Muchachito
El Jiro

Wir gehörten zu denen, die 2005 von Jairo Perera Viedmas Album “Vamos Que Nos Vamos” schlichtweg begeistert waren. Der damals 29-Jährige und seine Band Muchachito Bombo Infierno hatten mit ihrem Mix aus Mestizo, Rumba, Flamenko und Punk den richtigen Ton gefunden. Es folgten die Alben “Visto Lo Visto” (2007) und “Idas y Vueltas” (2010), die ebenfalls zahlreiche Hörer fanden.

Wie bei vielen Künstlern, die mit einer Modewelle nach oben und in den Fokus gelangen, geht es irgendwann wieder abwärts. So wurde es in den letzten Jahren ruhig um den Spanier aus Santa Coloma de Gramenet, Barcelona. Doch nun ist er wieder da: “El Jiro”, soeben bei Satélite K erschienen.

Muchachitos viertes Studioalbum setzt nicht exakt da an, wo er zuletzt aufgehört hat. Er hat sich inzwischen weiterentwickelt, was in allen neuen seinen Stücken deutlich wird, die nicht mehr ganz so hektisch und wild sind. Doch weit gefehlt, wenn man jetzt glaubt, Jairo Perera Viedma wäre zahm geworden. All das Feuer, das seine Musik über die Jahre hinweg so unwiderstehlich gemacht hat, ist noch genauso da wie früher. Er setzt seine Energie jetzt nur bewusster ein.

Wer Muchachito auf seiner letzten Tour “La Maqueta” gehört hat, wird einige ihm bekannte Stücke finden, weil er sie dort bereits präsentierte. Aufgenommen wurde “El Jiro” in Madrid und Jerez de la Frontera. Der Künstler wurde dabei von Diego Pozo (Los Delinqüentes) an der Gitarre, Ale Acosta (Fuel Fandango) am Sythesizer und Sequenzer, Victor Norlin am Bass und den Choristinnen Veronica Ferreiro und Aurora Garcia (Aurora and the Betrayers) unterstützt. Diego und Ale haben zusammen mit Lele Leiva Muchachito als Produzenten unterstützt. Gemischt und gemastert wurde das Album von Dani Alcover.

Der leichte rockige Ton des neuen Albums steht den Stücken Muchachitos hervorragend. Der Charme seiner heutigen Musik übertrifft sogar etwas seine früheren Glanztaten. Das herrliche Artwork seines Debüts bleibt allerdings immer noch unübertroffen.


Orientierungshilfe

El Jiro

Wir gehörten zu denen, die 2005 von Jairo Perera Viedmas Album “Vamos Que Nos Vamos” schlichtweg begeistert waren. Der damals 29-Jährige und seine Band Muchachito Bombo Infierno hatten mit ihrem Mix aus Mestizo, Rumba, Flamenko und Punk den richtigen Ton gefunden. Es folgten die Alben “Visto Lo Visto” (2007) und “Idas y Vueltas” (2010), die ebenfalls zahlreiche Hörer fanden.

Wie bei vielen Künstlern, die mit einer Modewelle nach oben und in den Fokus gelangen, geht es irgendwann wieder abwärts. So wurde es in den letzten Jahren ruhig um den Spanier aus Santa Coloma de Gramenet, Barcelona. Doch nun ist er wieder da: “El Jiro”, soeben bei Satélite K erschienen.

Muchachitos viertes Studioalbum setzt nicht exakt da an, wo er zuletzt aufgehört hat. Er hat sich inzwischen weiterentwickelt, was in allen neuen seinen Stücken deutlich wird, die nicht mehr ganz so hektisch und wild sind. Doch weit gefehlt, wenn man jetzt glaubt, Jairo Perera Viedma wäre zahm geworden. All das Feuer, das seine Musik über die Jahre hinweg so unwiderstehlich gemacht hat, ist noch genauso da wie früher. Er setzt seine Energie jetzt nur bewusster ein.

Wer Muchachito auf seiner letzten Tour “La Maqueta” gehört hat, wird einige ihm bekannte Stücke finden, weil er sie dort bereits präsentierte. Aufgenommen wurde “El Jiro” in Madrid und Jerez de la Frontera. Der Künstler wurde dabei von Diego Pozo (Los Delinqüentes) an der Gitarre, Ale Acosta (Fuel Fandango) am Sythesizer und Sequenzer, Victor Norlin am Bass und den Choristinnen Veronica Ferreiro und Aurora Garcia (Aurora and the Betrayers) unterstützt. Diego und Ale haben zusammen mit Lele Leiva Muchachito als Produzenten unterstützt. Gemischt und gemastert wurde das Album von Dani Alcover.

Der leichte rockige Ton des neuen Albums steht den Stücken Muchachitos hervorragend. Der Charme seiner heutigen Musik übertrifft sogar etwas seine früheren Glanztaten. Das herrliche Artwork seines Debüts bleibt allerdings immer noch unübertroffen.

Textdatum: 2016-11-18  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Artikelfoto/s: © Miguel Rey
Label: Satélite K
Spieldauer: 38:50
Tracks: 11
Ident-Code: 10888/674/1



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