden. Spektakulär ist nun, was Pekko Käppi damit anstellt. In Kombination mit Gitarre, Bass und Schlagzeug entwickelt er archaisch anmutenden Rock, mit Folk- und Bluesfärbungen.

Pekko Käppi hat sich, nachdem er anfangs den üblichen Weg eines Rockgitarristen einschlug, intensiv mit der Jouhikko beschäftigt und es am Ala-Könni-Institut in Kaustinen auch richtig erlernt. Parallel dazu vertiefte er sich in die Volksmusiktraditionen seines Landes (u.a. Ethnomusik-Studium an der Universität Tampere) und entwickelte im Laufe der Zeit zu beidem eine innige Beziehung. Daraus erschuf er schrittweise seinen heutigen Sound.

Die Mitglieder des Trios sind allesamt kreative Köpfe. Demzufolge kreieren sie keinen Standard-Folkrock. Spezielle Zigarrenkisten-Bässe und -Gitarren ersetzen meist die sonst üblichen Instrumente. Dazu gibt es ein wenig Electronic, was aber wirklich sehr dezent eingesetzt wird. Den richtigen Kick bekommt der Sound durch die Verzerrung. Eine verzerrte Jouhikko klingt ganz einfach geil.

Nachdem Pekko Käppi mit seinen bisherigen Alben auf ein positives Echo stieß, erlebt er seit der Veröffentlichung von “Sanguis Meus, Mama!” einen wahren Höhenflug, nicht nur national. Auszeichnungen, Einladungen sowie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sprechen eine deutliche Sprache. Auch der finnische öffentlich-rechtliche Fernsehsender YLE brachte sogar ein komplettes Konzert von Pekko Käppi & K:H:H:L im Hauptprogramm!

Der Jouhikko-Pionier hat diesen Erfolg auch tatsächlich verdient. “Sanguis Meus, Mama!” ist vom ersten Ton an faszinierend. Der Mix aus finnisch-karelischem Folk-Rock und Blues ist sowas von gelungen. Bestnote für Pekko Käppi & K:H:H:L!




Orientierungshilfe

Sanguis Meus, Mama!

Seit vielen Jahren sind wir Fans des Finnen Pekko Käppi, der uns schon 2007 mit seinem ersten Album “Jos Ken Pahoin Uneksii” und auch mit dessen Nachfolger “Vuonna 86” begeisterten konnte. Einen großen Popularitätsschub erlebte er 2013 nochmals mit “Rammat Jumalat”. Hier hatte er seinen heutigen Sound nahezu fertig entwickelt.

Heute ist sein aktuelles Album endlich auch bei uns erschienen. “Sanguis Meus, Mama!” ist der Titel dieses Meisterwerks, das bereits seit 2015 in Finnland erhältlich ist. Dem guten Riecher von Christian Pliefke (Nordic Notes) ist es zu verdanken, dass dieses Album nun auch in unseren Läden gelandet ist.

Pekko Käppi hat sich für dieses Album Unterstützung in Form von K:H.H:L (was ausgeschrieben und übersetzt “die Knochen des toten, verrückten Pferdes” heißt) geholt. Dahinter verstecken sich Nuutti Vapaavuori und Tommi Laine. Zu dritt verfeinern sie das musikalische Konzept, das Pekko Käppi zuvor angelegt hatte.

Hauptinstrument in der Musik Pekko Käppis ist die Jouhikko , ein uraltes Instrument, das in vielerlei Bauformen im gesamten nordeuropäischen Raum bekannt ist und dessen Saiten mit einem Bogen gestrichen werden. Spektakulär ist nun, was Pekko Käppi damit anstellt. In Kombination mit Gitarre, Bass und Schlagzeug entwickelt er archaisch anmutenden Rock, mit Folk- und Bluesfärbungen.

Pekko Käppi hat sich, nachdem er anfangs den üblichen Weg eines Rockgitarristen einschlug, intensiv mit der Jouhikko beschäftigt und es am Ala-Könni-Institut in Kaustinen auch richtig erlernt. Parallel dazu vertiefte er sich in die Volksmusiktraditionen seines Landes (u.a. Ethnomusik-Studium an der Universität Tampere) und entwickelte im Laufe der Zeit zu beidem eine innige Beziehung. Daraus erschuf er schrittweise seinen heutigen Sound.

Die Mitglieder des Trios sind allesamt kreative Köpfe. Demzufolge kreieren sie keinen Standard-Folkrock. Spezielle Zigarrenkisten-Bässe und -Gitarren ersetzen meist die sonst üblichen Instrumente. Dazu gibt es ein wenig Electronic, was aber wirklich sehr dezent eingesetzt wird. Den richtigen Kick bekommt der Sound durch die Verzerrung. Eine verzerrte Jouhikko klingt ganz einfach geil.

Nachdem Pekko Käppi mit seinen bisherigen Alben auf ein positives Echo stieß, erlebt er seit der Veröffentlichung von “Sanguis Meus, Mama!” einen wahren Höhenflug, nicht nur national. Auszeichnungen, Einladungen sowie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sprechen eine deutliche Sprache. Auch der finnische öffentlich-rechtliche Fernsehsender YLE brachte sogar ein komplettes Konzert von Pekko Käppi & K:H:H:L im Hauptprogramm!

Der Jouhikko-Pionier hat diesen Erfolg auch tatsächlich verdient. “Sanguis Meus, Mama!” ist vom ersten Ton an faszinierend. Der Mix aus finnisch-karelischem Folk-Rock und Blues ist sowas von gelungen. Bestnote für Pekko Käppi & K:H:H:L!



Textdatum: 2017-03-24  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Ninni Luhtasaari
Label: Nordic Notes
Labelcode: LC 14502
Produzent: Pekko Käppi & K:H:H:L, Jani Viitanen
EAN: 6417138630889
Spieldauer: 38:52
Tracks: 10
Format: CD
Katalog Nr: NN088
Ident-Code: 11233/579/1



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