Orchestra Baobab
Made in Dakar

Das Orchestra Baobab ist eine Band, die 1970 in Dakar, Senegal, durch den Saxophonisten Baro N’Diaye gegründet wurde. Gründungsmitglieder waren die Sänger Balla Sidibe, Rudy Gomis und Laye Mboup, die Gitarristen Barthelemy Attisso und Latfi Ben Geloune, der Bassist Charlie N’Diaye, der Schlagzeuger Mountaga Koite und Saxophonist Issa Cissokho.
Die Mitglieder der Band wechselten regelmäßig (in Afrika sind Bands oftmals wie Fußballmannschaften organisiert). So waren Ndiouga Dieng und Medoune Diallo zeitweise Mitglied der Gruppe, ebenso wie der Sänger Thione Seck und dessen jüngerer Bruder Mapenda Seck. Das Orchestra Baobab spielte viele Jahre als Hausband des schicksten Clubs in Dakar, dem “Baobab”.

Das Orchestra Baobab spielt eine Musik, die von vielen Einflüssen lebt, wie afrikanische, kubanische oder karibische. Im Laufe ihrer Karriere nahmen sie mehr als 20 Langspielplatten auf und erreichten Starruhm in Afrika und darüber hinaus. Ihr zwischenzeitliches Ende fand die Band 1987.

Ihr Erfolg und ihre Arbeit ebnete vielen nachfolgenden Künstlern, wie Youssou N’Dour und Baaba Maal, den Weg. Ohne das Orchestra Baobab wäre die Karriere vieler senegalesischer Musiker sicher anders verlaufen.

Eine Wiederveröffentlichung alter Aufnahmen in Europa führte zu einer Tour der Band im Jahr 2001 mit nachfolgender Aufnahme der CD “Specialist in all styles” im Jahre 2002.

Nun sind sie wieder regelmäßig in einem Club in Dakar zu hören, dem “Just 4 U”. Und diese Lebendigkeit spürt man auf “Made in Dakar”, dem neuesten Werk. Wobei der Titel des Vorgängeralbums auch hier hervorragend passen würde, denn sie beweisen erneut, wie souverän sie verschiedene Stile zu einem neuen zeitgemäßen und sehr tanzbaren Sound vereinen können. Das Album bietet sowohl Neukompositionen als auch Überarbeitungen von Stücken ihrer zahlreichen früheren Veröffentlichungen. Man hört Salsa, Ska, Cha Cha Cha, Rumba, Mbalax. Alles wunderbar eingebettet in ihren weichen groovenden Gesamtsound.

Mein absoluter Favorit des Albums ist “Nijaay”, das den Ehefrauen der Bandmitglieder gewidmet ist. Es besingt die Freuden und Pflichten der Ehe und verrät jungen Frauen Tricks bei der Suche nach Ehemännern. Das Lied wurde 1972 von dem legendären Sänger der Band Laye Mboup geschrieben, der 1974 bei einem Unfall ums Leben kam. Es wurde bei seiner Erstveröffentlichung innerhalb kurzer Zeit zu einem großen Hit im Senegal und wird hier von Assane Mboup und Youssou N’Dour mit leidenschaftlicher Inbrunst gesungen und vom eigenwilligen Gitarrenstil Barthélemy Attissos ausgeschmückt. Aber auch der Rest des Albums kann sich mühelos neben diesem Hit behaupten.

Tracks:
1. Pape Ndiaye 03:41
2. Nijaay 07:14
3. Beni Baraale 05:51
4. Ami Kita Bay 05:25
5. Cabral 04:32
6. Sibam 05:23
7. Aline 04:05
8. Ndeleng Ndeleng 05:40
9. Jirim 04:48
10. Bicowa 04:24
11. Colette 05:08

Musiker:
Balla Sidibe: vocals, timbales, drums
Rudy Gomis vocals, maracas, clave
Ndiouga Dieng: vocals, congas
Medoune Diallo: vocals
Assane Mboup: vocals
Barthélemy Attisse: lead guitar
Latfi Benjeloun: rhythm guitar
Issa Cissoko: tenor sax
Thierno Koite: alsto sax
Charlie Ndiaye: bass
Mountaga Koite: drums, congas

