Oysterband
Meet you there

Die Oysterband gehört seit den späten Siebzigern zu den absoluten Highlights der englischen Folkrock-Szene. Hervorgegangen ist sie aus den beiden Bands “Fiddler’s Dram” und “Oyster Ceilidh Band”. Früher als die Bad Boys der Folk-Rock-Szene verschrien, blieben sie im Verlauf ihrer Karriere ihrem melodischen, aber trotzdem angerauhten Sound treu. Mitte der Neunziger wurden sie in ihren Texten noch politischer, was sich auch in einer zeitweilig etwas härteren musikalischen Gangart niederschlug.

In den vergangenen Jahren hat sich die Oysterband zu Mentoren des BritFolk entwickelt. Sie gingen u. a. mit neuen, jungen Talenten auf Tourneen oder luden sie zu ihrem Festival “The Big Session” ein. Viele der damaligen Youngster sind heute Stars der Folkszene. Daneben gab es für die Oysters Preise und Nominierungen – z. B. BBC Folk Awards 2005 (Best Group) und BBC Radio 2 “Good Tradition” in 2003.

Die Oysterband besteht aus Musikern mit ganz vorzüglichen musikalischen Qualitäten und starken Persönlichkeiten. Da sie sich aufgrund ihrer starken Individualität und diversen Projekten in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren haben, war es nötig, vor den Aufnahmen für das neue Album, wieder zusammenzufinden. “Wir bauten also unsere Anlage in einer kleinen Halle in einem Dorf nahe der walisischen Grenze auf und machten nichts anderes, als gemeinsam neue Songs zu entwickeln. Dieses Miteinander öffnete uns Türen, die Lieder wuchsen und fingen an zu atmen und zu leben.” (Ian Telfer)

OysterbandAls die Strukturen der neuen Songs Gestalt angenommen hatten, nahmen die Oysters die besten Ideen und Takes ins “The Premises” (Europas erstem komplett mit Solarstrom betriebenem Studio) nach Hackney mit. Da wurde dann weiter am Gesang und der Instrumentierung gefeilt. Die Endabmischung fand dann noch im Studio in Brighton und Choppers Studio in Schweden statt.

Man hört “Meet you there” an, dass sie sich Zeit gelassen haben und viel Feinarbeit in die Aufnahmen gesteckt haben. Dennoch wirkt die Musik nicht steril oder überproduziert. Nein, im Gegenteil, sie lebt und atmet tatsächlich (genau wie Ian Telfer es beschrieben hat) und hat unheimlich viel Energie und Anziehungskraft. Das Quintett bietet auf ihrer neuen CD kraftvolle Folkrock-Songs, vorzüglichen Gesang und Melodien, die geradezu hitverdächtig sind. Ein durch und durch starkes Album!

“Meet You There” offenbart zweifellos eine neue Sicht auf Folk und Folkrock. Schon der Opener überrascht mit einem Mbira-Intro. Dann wieder gibt es Ausflüge in Rockabilly-Gefilde. Und als Hymne eignet sich das verträumte Schlußstück. Textlich gibt es zahlreiche ironische Politik-Statements und Kommentare zu aktuellen Themen: “Here Comes The Flood”.

Das Album ist eine absolut runde und in jeder Hinsicht gelungene Sache.

Unsere CD des Monats Dezember 2007. Auch wenn die CD bereits im März erschienen ist, machen wir sie zum Abschluss des Jahres zu unserer CD des Monats (da unser Magazin im März noch nicht existiert hat).

Tracks:
1. Over The Water 5:39
2. Here Comes The Flood 3:56
3. Where The World Divides 3:35
4. Walking Down The Road With You 4:02
5. Bury Me Standing 4:04
6. Everything Must Go 3:13
7. Control 3:44
8. The Boy’s Still Running 4:05
9. Someone Somewhere 4:31
10. Just One Life 3:44
11. Dancing As Fast As I Can 5:40

Diskografie:
* 1978: To See The Play
* 1980: Fiddler’s Dram
* 1980: Jack’s Alive
* 1982: English Rock N Roll: The Early Years 1800-1850
* 1983: Lie Back And Think Of England
* 1984: 20 Golden Tie-Slackeners
* 1985: Liberty Hall
* 1986: Step Outside
* 1987/88: Wide Blue Yonder
* 1989: Ride
* 1990: Little Rock To Leipzig
* 1990: Freedom & Rain
* 1992: Deserters
* 1993: Holy Bandits
* 1995: The Shouting End Of Life
* 1996: Alive & Shouting
* 1997: Deep Dark Ocean
* 1998: Alive And Acoustic
* 1999: Here I Stand
* 2002: Rise Above
* 2004: The Big Session Volume 1
* 2006: Northern Light
* 2007: Meet You There

Besetzung:
Gesang, Akkordeon: John Jones
Gitarre, Gesang : Alan Prosser
Bass, Cello, Gesang, Mandoline, Keyboards: Ray Cooper (Chopper)
Schlagzeug, Gesang : Lee Partis
Geige, Gesang: Ian Telfer
Als Gast:
Gitarre, Piano, Cello: Al Scott

2007
Meet you there

Die Oysterband gehört seit den späten Siebzigern zu den absoluten Highlights der englischen Folkrock-Szene. Hervorgegangen ist sie aus den beiden Bands “Fiddler’s Dram” und “Oyster Ceilidh Band”. Früher als die Bad Boys der Folk-Rock-Szene verschrien, blieben sie im Verlauf ihrer Karriere ihrem melodischen, aber trotzdem angerauhten Sound treu. Mitte der Neunziger wurden sie in ihren Texten noch politischer, was sich auch in einer zeitweilig etwas härteren musikalischen Gangart niederschlug.

