Ned Ludd
Lavoroedignità

Ned Ludd ist der Name einer italienischen Folkband, die in Rom ansässig ist. Die beiden Hauptfiguren der Band sind Gianluca Spirito und Giovanni Di Folco. Für diese CD haben sie nicht weniger als 33 weitere Musiker verschiedenster Herkunft zusammengeholt, z.B. aus Schottland (Karine Polwart, Aidan O’ Rourke), aus Kanada (Mattie Foulds), aus Irland (Tiarnan O’Duinnchinn), aus Schweden (Matti Norlin) und weitere Musiker aus allen Regionen Italiens. Ned Ludd wurde 1987 als englisch singendes Rocktrio gegründet. 1991 löste sich diese Formation auf. Gianluca Spirito wollte einen kompletten Neuanfang und entschied sich für Folkmusik in italienischer Sprache. 1995 ging er mit dem neuen Projekt als Septett an den Start. Heuer im April haben Nud Ledd ihr neuestes Album veröffentlicht. Ohne Plattenfirma und ohne Vertrieb!

Ihre Musik bezeichnen sie als einen Mix aus süditalienischen und keltischen Folkelementen, der etwas punkig angehaucht ist. Und genau so klingt es. Der Mix funktioniert, die Musik sprüht vor Lebendigkeit. Die Lieder sind sehr vielseitig instrumentiert. Gesungen wird vorwiegend in italienisch.

“Lavoroedignità” ist ein politisches Album, der englische Titel lautet “Workanddignity” (Track 1) und verrät das Thema des Albums. Es geht um das Problemfeld Arbeit und Arbeitslosigkeit. Und damit sprechen Ned Ludd mit ihren Texten vielen Menschen aus der Seele: Eine Arbeit ohne Würde, ohne angemessene Entlohnung, mit gesundschädlichen Arbeitsbedingungen ist keine Arbeit, ist entwürdigend. Genauso wie ein Leben ohne Arbeit.

Was heutzutage besonders bei gewissen Politikern und Lobbyisten als überholt angesehen wird, ist aktueller, denn je. Der Kampf für Arbeitnehmerrechte, angemessene Löhne und bessere Arbeitsbedingungen war eine der großen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Wie schön, dass es mit Ned Ludd eine Band gibt, die sich solch “überholter” Themen annimmt.

“We want to work in better conditions, we want stable jobs, and stay in peace with the world.” (Ned Ludd)

Bezug des Albums: www.nedludd.it

Textbeispiel: WORKANDDIGNITY

A JOB WITHOUT DIGNITY
IS NOT A JOB
IS SOMETHING ELSE

A JOB WITHOUT RESPECT
IS NOT A JOB

A JOB WITHOUT UNIONS
IS NOT A JOB
IS SOMETHING ELSE

A JOB WITH NO PAID TIME OFF
IS NOT A JOB

IT’S NOT THE REASON WHY
WE MADE THE PICKET LINES
IT’S NOT THE REASON WHY
WE FOUGHT

OR WHY WE SACRIFICED
OUR PROFITS FOR OUR RIGHTS

IT’S NOT THE REASON WHY
WE GAVE OUR LIFE

PLEASE DON’T GO ON TELEVISION
BLOWIN’ YOUR OWN TRUMPET
ABOUT THE GROWTH IN THE LABOUR MARKET
OR THE DEC LINE IN THE UNEMPLOYEMENT RATE

WHAT ARE YOU TALIKIN’ ABOUT
IS NOT A JOB
IS SOMETHING ELSE

2007
Lavoroedignità

Ned Ludd ist der Name einer italienischen Folkband, die in Rom ansässig ist. Die beiden Hauptfiguren der Band sind Gianluca Spirito und Giovanni Di Folco. Für diese CD haben sie nicht weniger als 33 weitere Musiker verschiedenster Herkunft zusammengeholt, z.B. aus Schottland (Karine Polwart, Aidan O’ Rourke), aus Kanada (Mattie Foulds), aus Irland (Tiarnan O’Duinnchinn), aus Schweden (Matti Norlin) und weitere Musiker aus allen Regionen Italiens. Ned Ludd wurde 1987 als englisch singendes Rocktrio gegründet. 1991 löste sich diese Formation auf. Gianluca Spirito wollte einen kompletten Neuanfang und entschied sich für Folkmusik in italienischer Sprache. 1995 ging er mit dem neuen Projekt als Septett an den Start. Heuer im April haben Nud Ledd ihr neuestes Album veröffentlicht. Ohne Plattenfirma und ohne Vertrieb!

Ihre Musik bezeichnen sie als einen Mix aus süditalienischen und keltischen Folkelementen, der etwas punkig angehaucht ist. Und genau so klingt es. Der Mix funktioniert, die Musik sprüht vor Lebendigkeit. Die Lieder sind sehr vielseitig instrumentiert. Gesungen wird vorwiegend in italienisch.

“Lavoroedignità” ist ein politisches Album, der englische Titel lautet “Workanddignity” (Track 1) und verrät das Thema des Albums. Es geht um das Problemfeld Arbeit und Arbeitslosigkeit. Und damit sprechen Ned Ludd mit ihren Texten vielen Menschen aus der Seele: Eine Arbeit ohne Würde, ohne angemessene Entlohnung, mit gesundschädlichen Arbeitsbedingungen ist keine Arbeit, ist entwürdigend. Genauso wie ein Leben ohne Arbeit.

Was heutzutage besonders bei gewissen Politikern und Lobbyisten als überholt angesehen wird, ist aktueller, denn je. Der Kampf für Arbeitnehmerrechte, angemessene Löhne und bessere Arbeitsbedingungen war eine der großen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Wie schön, dass es mit Ned Ludd eine Band gibt, die sich solch “überholter” Themen annimmt.

“We want to work in better conditions, we want stable jobs, and stay in peace with the world.” (Ned Ludd)

Bezug des Albums: www.nedludd.it

Textbeispiel: WORKANDDIGNITY

A JOB WITHOUT DIGNITY
IS NOT A JOB
IS SOMETHING ELSE

A JOB WITHOUT RESPECT
IS NOT A JOB

A JOB WITHOUT UNIONS
IS NOT A JOB
IS SOMETHING ELSE

A JOB WITH NO PAID TIME OFF
IS NOT A JOB

IT’S NOT THE REASON WHY
WE MADE THE PICKET LINES
IT’S NOT THE REASON WHY
WE FOUGHT

OR WHY WE SACRIFICED
OUR PROFITS FOR OUR RIGHTS

IT’S NOT THE REASON WHY
WE GAVE OUR LIFE

PLEASE DON’T GO ON TELEVISION
BLOWIN’ YOUR OWN TRUMPET
ABOUT THE GROWTH IN THE LABOUR MARKET
OR THE DEC LINE IN THE UNEMPLOYEMENT RATE

WHAT ARE YOU TALIKIN’ ABOUT
IS NOT A JOB
IS SOMETHING ELSE

Textdatum: 2007-11-29  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Ident-Code: 1140/616/1


Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.