Orientierungshilfe

Made in Dakar

Das Orchestra Baobab ist eine Band, die 1970 in Dakar, Senegal, durch den Saxophonisten Baro N’Diaye gegründet wurde. Gründungsmitglieder waren die Sänger Balla Sidibe, Rudy Gomis und Laye Mboup, die Gitarristen Barthelemy Attisso und Latfi Ben Geloune, der Bassist Charlie N’Diaye, der Schlagzeuger Mountaga Koite und Saxophonist Issa Cissokho.
Die Mitglieder der Band wechselten regelmäßig (in Afrika sind Bands oftmals wie Fußballmannschaften organisiert). So waren Ndiouga Dieng und Medoune Diallo zeitweise Mitglied der Gruppe, ebenso wie der Sänger Thione Seck und dessen jüngerer Bruder Mapenda Seck. Das Orchestra Baobab spielte viele Jahre als Hausband des schicksten Clubs in Dakar, dem “Baobab”.

Das Orchestra Baobab spielt eine Musik, die von vielen Einflüssen lebt, wie afrikanische, kubanische oder karibische. Im Laufe ihrer Karriere nahmen sie mehr als 20 Langspielplatten auf und erreichten Starruhm in Afrika und darüber hinaus. Ihr zwischenzeitliches Ende fand die Band 1987.

Ihr Erfolg und ihre Arbeit ebnete vielen nachfolgenden Künstlern, wie Youssou N’Dour und Baaba Maal, den Weg. Ohne das Orchestra Baobab wäre die Karriere vieler senegalesischer Musiker sicher anders verlaufen.

Eine Wiederveröffentlichung alter Aufnahmen in Europa führte zu einer Tour der Band im Jahr 2001 mit nachfolgender Aufnahme der CD “Specialist in all styles” im Jahre 2002.

Nun sind sie wieder regelmäßig in einem Club in Dakar zu hören, dem “Just 4 U”. Und diese Lebendigkeit spürt man auf “Made in Dakar”, dem neuesten Werk. Wobei der Titel des Vorgängeralbums auch hier hervorragend passen würde, denn sie beweisen erneut, wie souverän sie verschiedene Stile zu einem neuen zeitgemäßen und sehr tanzbaren Sound vereinen können. Das Album bietet sowohl Neukompositionen als auch Überarbeitungen von Stücken ihrer zahlreichen früheren Veröffentlichungen. Man hört Salsa, Ska, Cha Cha Cha, Rumba, Mbalax. Alles wunderbar eingebettet in ihren weichen groovenden Gesamtsound.

Mein absoluter Favorit des Albums ist “Nijaay”, das den Ehefrauen der Bandmitglieder gewidmet ist. Es besingt die Freuden und Pflichten der Ehe und verrät jungen Frauen Tricks bei der Suche nach Ehemännern. Das Lied wurde 1972 von dem legendären Sänger der Band Laye Mboup geschrieben, der 1974 bei einem Unfall ums Leben kam. Es wurde bei seiner Erstveröffentlichung innerhalb kurzer Zeit zu einem großen Hit im Senegal und wird hier von Assane Mboup und Youssou N’Dour mit leidenschaftlicher Inbrunst gesungen und vom eigenwilligen Gitarrenstil Barthélemy Attissos ausgeschmückt. Aber auch der Rest des Albums kann sich mühelos neben diesem Hit behaupten.

Tracks:
1. Pape Ndiaye 03:41
2. Nijaay 07:14
3. Beni Baraale 05:51
4. Ami Kita Bay 05:25
5. Cabral 04:32
6. Sibam 05:23
7. Aline 04:05
8. Ndeleng Ndeleng 05:40
9. Jirim 04:48
10. Bicowa 04:24
11. Colette 05:08

Musiker:
Balla Sidibe: vocals, timbales, drums
Rudy Gomis vocals, maracas, clave
Ndiouga Dieng: vocals, congas
Medoune Diallo: vocals
Assane Mboup: vocals
Barthélemy Attisse: lead guitar
Latfi Benjeloun: rhythm guitar
Issa Cissoko: tenor sax
Thierno Koite: alsto sax
Charlie Ndiaye: bass
Mountaga Koite: drums, congas

Textdatum: 2007-10-08  
Textrechte:
© Global Music Magazine  
Vertrieb: Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Ident-Code: 852/1103/1


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