Pass Over Blues
The...

Ein ungewöhnlicher Titel für ein ungewöhnliches Album. Blues aus Deutschland, muss das sein? So denkt mancher Bluespurist. Doch nach dem Hören dieses Albums muss man laut ausrufen: Ja, es muss! Die aus dem, nicht gerade als Blues-Hochburg bekannten, Potsdam stammende Band bietet Blues, der richtig schön “dreckig” klingt. Keinerlei Anzeichen von Digitaltechnik, sondern Musik aus dem Bauch. Doch Pass over Blues ist mehr als eine gewöhnliche Bluesband, denn sie bietet bestes instrumentales Handwerk mit viel Understatement, kombiniert mit einer echt bluesigen Stimme und ein paar Überraschungen.

Wir sind geradezu entzückt von diesem Album, denn die Potsdamer wagen es, sich über die Klischees des Blues hinwegzusetzen. Ein Beispiel: Schon mal eine singende Säge in einem Bluesstück gehört? Wenn man es nicht gehört hat, kann man sich nicht vorstellen, wie das passen soll. Aber das tut es! Natürlich gibt es hier auch die typischen Zutaten: Gitarren- und Harpsoli im Zusammenspiel mit einer Hammond. Wie gesagt, handwerklich sehr gut gemacht. Stilistisch bewegen sie sich recht frei über viele Grenzen innerhalb des Genres hinweg. Vor allem ihre Country-Folk-Blues-Stücke kommen perfekt und vollends überzeugend rüber, sodass man meint, Eric Clapton, J.J. Cale oder Eric Bibb zu hören. Wir haben selten so viel Freude beim Hören eines Bluesalbums gehabt, wie in diesem Fall. Pass Over Blues – ein Glücksfall für die Bluesszene in Deutschland!

PS: Auch ihre weiteren Alben sind sehr hörenswert.

Orientierungshilfe

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Ein ungewöhnlicher Titel für ein ungewöhnliches Album. Blues aus Deutschland, muss das sein? So denkt mancher Bluespurist. Doch nach dem Hören dieses Albums muss man laut ausrufen: Ja, es muss! Die aus dem, nicht gerade als Blues-Hochburg bekannten, Potsdam stammende Band bietet Blues, der richtig schön “dreckig” klingt. Keinerlei Anzeichen von Digitaltechnik, sondern Musik aus dem Bauch. Doch Pass over Blues ist mehr als eine gewöhnliche Bluesband, denn sie bietet bestes instrumentales Handwerk mit viel Understatement, kombiniert mit einer echt bluesigen Stimme und ein paar Überraschungen.

Wir sind geradezu entzückt von diesem Album, denn die Potsdamer wagen es, sich über die Klischees des Blues hinwegzusetzen. Ein Beispiel: Schon mal eine singende Säge in einem Bluesstück gehört? Wenn man es nicht gehört hat, kann man sich nicht vorstellen, wie das passen soll. Aber das tut es! Natürlich gibt es hier auch die typischen Zutaten: Gitarren- und Harpsoli im Zusammenspiel mit einer Hammond. Wie gesagt, handwerklich sehr gut gemacht. Stilistisch bewegen sie sich recht frei über viele Grenzen innerhalb des Genres hinweg. Vor allem ihre Country-Folk-Blues-Stücke kommen perfekt und vollends überzeugend rüber, sodass man meint, Eric Clapton, J.J. Cale oder Eric Bibb zu hören. Wir haben selten so viel Freude beim Hören eines Bluesalbums gehabt, wie in diesem Fall. Pass Over Blues – ein Glücksfall für die Bluesszene in Deutschland!

PS: Auch ihre weiteren Alben sind sehr hörenswert.

Textdatum: 2015-02-21  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Ident-Code: 5839/2261/1


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