In den vergangenen Jahren hat sich die Oysterband zu Mentoren des BritFolk entwickelt. Sie gingen u. a. mit neuen, jungen Talenten auf Tourneen oder luden sie zu ihrem Festival “The Big Session” ein. Viele der damaligen Youngster sind heute Stars der Folkszene. Daneben gab es für die Oysters Preise und Nominierungen – z. B. BBC Folk Awards 2005 (Best Group) und BBC Radio 2 “Good Tradition” in 2003.

Die Oysterband besteht aus Musikern mit ganz vorzüglichen musikalischen Qualitäten und starken Persönlichkeiten. Da sie sich aufgrund ihrer starken Individualität und diversen Projekten in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren haben, war es nötig, vor den Aufnahmen für das neue Album, wieder zusammenzufinden. “Wir bauten also unsere Anlage in einer kleinen Halle in einem Dorf nahe der walisischen Grenze auf und machten nichts anderes, als gemeinsam neue Songs zu entwickeln. Dieses Miteinander öffnete uns Türen, die Lieder wuchsen und fingen an zu atmen und zu leben.” (Ian Telfer)

OysterbandAls die Strukturen der neuen Songs Gestalt angenommen hatten, nahmen die Oysters die besten Ideen und Takes ins “The Premises” (Europas erstem komplett mit Solarstrom betriebenem Studio) nach Hackney mit. Da wurde dann weiter am Gesang und der Instrumentierung gefeilt. Die Endabmischung fand dann noch im Studio in Brighton und Choppers Studio in Schweden statt.

Man hört “Meet you there” an, dass sie sich Zeit gelassen haben und viel Feinarbeit in die Aufnahmen gesteckt haben. Dennoch wirkt die Musik nicht steril oder überproduziert. Nein, im Gegenteil, sie lebt und atmet tatsächlich (genau wie Ian Telfer es beschrieben hat) und hat unheimlich viel Energie und Anziehungskraft. Das Quintett bietet auf ihrer neuen CD kraftvolle Folkrock-Songs, vorzüglichen Gesang und Melodien, die geradezu hitverdächtig sind. Ein durch und durch starkes Album!

“Meet You There” offenbart zweifellos eine neue Sicht auf Folk und Folkrock. Schon der Opener überrascht mit einem Mbira-Intro. Dann wieder gibt es Ausflüge in Rockabilly-Gefilde. Und als Hymne eignet sich das verträumte Schlußstück. Textlich gibt es zahlreiche ironische Politik-Statements und Kommentare zu aktuellen Themen: “Here Comes The Flood”.

Das Album ist eine absolut runde und in jeder Hinsicht gelungene Sache.

Unsere CD des Monats Dezember 2007. Auch wenn die CD bereits im März erschienen ist, machen wir sie zum Abschluss des Jahres zu unserer CD des Monats (da unser Magazin im März noch nicht existiert hat).

Tracks:
1. Over The Water 5:39
2. Here Comes The Flood 3:56
3. Where The World Divides 3:35
4. Walking Down The Road With You 4:02
5. Bury Me Standing 4:04
6. Everything Must Go 3:13
7. Control 3:44
8. The Boy’s Still Running 4:05
9. Someone Somewhere 4:31
10. Just One Life 3:44
11. Dancing As Fast As I Can 5:40

Diskografie:
* 1978: To See The Play
* 1980: Fiddler’s Dram
* 1980: Jack’s Alive
* 1982: English Rock N Roll: The Early Years 1800-1850
* 1983: Lie Back And Think Of England
* 1984: 20 Golden Tie-Slackeners
* 1985: Liberty Hall
* 1986: Step Outside
* 1987/88: Wide Blue Yonder
* 1989: Ride
* 1990: Little Rock To Leipzig
* 1990: Freedom & Rain
* 1992: Deserters
* 1993: Holy Bandits
* 1995: The Shouting End Of Life
* 1996: Alive & Shouting
* 1997: Deep Dark Ocean
* 1998: Alive And Acoustic
* 1999: Here I Stand
* 2002: Rise Above
* 2004: The Big Session Volume 1
* 2006: Northern Light
* 2007: Meet You There

Besetzung:
Gesang, Akkordeon: John Jones
Gitarre, Gesang : Alan Prosser
Bass, Cello, Gesang, Mandoline, Keyboards: Ray Cooper (Chopper)
Schlagzeug, Gesang : Lee Partis
Geige, Gesang: Ian Telfer
Als Gast:
Gitarre, Piano, Cello: Al Scott

Textdatum: 2007-12-01  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Judith Burrows
Vertrieb: Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Ident-Code: 1147/1003/1


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